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Whatsapp will endlich zwei seiner nervigsten Probleme beheben

Whatsapp auf dem Bildschirm eines iPhones

Letzte Woche sprach Whatsapp-Gründer Brian Acton in Indien über die Zukunft des Messengers. Dabei wollte er vor allem über die kommende Business-App sprechen - verriet aber auch etwas über neue Features.

Eigentlich war Whatsapp-Mitgründer Brian Acton aus einem klaren Grund zum "Indian Institute of Technology" in Delhi gekommen: Er wollte dort darüber sprechen, wie man mit einer zweiten, an Firmen gerichteten App endlich Geld mit dem zu Facebook gehörenden Messenger machen wollte. In einer Fragerunde verriet er dann aber Neuigkeiten, die auch Normal-Nutzer interessieren dürften.

Denn neben allerlei Fragen zu seinem Lebenslauf und der Übernahme durch Facebook, kamen auch zukünftige Whatsapp-Features zur Sprache. Acton sprach sofort zwei von Whatsapps echten Schwachpunkten an. Zuerst ging es um die nervenden Gruppenchats: "Wir wissen, dass Gruppenchats für jede Menge Störungen sorgen. Ich bin da ja regelmäßig selbst von betroffen. Gruppen tendieren einfach dazu, zum Störfaktor zu werden. Ja, wir haben echten Bedarf, den Inhalt von Gruppen mehr an persönliche Bedürfnisse anzupassen." Immerhin gäbe es mittlerweile die Möglichkeit, sie stumm zu stellen. Zufrieden ist man damit aber wohl nicht. Wie Whatsapp den Notification-Spam konkret in den Griff bekommen will, ohne die Gruppen ganz stumm zu schalten, verriet er aber nicht.

Wann kommt der Rückruf-Button bei Whatsapp?

Dafür brachte er mit aus Versehen verschickten Nachrichten einen weiteren Problemfall ins Rennen. "Ich weiß, dass wir ein Rückgängig-machen-Feature brauchen. Ich verschicke selbst ab und zu Nachrichten an die falsche Gruppe. Wenn sich das Produkt (also Whatsapp) immer weiter entwickelt, fallen auch solche Herausforderungen immer mehr auf. Wir arbeiten daran, wartet einfach ab." Einen Testlauf mit einer Rückruf-Funktion hat Whatsapp tatsächlich bereits im Dezember gestartet. In der Testversion ließen sich Nachrichten im Nachhinein bearbeiten und auch ganz löschen. Noch fand das Feature aber nicht den Weg in die offizielle Version.

Stattdessen führte Whatsapp in der vergangenen Woche sein überarbeitetes Status-Feature ein, das klar von Snapchats und Instagrams "Stories" abgekupfert wurde. Bei den Nutzern kam es eher mäßig an.

mma

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