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+++ Ticker +++

Probefahrt in gestohlenem 200.000-Euro-Auto - Fahrer wusste von nichts

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Kassel: Polizei stoppt gestohlenen Lamborghini +++ Lastwagen-Unglück in Lauenau +++ Dobbertin: Brandstiftung im Behindertenheim +++ Essen: A44 nach schwerem Unfall gesperrt +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus im stern-Ticker:

Weil am Rhein: Brandanschlag auf Moschee

Unbekannte haben in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) einen Anschlag auf den örtlichen Türkisch-Islamischen Kulturverein verübt. Sie warfen in der Nacht zum Freitag mehrere Brandsätze gegen das als Moschee genutzte Vereinsgebäude, teilte die Polizei mit. Es wurden Fensterscheiben beschädigt, die Brandsätze gelangten jedoch nicht ins Innere des Gebäudes. Zu einem größeren Feuer kam es den Angaben zufolge nicht, der Sachschaden wurde von der Polizei als gering eingestuft. Die für den Staatsschutz zuständige Staatsanwaltschaft Karlsruhe habe den Fall übernommen, sagte ein Sprecher. Konkrete Hinweise zu Tätern und Motiv gebe es nicht. Dem müsse Einhalt geboten werden, forderte die Türkisch-Islamische Union Ditib. Dass nur Sachschaden entstanden sei, dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass in dem Haus der Imam mit seiner Familie wohnt.

Kassel: Polizei stoppt gestohlenen Lamborghini

Eine Probefahrt mit einem Traumauto endete für einen 46-Jährigen auf der A44 bei Kassel auf unangenehme Weise: Der Mann war mit einem gelben Lamborghini Gallardo unterwegs, als er von einer Zivilstreife gestoppt wurde. Wie die Polizei berichtete, war den Beamten der Wagen aufgefallen, als er mit rund 180 Stundenkilometern auf der Autobahn unterwegs war. Eine Überprüfung des spanischen Kennzeichens ergab, dass der 560-PS-Bolide im vergangenen Herbst auf Mallorca getohlen wurde. Die Polizisten verfolgten den Wagen und lotsten ihn von der Autobahn herunter. Bei der Überprüfung des Fahrers stellte sich heraus, dass dieser den 200.000 Euro teuren Wagen zur Probe fuhr. Er nannte den Beamten den Autohändler, der ihm das Gefährt vermittelt hatte. Nun ermittelt die Polizei.

Lauenau: Lastwagen kippt auf Auto - Mutter und zehnjähriger Sohn sterben

Eine Mutter und ihr zehn Jahre alter Sohn sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 bei Lauen in Niedersachsen ums Leben gekommen. Ein Lastwagen fuhr am Donnerstagnachmittag an einem Stauende auf den Wagen der 43-Jährigen auf, und drückte diesen gegen einen davor fahrenden Lastwagen. Bei dem Aufprall kippte das Führerhaus des auffahrenden Sattelzugs auf den Geländewagen und zerdrückte diesen. Mutter und Kind starben noch am Unfallort. Die beiden Lastwagenfahrer kamen leicht verletzt in ein Krankenhaus.

Dobbertin: Brandstiftung im Behindertenheim

Ein vorsätzlich gelegtes Feuer hat die Bewohner einer Behinderteneinrichtung in der Klosteranlage Dobbertin in Mecklenburg-Vorpommern in Aufregung versetzt. Nach Angaben der Polizei hatten Unbekannte am Donnerstagabend gegen 22.00 Uhr eine Box mit Handtüchern in Brand gesetzt. Das Feuer erfasste einen zweiten Behälter und der Rauch löste einen Brandmelder in dem Gebäude aus.

Betreuer und Bewohner der Einrichtung, die von der Diakonie betrieben wird, konnten mit der Feuerwehr die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand, die Schadenshöhe sei unklar, hieß es. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. In der Einrichtung in den restaurierten Klosteranlagen von Dobbertin leben mehrere Hundert betreute Menschen.

Essen: A44 nach schwerem Unfall gesperrt

Die A44 wurde am frühen Morgen zwischen Essen-Kupferdreh und Essen-Überruhr gesperrt. Wie "Der Westen" berichtet, überschlug sich zunächst ein Wagen, der von der Fahrbahn abgekommen war. Der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert und schwer verletzt. Vier weitere Autos rasten in die Unfallstelle, drei weitere Menschen wurden verletzt. Die Autobahn wurde in Richtung Kassel gesperrt, der Verkehr umgeleitet.

Emden: Teenager kapern 85-Tonnen-Lok

Mit einer 85 Tonnen schweren Rangierlok haben sich vier schulschwänzende Jugendliche im niedersächsischen Emden auf eine verbotene Spritztour begeben. Wie die Bundespolizei in Bad Bentheim am Donnerstag mitteilte, verschafften sich die drei Jungen und ein Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren am Mittwochmorgen Zutritt zu dem auf dem Emder Rangierbahnhof abgestellten Schienengefährt und setzten es in Bewegung.

Ihre Fahrt endete allerdings bereits nach hundert Metern, weil die Lok ein Haltesignal überfuhr und aus Sicherheitsgründen automatisch stoppte. Dadurch wurden zugleich die Bahnmitarbeiter alarmiert und bemerkten die unerlaubte Benutzung.
Eine Streife der Bundespolizei griff kurz darauf zwei der Jungen ganz in der Nähe des Bahnhofs auf, auch die anderen beiden Jugendlichen wurden demnach schnell ermittelt. Die Gruppe hatte sich offensichtlich mit gestohlenen Schlüsseln Zutritt zu der Lokomotive verschafft. Sie war laut Bundespolizei auch noch im Besitz weiter "sicherheitsrelevanter Schlüssel aus dem Bahnbereich". Die Beamten leiteten daher ein Ermittlungsverfahren ein.


Nachrichten von Donnerstag, 27. April:

Berlin: Polizei schießt Angreifer vor Krankenhaus nieder

Ein Polizist hat an einem Krankenhaus in Berlin einen Angreifer angeschossen. Der 26-Jährige soll unvermittelt drei Beamte auf dem Parkplatz der Klinik im Stadtteil Kreuzberg mit einer Waffe bedroht haben, wie ein Polizeisprecher sagte. Der 26-Jährige habe trotz mehrmaliger Aufforderung nicht reagiert, nicht vom Angriff abgelassen und auch nichts gesagt. Der Schuss eines Beamten traf den Mann am Oberschenkel. Die Verletzung wurde im Krankenhaus behandelt.

Erkenntnisse zu den Motiven des Mannes gab es zunächst nicht. Die drei Polizisten hätten wegen eines Ladendiebstahls im Klinikum ermittelt, sagte der Sprecher. Dem Angreifer begegneten sie demnach auf dem Rückweg zu ihrem Funkwagen. Es gebe keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen den Ermittlungen in der Klinik und der Bedrohung auf dem Parkplatz, so der Sprecher. Der 26-Jährige sei in der Vergangenheit schon wegen unerlaubten Waffenbesitzes aufgefallen.

München: Frau schubst Mann vor einfahrende U-Bahn

Eine Frau hat gestern Abend in München einen Mann vor eine einfahrende U-Bahn geschubst. Wie die "Abendzeitung" berichtet, wartete der 59-Jährige am vorderen Bahnsteigende auf die U-Bahn. Unvermittelt stieß ihn eine 38-Jährige in den Rücken, so dass der Mann kopfüber auf das Gleis stürzte als gerade eine Bahn einfuhr. Nur der Geistesgegenwart des Zugführers, der gerade noch rechtzeitig bremsen konnte, sei es zu verdanken, dass nichts Schlimmes passiert sei.

Das Opfer kam mit Prellungen und Schürfwunden in die Klinik. Die Frau wurde unmittelbar nach der Tat am Bahnsteig festgenommen. Über das Motiv herrscht noch Unklarheit. Offenbar kannten sich Täterin und Opfer nicht. Ein Versehen werde nach Sichtung von Aufnahmen aus einer Überwachungskamera jedoch ausgeschlossen, schreibt die Zeitung. Nun ermittelt die Polizei.

Essen: Mann von Polizei erschossen

Bei einem Polizeieinsatz in Essen ist ein 22-jähriger Mann erschossen worden. Die Beamten wurden in der Nacht zum Donnerstag wegen einer Ruhestörung zu einem Mehrfamilienhaus gerufen, wie ein Sprecher der Polizei in Essen sagte. Im Flur des Erdgeschosses sei es dann offenbar zu einer "Bedrohungssituation" gekommen, in deren Folge ein Beamter seine Schusswaffe habe einsetzen müssen.

Der 22-Jährige Hausbewohner wurde demnach getroffen und starb noch vor Ort. Neben ihm sei ein Messer gefunden worden. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt. Um die Neutralität zu wahren, übernahm die Düsseldorfer Polizei die weiteren Ermittlungen. Die Beamten waren demnach wegen einer Nichtigkeit zu dem Haus gerufen worden. Nach Polizeiangaben hatten sich Anwohner über eine Ruhestörung unter anderem wegen lauter Musik beschwert.

Düsseldorf: Polizei hebt professionelle Marihuana-Plantage in Privathaus aus

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Die Düsseldorfer Polizei legte gestern einem Hanfzüchter das Handwerk. Wie die Polizei berichtet, stürmte sie nach einem anonymen Tipp und "intensiven Voraufklärungen" das Einfamilienhaus des 36-Jährigen im Stadtteil Eller. 

Dort fanden sie eine professionell angelegte Großplantage mit insgesamt 120 Hanfpflanzen und noch einmal 100 Setzlingen vor. Die Anlage habe über eine künstliche Bewässerung, Belüftung und Versorgung mit UV-Licht verfügt. Die Polizisten nahmen dem Betreiber laut Bericht die Erntearbeit ab, der Mann selbst wurde vorläufig festgenommen.


Nachrichten von Mittwoch, 26. April:

Cottbus: Männer sollen Unfallopfer übel verhöhnt haben

Es sind schlimme Szenen, die eine junge Cottbuserin aus der Nacht zum Karsamstag beschreibt. Wie die 19-jährige Josefine der "Lausitzer Rundschau" berichtete, war sie in der Nacht zum Karsamstag mit ihrem Freund an der Stadthalle unterwegs. Das Paar wurde Augenzeuge, wie eine 22-jährige Gaststudentin aus Ägypten von einem Auto angefahren wurde. Die junge Frau starb einige Tage später an den Verletzungen. Den Unfallhergang, so sagt Josefine dem Blatt, habe sie gar nicht genau mitbekommen.

Aber sie sah die junge Frau schwerverletzt auf der Straße liegen. Und sie bekam mit, wie sich der Unfallfahrer und seine Begleiter verhielten. Und dieses Verhalten hat sie schockiert. Statt der Frau zu helfen, hätten vor allem die Mitfahrer des Mannes das Unfallopfer geradezu verhöhnt. Es seien Sätze gefallen wie "Mir ist klar, dass es bei Euch keine Straßen gibt, aber in Deutschland muss man eben auf die Straße gucken." Schlimm beleidigt hätten sie die blutüberströmte Frau ebenfalls: "Verpisst Euch doch einfach wieder in Euer Land, dann werdet Ihr auch nicht angefahren – Scheißasylanten."

Polizei und Staatsanwaltschaft waren die Vorwürfe weiteren Medienberichten zufolge zunächst noch unbekannt. Beide Stellen hätten jedoch Ermittlungen in diese Richtung angekündigt.

Stralsund: 14-Jähriger auf Schulhof zu betrunken zum Pusten

Ein 14-jähriger Junge hat sich auf dem Schulhof einer Gesamtschule in Stralsund derart betrunken, dass er mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Sein Atemalkohol konnte nicht gemessen werden, weil er nicht mehr in der Lage war, in das Prüfgerät zu pusten, wie die Polizei Neubrandenburg am Mittwoch mitteilte. Zusammen mit einer zwölfjährigen Mitschülerin hatte der Junge am frühen Dienstagabend auf dem Schulhof offenbar eine Flasche Wodka geleert.

Bei dem Mädchen stellte die Polizei 0,93 Promille Alkohol im Atem fest. Die Beamten waren von Zeugen alarmiert worden. Das Mädchen wurde ihren Eltern übergeben.

Dortmund: Einsatz wegen zu lautem Fernseher endet für zwei Polizisten im Krankenhaus

Ein Einsatz wegen Ruhestörung lief am Dienstag Abend in Dortmund aus dem Ruder und endete mit zwei verletzten Polizisten. Wie die Polizei berichtet, hatten sich im Stadtteil Mengede ursprünglich Hausbewohner beim Nachbarn über dessen zu lauten Fernseher beschwert. Der 28-Jährige drohte allerdings damit, ihnen "den Kopf abzuhacken", so dass sie die Polizei alarmierten. Zwei Beamte hatten jedoch auch nicht mehr Erfolg: Zunächst gerieten sie mit dem Ruhestörer in eine Diskussion an der Wohnungstür.

Als der Mann den beiden Beamten die Tür vor der Nase zuknallen wollte, eskalierte die Situation. Einer der Polizisten stellte seinen Fuß in die Tür, worauf hin ihn der Bewohner mit den Worten "ich zerdrück Dir den Kehlkopf" zu würgen begann. Erst die Androhung von Pfefferspray habe dazu geführt, dass der Angreifer mit den Worten "Ich habe noch gute Laune, sonst würde ich euch umbringen", den Griff löste. Erst mit Verstärkung gelang es schließlich den Mann zu fesseln und in Gewahrsam zu nehmen. Dabei wurde ein weiterer Polizist an der Hand verletzt. Er musste sich gemeinsam mit seinem gewürgten Kollegen im Krankenhaus behandeln lassen.

Dormagener mit vier Kilogramm Kokain in Sydney erwischt

Ein Paar aus Dormagen bei Köln ist vor zehn Tagen am Flughafen in Sydney verhaftet worden. Wie "RP online" berichtet, fanden australische Grenzschutzbeamte bei dem 37-Jährigen und seiner 49 Jahre alte Begleiterin vier Kilogramm Kokain. Die Drogen sollen sich in zwei Koffern befunden haben. Der Verkaufswert soll etwa 1,2 Millionen australische Dollar betragen. Nun droht dem Duo sogar lebenslange Haft.

Dresden: Neue Skulpur auf dem Neumarkt

Der Dresdner Neumarkt hat für zwei Jahre eine weitere Skulptur neben Luther und Kurfürst Friedrich August II.. Das Werk des Hamburger Künstlerduos Heike Mutter und Ulrich Genth wurde am Mittwoch nahe der Frauenkirche aufgebaut und trägt den Titel "Denkmal für den permanenten Neuanfang". Es soll zur Auseinandersetzung mit Geschichte anregen. Die rund siebeneinhalb Meter hohe Konstruktion aus Stahl, Bronze, Aluminium sowie elektrischen und mechanischen Bauteilen besteht aus einer Art Hebebühne.

Darauf sind Kopien oder Abgüsse von Fragmenten zweier Dresdner Denkmäler aus Jugendstil und Sozialismus und eines Objekts aus der fürstlichen Kunstkammer angeordnet: ein Arm der Trümmerfrau, der Schleier einer Grazie vom Mozartbrunnen und die Hohlkugel einer Elfenbeindrechselei. Zuvor hatte dort das zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens 1945 aufgestellte Werk gegen Krieg und Terror aus drei Schrottbussen von Manaf Halbouni zu einer heftigen Kontroverse in der Stadt geführt. 



Nachrichten von Dienstag, 25. April:

Hamburg: Polizei hebt gigantisches Hehlerlager mit 3500 Fahrrädern aus

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In Hamburg ist der Polizei ein erfolgreicher Schlag gegen die Fahrradmafia gelungen. Mit 180 Kollegen haben die Beamten in Hamburg-Rothenburgsort eine Razzia durchgeführt und dabei ein riesiges Hehlerlager ausgehoben. Dabei seien nach ersten Schätzungen mindestens 3500 geklaute Fahhräder sichergestellt worden.

Zum Abtransport des Diebesgutes waren 15 Lastwagen und die Hilfe des THW nötig. Nun soll versucht werden, die Eigentümer zu ermitteln, was mehrere Wochen dauern kann. Die Ermittler vermuten beim organisierten Fahhraddiebstahl ähnliche Strukturen wie beim Wohnungseinbruch. Die Polizei begleitete die Razzia mit diversen Twitterposts: 

Köln/Bonn: Service-Wagen verklemmt sich unter Flugzeug

Ein Sanitär-Lkw hat am Flughafen Köln/Bonn einen Airbus 320 von Air Berlin gerammt und sich anschließend unter der Maschine verkeilt. Wie "Express.de" berichtet, bestätigte ein Flughafensprecher den Vorfall. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Unfall kommen konnte und wie stark die Maschine beschädigt wurde, sei noch unklar.

Weißenfels: Toter Säugling auf Grundstück gefunden

In Weißenfels in Sachsen-Anhalt ist ein toter Säugling gefunden worden. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Naumburg am Dienstag sagte. Das Kind starb demnach "aufgrund massiver Gewalteinwirkung".

Nach den vorläufigen Ergebnissen der Obduktion sei der Säugling nach der Geburt lebensfähig gewesen. Ein Zeuge hatte die Leiche am Montag bei Gartenarbeiten auf einem Grundstück entdeckt. Die Polizei sicherte Spuren am Fundort und bildete eine Ermittlungsgruppe. Zunächst gab es laut Staatsanwaltschaft keine Hinweise auf die Mutter.

Dortmund: 14-Jähriger von Jugendgang mit Waffe bedroht

In Dortmund hat eine Gruppe von acht bis zehn Jugendlichen einen 14-Jährigen in einen Hinterhalt gelockt, ihn mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt. Wie die Polizei berichtet, war der Teenager am Freitagnachmittag um kurz vor 17:30 Uhr mit Freunden in Richtung Osterkirmes unterwegs, als er den Anschluss verlor und sich von einem jungen Mann unter einem Vorwand in ein Gebüsch locken ließ. Dort wartete die Gruppe bereits.

Einer hielt ihm eine Pistole an den Hals, während die anderen ihm Handy, Bargeld und Kopfhörer raubten. Anschließend verpasste ihm einer noch einen Faustschlag ins Gesicht ehe die Gruppe Richtung Münsterstraße flüchtete. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen. 

Hamburg: Feuerteufel zündet "Polettos Winebar" an

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In Hamburg hat ein Brandstifter die Weinbar von Cornelia Polettos Ex-Mann Remigio Poletto im noblen Stadtteil Eppendorf angezündet. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, hatte ein Lkw-Fahrer am frühen Montagmorgen Flammen im Außenbereich des Lokals bemerkt. Die hinzugerufene Polizei versuchte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr das Feuer zu löschen. Trotzdem hätten die Flammen auch auf die Räumlichkeiten übergegriffen.

Glück im Unglück: Der Schaden im Innern hielt sich in Grenzen, so dass Remigio Poletto seinen Betrieb aufrecht erhalten konnte. Die Polizei ist nun auf der Suche nach dem Feuerteufel, Poletto ist nicht sein einziges Opfer: Seit Ende März werden ihm mindestens 13 Brandstiftungen zugeschrieben.

Großbartloff: Verletzter Bombenbastler soll Sympathien für Rechtsextreme haben

Ein 20-Jähriger ist bei Sprengstoffexperimenten auf dem elterlichen Grundstück in Thüringen lebensgefährlich verletzt worden. Ermittler fanden auf dem Anwesen in Großbartloff nach Polizeiangaben vom Montag ein verstecktes Labor sowie Chemikalien, die sich für die Herstellung von Sprengstoff eigneten. In weiteren Behältern vermutet die Polizei fertigen Sprengstoff. Zuvor war die Polizei auch in der Wohnung des 20-Jährigen in Heiligenstadt fündig geworden.

Spezialkräfte des Landeskriminalamtes stellten dort einen Gegenstand sicher und sprengten ihn kontrolliert außerhalb der Stadt, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte. Ob es sich bei dem Fund um einen Sprengkörper handele, sei derzeit noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Dazu seien noch weitere Untersuchungen erforderlich. Berichten von "Thüringen24" zufolge, soll der Mann Sympathien für rechtsextreme Gruppen bekundet haben


Nachrichten von Montag, 24. April:

Lübeck: Fußballturnier nach Massenschlägerei abgebrochen 

Ein Straßenfußballturnier im Lübecker Stadtteil Moisling musste nach einer Massenschlägerei vorzeitig beendet werden. Am Samstag rückte die Polizei mit einem Großaufgebot zu einem Fußballplatz auf dem Sportgelände im Brüder-Grimm-Ring an. Demnach kam es ersten Ermittlungen zufolge um kurz vor 18 Uhr  im Halbfinalspiel unter Beteiligung diverser Freizeitfußballer nach einer Schiedsrichterentscheidung zu einem Tumult von etwa 30 Personen. Sowohl Mitglieder der beiden Teams als auch Zuschauer, die auf den Platz liefen, lieferten sich eine handfeste Auseinandersetzung. Zwar hatte sich die Lage beim Eintreffen der Polizei schon wieder weitgehend beruhigt, das Turnier musste in Absprache mit dem Veranstalter jedoch abgebrochen werden. Der Polizei liegen derzeit drei Anzeigen wegen Körperverletzung beziehungsweise gefährlicher Körperverletzung vor, die Ermittlungen dauer noch an.

Mönchengladbach: Zwei Verletzte nach Schießerei

Bei einer Schießerei in einem Garagenhof im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt sind eine Frau und ein Mann verletzt worden. Die Frau sei von mehreren Schüssen unter anderem in den Bauch getroffen und dabei schwer verletzt worden, berichtet die "Rheinische Post". Auch der Mann habe eine Schussverletzung im Oberschenkel erlitten. Er wurde festgenommen.

Der Schießerei soll ein Streit zwischen beiden Verletzten vorausgegangen sein. Ob die beiden gegenseitig auf sich geschossen und haben und in welcher Beziehung sie zueinander stehen, sei derzeit noch unklar, heißt es. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot samt Hubschrauber im Einsatz.

Naumburg: Mutter soll 14 Monate alten Sohn erstochen haben

Die Hintergründe sind noch unklar, die Tat an sich umso schrecklicher: In Naumburg in Sachsen-Anhalt soll eine Mutter ihren erst 14 Monate alten Sohn durch Stiche und Schnitte so schwer verletzt haben, dass der Junge starb. Die Frau habe die Tat gestanden, teilte Oberstaatsanwalt Jürgen Neugfang am Morgen mit.

Gegen die Frau wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die Polizei habe sie am Samstag am Bahnhof in Naumburg angetroffen; die Frau habe von ihrem Kind geredet. Als die Polizei mit ihr in ihre Wohnung fuhr, fanden die Beamten den Jungen blutüberströmt und tot auf. Das Motiv der Frau sei unklar. Zuerst hatte der MDR über den Tod des Jungen berichtet.

Essen: Jugendliche treten brutal auf Überfallopfer ein

Brutalo-Überfall in Essen: Am Samstagmorgen sind gegen 5 Uhr morgens auf der Fürstäbtissinstraße in Borbeck zwei Männer (42 und 53) von drei Personen angegriffen worden. Laut schlugen zwei Männer und eine Frau sofort auf die beiden ein. Die Männer fielen zu Boden, wo die männlichen Täter ihnen gegen Kopf und in den Bauch traten, ehe sie ihnen Handy und Bargeld klauten. Anschließend flüchteten sie, konnten jedoch kurz darauf von der Polizei gestellt werden. Die polizeibekannten Jugendlichen im Alter von 16, 17 und 19 sitzen derzeit in Haft. Das 42-Jährige Opfer kam mit schweren Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus. 

Großbartloff: Polizei entdeckt verstecktes Labor mit Chemikalien für Bombenbau

Die Polizei im thüringischen Großbartloff hat in versteckten Labor größere Mengen Chemikalien entdeckt, die auch zum Bau von Sprengsätzen genutzt werden können. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass man in dem Gebäude tatsächlich fertige Spengsätze finden werde, teile ein Sprecher der Polizei Nordhausen mit.

Bereits am Samstag war ein 20-Jähriger bei einer lebensgefährlich verletzt worden. Er musste notoperiert werden und konnte bislang noch nicht vernommen werden. Laut Polizeiangaben gebe es derzeit jedoch keine Hinweise, dass der Mann einen Einsatz der gebastelten Sprengsätze plante.

Dortmund: Rettungswagen prallt gegen Kleinwagen - vier Verletzte

Bei einem Unfall in Dortmund sind am Samstagnachmittag vier Menschen verletzt worden. Gegen 16.15 Uhr fuhr ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatz auf der Zillestraße. Ein 18-Jähriger übersah das Einsatzauto, das dem Kleinwagen an der Kreuzung Ecke Preiinstraße voll in die rechte Seite krachte. Durch die Wucht wurde der Wagen des 18-Jährigen gegen ein weiteres Auto geschleudert. Die Fahrerin wurden dabei ebenso verletzt wie der 18-Jährige und die beiden Insassen des Rettungswagens. Die Kreuzung Preinstraße/Zillestraße musste für die Bergungsarbeiten fast zwei Stunden gesperrt werden.

jek/mod/rös/stern/DPA/AFP

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