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Betrunken und bekifft bei BMW – Arbeiter legen Fließband lahm

Offiziell sind Drogen in der Produktion streng verboten (Symbolbild).

Alkohol, Amphetamine und dann noch einen Joint mit einer synthetischen Kräutermischung: Nach dieser Party-Einlage brachen zwei Arbeiter bei BMW zusammen. Die Produktion im Werk musste 40 Minuten gestoppt werden.

Ungewöhnlicher Vorfall bei BMW: Am 3. März stand das Fließband 40 Minuten lang still, nachdem zwei Arbeiter in der Produktion plötzlich zusammenbrachen. Ganz von allein kam es nicht zum Kollaps. Die beiden sollen die ganze Schicht über benebelt gewesen sein. Der eine soll dem Alkohol mächtig zugesprochen haben, der andere war high von Amphetaminen.

Mischung hatte es in sich

In der Pause gönnten sie sich dann noch einen Joint – gestopft mit einer synthetischen Kräutermischung. Der Marihuana-Ersatz war zu viel, der Joint knockte sie aus. Noch vor Ende ihrer Schicht brachen sie beide in der Auspuffmontage zusammen. Mitarbeiter riefen den Notarzt, das Band wurde gestoppt. Es spricht alles dafür, dass die Kräutermischung den Zusammenbruch verursachte. Bei einem der beiden wurde 1,0 Promille gemessen. Für ordentliche Arbeit sicher zu viel, für einen Zusammenbruch aber zu wenig.

Beträchtlicher Schaden

Das Fließband stand für 40 Minuten komplett still. "Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag", sagte ein BMW-Sprecher über den Vorfall. Er betonte aber auch, dass es bei BMW das erste Mal gewesen sei, dass das Band aufgrund von Alkohol oder Drogen gestoppt werden musste.

Zu Focus Online sagte der BMW-Sprecher: "Im Großteil des Werks herrscht absolutes Alkoholverbot. In Teilbereichen des Werks gilt diese Regel allerdings nicht. Hier erfolgt der Alkoholkonsum auf Eigenverantwortung der Mitarbeiter." Tatsächlich sollen sich sogar Bierautomaten im Werk befinden.

Gerüchte um Entlassung

Ob der Joint ins Werk geschmuggelt wurde oder außerhalb des Betriebsgeländes geraucht wurde, konnte der Sprecher nicht sagen. Er wollte auch Meldungen nicht bestätigen, dass einem der beiden Arbeiter gekündigt worden sei. Aber es sei klar, dass der Vorfall zu disziplinarischen Maßnahmen führen wird. 

Kra

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