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+++ Ticker +++

Verdächtiges Gespräch: Mallorca-Flieger in Köln/Bonn evakuiert

Gleich zwei Zwischenfälle ereigneten sich am Freitagabend am Flughafen Köln/Bonn (Symbolbild)

Köln/Bonn: Flugzeug nach verdächtigem Gespräch evakuiert +++ Essen: Trio absichtlich mit Auto erfasst - Täter in U-Haft +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus  im stern-Ticker:

Köln/Bonn: Flugzeug nach verdächtigem Gespräch evakuiert

Ein angeblich verdächtiges Gespräch hat am Freitagabend am Flughafen Köln/Bonn zur Evakuierung eines Flugzeuges geführt. Vor dem Start der Maschine hätten Passagiere an Bord die Unterhaltung zweier Männer belauscht, teilte die Bundespolizei mit. Daraufhin hätten sich die besorgten Reisenden an die Besatzung gewandt, weil sie sich "Gedanken um die Luftsicherheit" gemacht hätten.

Nach der Evakuierung seien das Flugzeug sowie das Gepäck nach verdächtigen Gegenständen abgesucht worden, sagte ein Polizeisprecher. Dabei seien jedoch keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden. Die Beamten konnten nicht feststellen, wer das verdächtige Gespräch geführt haben soll, da sich die Passagiere nicht an die Gesichter der Personen erinnern konnten.

Der Flug nach Palma de Mallorca wurde gestrichen. Die Passagiere wurden auf zwei andere Flugzeuge umgebucht und konnten ihre Reise in der Nacht antreten.

Ebenfalls am Flughafen Köln/Bonn ereignete sich am selben Abend ein weiterer Zwischenfall: Laut Bericht des "General-Anzeigers" konnte ein Eurowings-Flieger erst mit einigen Stunden Verspätung in Richtung Mallorca abheben, weil sechs Betrunkene andere Fluggäste filmten und das Flugpersonal bedrohten. Die Polizei griff ein, die Männer mussten das Flugzeug verlassen und durften ihre Reise nicht antreten.

Hamburg: Riss in Cockpit-Scheibe - Pilot muss außerplanmäßig landen

Ein Eurowings-Flugzeug vom Typ A319 hat am Flughafen Fuhlsbüttel in Hamburg eine außerplanmäßige Landung hingelegt. Der Pilot hatte zuvor bemerkt, dass ein Element der dreilagigen Cockpitscheibe geborsten war, wie die Mopo berichtet. Der Flugkapitän habe sich daher zu der Sicherheitslandung entschieden. Die Maschine war am Freitagabend in Düsseldorf gestartet und sollte nach Göteborg fliegen. Alle Passagiere blieben unverletzt.


Nachrichten von Freitag, 12. Mai:

Essen: Drei Männer absichtlich mit Auto erfasst - 39-Jähriger in U-Haft

Ein 39-Jähriger, der in Essen drei Männer absichtlich mit seinem Auto angefahren und dabei teilweise schwer verletzt haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Die Essener Staatsanwaltschaft wirft dem Mann versuchten Totschlag vor. Er hatte sich offenbar aufgrund des hohen Fahndungsdrucks der Polizei gestellt. Dies berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ).

Der Mann soll am vergangenen Sonntagmorgen nach einem verbalen Streit absichtlich mit seinem Fahrzeug auf das spätere Opfertrio zugehalten haben, als dieses auf einem Gehweg unterwegs war. Bei dem Unfall wurden ein 20- und 27-Jähriger leicht und ein 26-Jähriger schwer verletzt. Anschließend flüchtete der Fahrer, ohne sich um die Opfer zu kümmern. Dem Bericht zufolge soll der mutmaßliche Täter eingeräumt haben, am Steuer des Unfallwagens gesessen zu haben. 

Während sich die beiden Leichtverletzten inzwischen wieder erholt hätten, werde der 26-Jährige weiterhin im Krankenhaus behandelt, schreibt die "WAZ".

Weimar: Kampfhunde töten zwei Schafe

Zwei tote Schafe, rund 1200 Euro Schaden: Im thüringischen Weimar haben zwei ausgebüxte Kampfhunde zwei Schafe angefallen und diese getötet. Die Halterin der Hunde hatte die Polizei zuvor zwar noch informiert, dass ihre Tiere ausgerissen seien. Doch noch ehe diese gefunden werden konnten, meldete sich ein anderer Tierhalter, weil zwei Hunde auf seinem Grundstück Schafe anfielen.

Als die Beamten ankamen, war ein Schaf bereits tot, ein zweites attackierten die Vierbeiner gerade. Die Polizisten gingen mit Pfefferspray dazwischen und fingen die Hunde ein. Das verletzte Schaf musste eingeschläfert werden. Die Kampfhunde sollen nun einem Wesenstest unterzogen werden.

nachrichten deutschland - kampfhunde reißen schafe in weimar


Lübeck: 17-Jähriger liegt tot am Straßenrand

Grausiger Fund: Eine Polizeistreife aus Lübeck hat in der Nacht auf Freitag den leblosen Körper eines 17-Jährigen entdeckt. Der neben der Fahrbahn liegende Mann wies demnach schwere Verletzungen auf, die laut Polizei auf einen Verkehrsunfall hindeuteten. Obwohl Rettungskräfte noch versuchten, den 17-Jährigen zu reanimieren, konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Nun sucht die Polizei nach dem möglichen Unfallverursacher. Die Staatsanwaltschaft Lübeck forderte zudem einen Sachverständigen an, der die Ursache und den Ablauf des Vorfalls rekonstruieren soll. Der Leichnam des jungen Mannes wurde in die Gerichtsmedizin gebracht.

Zum möglichen Unfallfahrzeug liegen bislang keine Erkenntnisse vor, dafür jedoch möglicherweise zum -zeitpunkt. Demnach blieb die Armbanduhr des Getöteten um 23.47 Uhr stehen.

Die Polizeistation Schlutup hat die Ermittlungen übernommen. Es wird um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 0451-1310 gebeten.

Neubrandenburg: Polizei beendet "Hahnenkampf"

In einem Dorf bei Malchin in Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei einen Streit zweier privater Geflügelhalter beenden müssen. Der Hahn des einen war über den Zaun auf das Grundstück des Nachbarn gelangt und hatte dessen Hahn in einen zünftigen Kampf verwickelt, wie die Beamten in Neubrandenburg am Freitag mitteilten. Daraufhin gerieten die 59 und 61 Jahre alten Geflügelhalter aneinander.

Dabei habe der eine den anderen auch mit einem Kescher attackiert und leicht verletzt, teilte die Polizei mit. Die hinzugerufene Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. "Die beiden Hähne blieben unverletzt und konnten durch ihre Besitzer getrennt werden", erklärte die Polizei.

Bayreuth: Acht Verletzte nach Großbrand in Diskothek

Bei einem Großbrand in einer Bayreuther Diskothek sind am Donnerstagnachmittag acht Menschen verletzt worden. Sie klagten über gereizte Atemwege und mussten von Sanitätern versorgt werden. Zwei Arbeiter, die sich bei dem Vorfall im Gebäude aufhielten, kamen mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr konnte den Brand bis zum Morgen vollständig löschen. Der Katastrophenalarm, den die Stadt ausgerufen hatte, wurde aufgehoben, wie die Polizei mitteilte. Der Brand war wahrscheinlich durch pyrotechnische Arbeiten ausgelöst worden. Stundenlang waberte eine schwarze Rauchwolke über der oberfränkischen Stadt.

A4 bei Gummersbach: Vollsperrung nach Unfall mit Gefahrguttransporter

Nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter auf der A4 bleibt die Strecke zwischen Gummersbach und Engelskirchen voraussichtlich noch bis etwa 10 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Wie die Polizei berichtete, hatten sich bei dem Vorfall rund 24.000 Liter eines entflammbaren Stoffes auf der Fahrbahn verteilt, die nun genau wie der Tank des Transporters abgepumpt werden müssten.

Der Fahrer des Transporters war am Donnerstagabend gegen die Fahrbahntrennung einer Baustelle gefahren, von der Fahrbahn abgekommen und dann umgekippt. Der 51-jährige Fahrzeugführer wurde dabei eingeklemmt und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.  


Nachrichten von Donnerstag, 11. Mai:

Salzgitter/Hamburg: Polizei nimmt 32-Jährigen nach Brandattacke auf Obdachlosen fest

Fahndungserfolg nach einer unfassbaren Tat: Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen einen Mann erlassen, der das Lager eines schlafenden Obdachlosen im Hamburger Stadtteil St. Georg in Brand gesteckt haben soll. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 32-Jährige mithilfe von Videoaufnahmen identifiziert.

Er sei am Mittwoch in der Nähe von Salzgitter in Niedersachsen festgenommen worden. Dem Mann wird vorgeworfen, Mitte April die Schlafstätte eines 39 Jahre alten Obdachlosen angezündet zu haben. Das Feuer wurde damals glücklicherweise durch zufällig vorbeigehende Zeugen gelöscht.

Bad Dürrenberg: Autofahrer rettet bewusstlosen Transporterfahrer

Diese Aktion hätte auch böse schiefgehen können, vor allem erforderte sie jede Menge Mut: Mit einem für ihn nicht ungefährlichen Manöver hat ein Autofahrer in Sachsen-Anhalt einen Kleintransporterfahrer gerettet. Der 46-Jährige war am Steuer bewusstlos geworden, sein Fahrzeug schliff dann an der Mittelplanke entlang, wie die Autobahnpolizei mitteilte. Nahe der A9-Ausfahrt Bad Dürrenberg fuhr der Autofahrer demnach vor den Kleintransporter, ließ ihn auf seinen Wagen auffahren - und bremste ihn so langsam ab. 

Der Fahrer des Kleintransporters wurde nach dem Unfall am vergangenen Sonntag in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bedankte sich bei dem 53-Jährigen für sein beherztes Eingreifen. Im Wagen des Autofahrers saßen noch seine Frau und deren drei Kinder. Sie blieben unverletzt.


Lahr: Blindgänger am Bahnhof entdeckt - Kampfmittelbeseitigungsdienst rückt aus

Bauarbeiter haben am Morgen am Bahnhof im baden-württembergischen Lahr einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Laut Bundespolizei besteht nach erster Einschätzung von Experten derzeit keine konkrete Explosionsgefahr, schreibt die "Badische Zeitung". Auch der Zugverkehr laufe bislang ohne Behinderungen.

Dies könne sich jedoch ändern, sobald der alarmierte Kampfmittelbeseitigungsdienst eingetroffen sei und sich an die Arbeit mache. Dann sei zudem mit Sperrungen und Evakuierungen zu rechnen, heißt es.


Nachrichten von Mittwoch, 10. Mai:

Rostock: Polizei birgt Leiche in Pkw aus der Warnow

Die Polizei Rostock hat am Morgen eine männliche Leiche aus der Warnow geborgen. Der Tote befand sich Angaben der Beamten zufolge in einem Pkw. Obgleich der Leichnam bislang noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnte, gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei dem Toten um einen seit Juni 2016 vermissten 72-jährigen Rostocker handelt. 

Zur eindeutigen Klärung der Identität sowie der Todesursache sei eine Obduktion angeordnet worden, hieß es. Bisherigen Erkenntnissen zufolge lägen jedoch keine Anhaltspunkte für eine Straftat vor, so die Polizei.

Duderstadt: Polizei ermittelt nach plötzlichem Geldregen 

Im niedersächsischen Duderstadt hat ein noch unbekannter Motorradfahrer unter Wartenden am dortigen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) für spontane Glücksgefühle gesorgt. Wie die Polizei heute berichtet, fuhr der Biker bereits am vergangenen Freitag zunächst "wild hin und her", als er plötzlich im Vorbeifahren etwas fallen ließ. Wenig später seien dann mehrere 100-, 200- und 500-Euro-Scheine durch die Luft gewirbelt, schreiben die Beamten.

Die Freude über den unerwarteten Geldsegen währte für die glücklichen "Finder" jedoch nur kurz: So stellte eine Jugendliche, die sich eine begehrte 500-Euro-Note sichern konnte, zu Hause fest, dass es sich bei dieser nur um eine Fälschung handelte. Daraufhin brachte sie die "Blüte" zur Polizei, die nun wegen des Verdachts der Geldfälschung Ermittlungen eingeleitet hat.

Hattenbach: Gaffer behindern Rettungskräfte nach Geisterfahrer-Unfall

Was geht nur in den Köpfen dieser Menschen vor: Erneut haben Gaffer nach einem Unfall weder Erste Hilfe geleistet noch eine Rettungsgasse für die Helfer gebildet. Zu dem Vorfall kam es am Morgen auf der A5 bei Bad Hersfeld, wo ein 79-jähriger Geisterfahrer mit seinem Wagen frontal in ein entgegenkommendes Auto gerast war. Weil die Verkehrsteilnehmer im Stau keine Rettungsgasse bildeten, mussten die Verletzten den Angaben zufolge länger als nötig auf Hilfe warten, wie ein Polizeisprecher in Fulda sagte. Beide Fahrer wurden bei dem Zusammenprall schwer verletzt und mussten aus ihren demolierten Autos befreit werden. 

Mit Martinshorn und Blaulicht hätten sich die Retter teilweise im Schneckentempo zur Unfallstelle vorkämpfen müssen. "Es war wirklich belastend für die Unfallopfer, sie warteten eingeklemmt auf Hilfe", sagte ein Polizeisprecher am Unfallort. Zudem hätten gleich mehrere andere Fahrer keine Erste Hilfe geleistet.

Erst am Montag hatten rund 80 Schaulustige nach mehreren Lkw-Auffahrunfällen mit einem Schwerverletzen auf der Autobahn 6 nahe Nürnberg die Arbeit der Rettungskräfte behindert. Ein Polizeisprecher sprach in dem Zusammenhang von "katastrophalen Zuständen". 

Bayern: Bahnstrecke München-Nürnberg gesperrt

Pendler müssen am Mittwochmorgen starke Nerven haben: Auf der Bahnstrecke München-Nürnberg ist der Abschnitt zwischen Ingolstadt und Baar Ebenhausen gesperrt. Grund ist eine technische Störung in der Oberleitung. Züge aus München kommend fahren nur bis zum Bahnhof Rohrbach. In der Gegenrichtung nach Nürnberg nur bis nach Ingolstadt. Dazwischen gibt es jeweils einen Schienenersatzverkehr mit Taxis. Die Störung soll laut Deutsche Bahn noch bis etwa 12 Uhr andauern.

Erbrach: Häftlinge legen Feuer in Jugendgefängnis

Weil sich 18 jugendliche Gefängnisinsassen weigerten in ihre Zellen zurückzukehren und anschließend gar ein Feuer legten, mussten Polizei und Feuerwehr im bayerischen Ebrach am Dienstagabend zu einem Großeinsatz ausrücken. Angaben der Polizei zufolge hatten die Häftlinge einen "Stoffgegenstand" in Brand gesetzt, woraufhin sich im Zellentrakt dichter Rauch verbreitete.

Polizisten verhandelten im Verlauf des Abends mit den Jugendlichen und überredeten sie, ihren Widerstand aufzugeben. Nach vier Stunden gaben die Häftlinge nach und ließen sich in Einzelhaft nehmen. Verletzte gab es nicht.


Nachrichten von Dienstag, 9. Mai:

Karsbach: Unfallopfer braust mit Auto seines Ersthelfers davon

Dreister geht es kaum: Im bayerischen Karsbach hat ein Unfallverursacher einem ihm zu Hilfe geeilten Feuerwehrmann das Auto geklaut. Wie der BR auf seiner Homepage berichtet, war das Unfallopfer am Montagabend mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und auf einer Wiese gelandet. Der zufällig vorbeifahrende Feuerwehrmann habe mit seinem Privatauto angehalten, um zu helfen. Im Gespräch mit dem Mann habe der Ersthelfer eine Alkoholfahne bemerkt und daraufhin die Polizei gerufen.

Diesen Moment nutzte der Unbekannte und flüchtete kurzerhand mit dem Wagen des Feuerwehrmanns, der sein Fahrzeug mit laufendem Motor am Straßenrand abgestellt hatte. Mit (zweifelhaftem) Erfolg: Bislang fehlt jede Spur vom Unfallfahrer und vom gestohlenen Pkw mit dem Kennzeichen "MSP - JS 241". Zeugen, die den in den Wäldern entlang der Rhön vermuteten Mann beziehungsweise den entwendeten schwarzen Opel Corsa entdecken, sollen sich umgehend bei der Polizei melden, heißt es in dem Bericht weiter.

Köln: AfD-Ratsherr wegen NS-Parole angezeigt

AfD-Kommunalpolitiker und Bundeswehr-Offizier Hendrik Rottmann steht im Verdacht, verbotene NS-Parolen verbreitet zu haben. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, ging bei der Staatsanwaltschaft Köln am Montag eine Anzeige wegen Volksverhetzung gegen den Kölner AfD-Ratsherrn ein, der im Range eines Hauptmanns für den Militärischen Abschirmdienst (MAD) arbeitet. Zwei Politiker der Linkspartei werfen Rottmann vor, über den Kurznachrichtendienst Twitter die verbotene Losung "Deutschland erwache" der nationalsozialistischen Organisation SA versandt zu haben. Der Bundestagsabgeordnete Matthias Birkwald und der Kölner Ratsherr Jörg Detjen wandten sich zudem mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Rottmann sagte der Zeitung auf Anfrage, ihm sei die Anzeige nicht bekannt. "Falls das so sein sollte, würde ich mich zu einem laufenden Verfahren nicht äußern", so Rottmann.

Travemünde: Wasserschutzpolizei hilft Faltboot-Kapitän

Beamte der Wasserschutzpolizei aus Travemünde haben am Sonntagnachmittag einen Mann mit einem Faltboot aus einer misslichen Lage befreit. Die Polizisten beobachteten auf der "Habicht" in Hafennähe ein kleines Faltboot mit dürftigem Segel. Weil sich das Boot auch nach gut einer Stunde noch an der nahezu selben Stelle befand, fuhren sie hinaus, um nachzusehen. Der Bootsführer versuchte angestrengt, mit nur einem Ruder gegen den Wind an zu kommen. Das zweite Ruder hatte er bereits verloren, der Mast war eigentlich eine Dachlatte und das Kunststoff-Faltboot sehr instabil. Die Wasserschützer holten den Mann an Bord und nahmen sein Boot ins Schlepp.

Hennef: Mann verbrennt nach Unfall in seinem Auto

Ein Mann ist in an der Autobahnausfahrt Hennef-West (Rhein-Sieg-Kreis) in seinem Wagen verbrannt. Wie "RP-online" berichtet, kam er auf der Autobahn 560 in Richtung Sankt Augustin am Montagabend von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Weitere Personen seien nicht mit in dem Auto gewesen sein. Die Unfallursache sei noch unklar.

Rheda-Wiedenbrück: Teenager überschlagen sich mit Auto - 16-Jährige stirbt

Schwerer Unfall nahe Gütersloh: Ein 16-jähriges Mädchen ist bei einem Autounfall tödlich verletzt worden. Die Jugendliche und drei weitere Mitfahrer verunglückten am Montagabend im Wagen eines 19-Jährigen, der die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, wie die Polizei mitteilte. Das Auto überschlug sich und blieb im Straßengraben auf dem Dach liegen. Das Mädchen kam ins Krankenhaus, wo es wenig später starb. Die anderen vier Autoinsassen wurden bei dem Unfall in Rheda-Wiedenbrück schwer verletzt.


Nachrichten von Montag, 8. Mai:

Hamburg: Mann holt Geldbörse vom Polizeirevier ab - Ehefrau muss ihn vor dem Gefängnis retten

Auf der Fahrt von Hannover nach Hamburg verlor ein Mann am Freitag seinen Geldbeutel. Doch er hat Glück: Eine ehrliche Finderin gab ihn mit vollständigem Inhalt ab, auf der Polizeiwache im Hamburger Hauptbahnhof konnte der 38-Jährige seinen Besitz abholen. Als er dies am Sonntagnachmittag tut, ist die Freude aber urplötzlich beendet: Gegen den Mann liegt ein Haftbefehl vor.

Wie die Polizei mitteilte, ergab die Überprüfung der Personalien des Mannes eine Ausschreibung zur Festnahme. Demnach war er aufgrund von fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung sowie fehlender Fahrerlaubnis verurteilt worden. Das veranschlagte Bußgeld von 3600 Euro hatte er jedoch nicht gezahlt. Der Gesuchte hatte sich ebenfalls der Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen entzogen.

Doch schon am Sonntagabend wurde der Mann laut Angaben der Beamten wieder freigelassen: Seine Frau sei nach einem Anruf auf das Revier gekommen und habe die Schulden beglichen.

Uedem: 20-jährige Frau am Straßenrand vergewaltigt

Eine junge Frau wurde Sonntagnacht in Nordrhein-Westfalen überfallen, als sie sich vermutlich auf dem Heimweg befand. Gegen 1.15 Uhr war sie auf einem Radweg von Uedem nach Goch unterwegs, als sich ihr zwei Männer näherten. Rund 500 Meter hinter einer Firma, am Ortsrand von Uedem, zogen sie die 20-Jährige auf den Grünstreifen und zwangen sie zum Geschlechtsverkehr.

Wie die Polizei Kleve berichtet, unterhielten sich die Männer im Alter zwischen 30 und 50 Jahren in einer für das Opfer unbekannten Sprache. Nach der Tat sollen sie in Richtung Uedem verschwunden sein. Die Polizei sucht derzeit nach Zeugen. Ein vorbeifahrendes Pärchen brachte das Opfer nach Angaben der Beamten nach Hause. Später ließ sich die junge Frau im Krankenhaus untersuchen und erstattete Anzeige. 

Klingenberg: Asylbewerber bedroht Polizisten mit Messer und wird angeschossen

Am Sonntagvormittag wurde die Polizei zu einem Einsatz in einem Asylbewerberheim in Klingenberg in Sachsen gerufen. Ein Bewohner hatte sich zuvor dem Wachpersonal gegenüber aggressiv verhalten. Wie der MDR berichtet, fuhren die Beamten mit vier Streifenwagen zum Einsatzort. Das Wachpersonal habe dort berichtet, frische Schnittwunden bei dem Mann beobachtet zu haben. 

Der 23-jährige Libyer habe die Beamten, denen es nicht gelang den aufgebrachten Mann zu beruhigen, mit einem Messer bedroht. Nach Angaben des MDR vermuteten die Polizisten Drogenmissbrauch bei dem Asylbewerber. Ein 32-jähriger Beamter soll demnach auf den Flüchtling geschossen haben, als sich dieser mit dem Messer in der Hand näherte. Ob der Einsatz der Schusswaffe gerechtfertigt war, wird nun in einer Untersuchung geklärt. Der verletzte Flüchtling wird im Krankenhaus versorgt.

Erlangen-Höchstadt: Polizei stoppt illegalen Welpentransport in Bayern

42 Welpen hat die in Bayern retten können. Auf der Autobahn 3 stoppten Beamte in der Nacht auf Sonntag einen illegalen Welpentransport. Bei der Kontrolle eines tschechischen Wagens im Landkreis Erlangen-Höchstadt fanden sie die mehrere Wochen alten Tiere in fünf Plastikboxen zusammengepfercht und ohne Futter und Wasser, wie die Polizei und der Tierschutzverein Nürnberg mitteilten.

Der 59 Jahre alte Fahrer war demnach auf dem Weg nach Belgien, wo er die Tiere verkaufen wollte. Die Hunde trugen keinen Chip, auch hatte der Mann keine Papiere bei sich. Gegen den Fahrer wird nun unter anderem wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Welpen wurden ins Nürnberger Tierheim gebracht, wo sie untersucht und versorgt wurden. Die jungen Hunde seien nach der langen Fahrt "völlig durch", sagte Tierheimleiterin Tanja Schnabel. Die Hunde litten teilweise unter Durchfall, Parasitenbefall, Augenausfluss und entzündeten Ohren.

Immer wieder berichtet die Polizei von ähnlichen Vorfällen auf Bayerns Straßen. Ende November hatten Polizisten bei Pocking im Landkreis Passau einen illegalen Tier-Transport mit 20 Hunden verhindert. Im Dezember startete der Freistaat eine Informationskampagne gegen den illegalen Welpenhandel.

fri/jek/mod/DPA/AFP

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