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Björn Höcke wird zu "Bernd" Höcke - der lustige Versprecher im "heute journal"

Marietta Slomka

Marietta Slomka, Moderatorin des "heute journals", ist ein Versprecher unterlaufen. Sie nannte den Rechtsaußen der AfD, Björn Höcke, in "Bernd" Höcke um. Offensichtlich hat sie sich von ZDF-Kollegen beeinflussen lassen.

Versprecher sind für einen TV-Moderator so ziemlich das Peinlichste, was ihm oder ihr passieren kann. Es sei denn, der Versprecher hat eine Vorgeschichte, die eher amüsant ist. , Moderatorin des "heute journals", ist so ein Versprecher am Mittwochabend unterlaufen. Sie wird dafür im Netz gefeiert.

Denn das "Opfer" ihres Versprechers ist AfD-Rechtsaußen . Slomka machte in einer Anmoderation aus Björn kurzerhand "Bernd": "Auch Lucke scheiterte mit seinen Versuchen, Parteimitglieder wie Bernd Höcke loszuwerden, um die AfD in der öffentlichen Wahrnehmung vom Rechtsextremismus abzugrenzen", sagte sie.


Der war sicherlich nicht beabsichtigt, aber er ist wohl kein Zufall. Denn Slomkas Kollegen von der Satire-Sendung "heute-show" nennen den Politiker schon seit langem Bernd Höcke.

Die "Thüringer Allgemeine" hatte den Vornamen des AfD-Politikers im Jahr 2015 falsch geschrieben. Daraufhin hatte Höcke auf einer Demo in einer Rede wutschnaubend die Angelegenheit richtig gestellt: "Ich heiße nicht Bernd Höcke, ich heiße Björn Höcke." Diesen Auftritt griffen Oliver Welke und die Kollegen von der "heute show" dankbar auf. Seitdem heißt Björn "Bernd" in der Sendung.

Der Running Gag hat sich verbreitet

Der Running Gag ist in der Folge wie ein Virus auf andere Medien übergegriffen. Der falsche Vorname findet sich seither in etlichen Medien wieder, wobei natürlich völlig unklar ist, ob in welchem Ausmaß Redaktionen wissentlich den falschen Namen verwandten.

Nun hat es also Slomka erwischt. Ob Absicht oder nicht - amüsant ist es auf jeden Fall.






tis

Wissenscommunity

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo