17.05.2013, 10:03 Uhr
Guter Sonnenschutz Bräunen ohne Reue
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    Sommer, Sonne, Urlaub. Für unsere Haut ist diese Erholungszeit oft purer Stress: Am Mittelmeer etwa ist die Tagesdosis an UV-Strahlen etwa 20-mal so hoch wie in unseren Breitengraden. Auch wenn Sie eher der Bergwandertyp sind, ist Vorsicht geboten. Durch die dünne Luft strahlt die Sonne besonders kräftig; pro 1000 Höhenmeter nimmt die UV-Belastung um 10 bis 20 Prozent zu. Ob Alm, Strand oder Freibad daheim, generell gilt: Je höher die Sonne am Himmel steht, desto gefährlicher ist sie. Selbst eine tiefe Bräune bietet keinen vollständigen Schutz!
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    Geben Sie Ihrer Haut die Chance, sich an die UV-Strahlung zu gewöhnen. Legen Sie sich in den ersten Tagen nur kurz in die Sonne. Für alle Tage gilt: Bleiben Sie zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten!
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    Vorbräunen im Solarium bringt nichts. Es belastet die Haut nur zusätzlich. Die Geräte arbeiten mit UV-A-Strahlung. Sie bringt zwar schnell Farbe. Aber sie schützt nicht vor Sonnenbrand.
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    Schützen Sie die Haut von der ersten Sonnenminute an! Am besten geeignet sind dafür Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Verwenden Sie zunächst einen Schutzfaktor zwischen 20 und 30 - vor allem nach langen Winterwochen. Wenn Sie sich an die Sonne gewöhnt haben und zu den eher lichtunempfindlichen Hauttypen zählen, können Sie nach ein paar Tagen zu Produkten mit Sonnenschutzfaktor 12 bis 20 wechseln.
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    Achten Sie darauf, dass das Mittel nicht nur einen UV-B-Filter enthält, sondern auch einen UV-A-Filter. Der angegebene Lichtschutzfaktor bezieht sich nämlich nur auf UV-B-Strahlen. Hochwertige Sonnenschutzmittel enthalten heute moderne Breitbandfilter, die gleichzeitig gegen UV-A- und UV-B-Strahlung schützen.
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    Tragen Sie richtig dick auf! Studien haben gezeigt, dass viele Menschen zu sparsam mit dem Sonnenschutzmittel umgehen. Faustregel: Mit gut 300 Milliliter Lotion kommt eine Person - und nicht etwa eine Familie! - rund eine Woche aus. Denn alle Sonnenschutzmittel sind so genormt, dass Sie etwa zwei Milligramm pro Quadratzentimeter Haut auftragen müssen, um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen. Das ist etwa doppelt so viel wie beim normalen Eincremen!
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    Vergessen Sie beim Auftragen des Sonnenschutzmittels nicht die sogenannten Sonnenterrassen. Das sind Fußrücken, Schultern, Nacken und Ohren.
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    Cremen Sie sich gleichmäßig ein und lassen Sie keine Stellen aus. Viele Menschen halten unbewusst eine Art Sicherheitsabstand von ein bis zwei Zentimetern zum Haaransatz oder zur Kleidung - und holen sich dort prompt einen Sonnenbrand.
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    Lassen Sie Ihr Sonnenschutzmittels nicht in der prallen Sonne stehen. Bewahren Sie es am besten im Kühlschrank auf. Hohe Temperaturen können die Wirkung der Cremes und Lotionen beeinträchtigen. Denn die darin enthaltenen Emulsionen zerfallen bei Hitze oft in zwei getrennte Flüssigkeiten.
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    Sonnenschutzmittels werden seltener benutzt als andere Kosmetikprodukte. Sie halten aber trotzdem nicht länger. Verbrauchen Sie angebrochene Flaschen oder Tuben innerhalb von sechs Monaten.