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Sommersprossen für den Pipi-Langstrumpf-Look

Frisch tätowierte Sommersprossen auf dem Gesicht eines Mädchens

Jeans mit breiten Rissen vor den Knien und Teenagerfüße ohne Socken in den Schuhen sehen wir schon den ganzen Winter, egal wie kalt es ist. Nun gibt's was Neues, wetterunabhägig: künstliche Sommersprossen. 

Der eine hat und hasst sie, der andere hätte gerne welche: Sommersprossen. Der Niedlich-Look bleibt nun nicht länger den weißhäutigen Rothaarigen vorbehalten, die Pünktchen auf der Nase und um die Augen haben eine Nische in der Permanent-Make-up-Branche besetzt. Aufgefüllte Augenbrauen und ein ewiger Lidstrich waren gestern, jetzt kommt Pipi Langstrumpf. 

Bis vor wenigen Jahren haben die meisten Frauen versucht, ihre Sommersprossen unter Schichten aus getönter Tagescreme und Puder zu verstecken. Doch damit ist nun endgültig Schluss: Sommersprossen gelten als frech und fröhlich – und deswegen wollen sie jetzt alle haben. Dass die Vorzeige-Rothaarige Emma Stone in "La La Land" so reizend damit aussah und nun auch noch den Oscar als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle der Mia bekommen hat, dürfte den Trend zusätzlich anheizen. 

Sommersprossen, nachgeholfen

Sommersprossen entstehen offenbar durch angeborene Genvarianten im Melanocortin-1-Rezeptor, der auch für Haut- und Haarfarbe verantwortlich gemacht wird. Sie tauchen vermehrt bei hellen Haut- und Haartypen auf, bilden sich im Sommer, wenn die Haut der Sonne ausgesetzt wird und werden gegen Winter weniger oder verschwinden ganz. Menschen mit dunkleren Hauttönen warten also in der Regel vergeblich darauf, dass die hellbraunen Pünktchen auftauchen.

Doch dieser Ungerechtigkeit kann nun etwas entgegengesetzt werden – mit etwas Nachhilfe aus dem Tattoo-Studio. Auf der kanadischen Instagram-Seite sydneydyercosmetics kann man sich einen Überblick verschaffen, wie das dann aussieht. Weniger ist mehr möchte man dort so manchem Mädchen zurufen, denn nicht jedem stehen "Freckles". Zudem handelt es sich bei dieser Modeerscheinung um eine nicht ungefährliche: Wenn der Tätowierer zu tief sticht oder nicht die richtige Farbe verwendet, kann es bei den empfindlichen Hautstellen rund um die Augen zu Allergien kommen. Wer es dennoch riskieren will: Die Tattoos halten drei bis fünf Jahre.



bal

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