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Pornoportal löscht Gewalt-Video mit Gina-Lisa Lohfink

Gina-Lisa Lohfink vergangene Woche im Berliner Amtsgericht Tiergarten

Ex-GNTM-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink wurde nach eigener Aussage von zwei Männern vergewaltigt. Ein Pornoportal sammelte mit einem Video der Tat jede Menge Klicks - und hat den Clip nun endlich gelöscht. 

Das Pornoportal "Pornhub" hat das Gewalt-Video mit gelöscht. Am Freitagmorgen habe die Sexseite mitgeteilt, dass der Film aus dem Netz genommen worden sei, berichtet "Spiegel Online". "Wir haben schnell reagiert, so wie wir es immer tun, um Inhalte zu entfernen, die gegen unsere Geschäftsbedingungen verstoßen", zitiert die Nachrichtenseite einen "Pornhub"-Mitarbeiter.

Clip mit Gina-Lisa Lohfink war ein Jahr online

Nach Angaben von "Spiegel Online" war die Reaktion dagegen bei Weitem nicht so schnell, wie das Pornoportal behauptet. Der Film sei ein Jahr lang online gewesen und erst nach einer Anfrage der Redaktion gelöscht worden - und nachdem er mehr als eine Million Mal angeklickt worden sei, heißt es auf der Nachrichtenseite.

Das Video stammt aus dem Jahr 2012. Damals zeigte Lohfink zwei Männer, die sie mit K.o.-Tropfen willenlos gemacht haben und dann zum Sex gezwungen haben sollen, wegen Vergewaltigung an. Die Männer filmten ihre Tat und stellten die Szenen hinterher ins Netz. Einer der beiden wurde verurteilt, allerdings nicht wegen Vergewaltigung, sondern nur weil er das Video verbreitet hat. Stattdessen erhielt die frühere "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin einen Strafbefehl in Höhe von 24.000 Euro wegen Falschverdächtigung. Lohfink hat dagegen Einspruch erhoben. Am 27. Juni wird der Prozess gegen sie in Berlin fortgesetzt.

mad

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