User Image User
User Image User

Sein Date schrieb SMS: Jetzt reicht er Klage ein

Gähnende Langeweile im Kino, helle Aufregung danach: Ein Mann aus Texas hat nach einem miserablen Date Klage eingereicht.

Ablehnung mag niemand gern. Aber es gibt Menschen, die übertreiben es mit der Ablehnung der Ablehnung. Jüngstes Beispiel: Brandon V., ein Mann in Texas. Sein Date schrieb während einer Verabredung SMS. Jetzt hat er Klage eingereicht.

Das Date zwischen Brandon V. aus Austin im US-Bundesstaat Texas und seinem 35-jährigen Date aus dem benachbarten Round Rock liegt schon einige Tage zurück, als dem 37-Jährigen der Kragen platzt: Er reicht Klage ein.

Am 6. Mai hatten sich Brandon V. und seine Bekanntschaft, die ihren Namen lieber nicht in den Medien lesen möchte, zu einem Kino-Date verabredet. Die beiden schauten den zweiten Teil von "Guardians of the Galaxy". Doch das erhoffte Knistern blieb aus. "Es war ein schreckliches erstes Date", sagt Brandon V. nun dem "Austin American Statesman". Denn: 15 Minuten nachdem der Film begonnen hatte, habe sein Date angefangen, SMS zu lesen und selbst zu verschicken.

Zehn- bis zwanzigmal habe sie ihr Handy gezückt und darauf herumgetippt, erzählt der 37-Jährige der Zeitung. Er habe sie noch gebeten, damit aufzuhören. Seinem Wunsch wurde nicht Folge geleistet. Irgendwann habe sie dann das Kino verlassen, sei mit dem Wagen weggefahren. Dann saß Brandon V. alleine da. Ohne Date. Ohne Mitfahrgelegenheit. Und ohne den erhofften romantischen Abend.

Miserables Date – jetzt will er sein Geld zurück

Aus dieser unangenehmen Erfahrung zog der 37-Jährige vergangene Woche Konsequenzen. Wie der "Austin American Statesman" berichtet, reichte Brandon V. Klage gegen seine Online-Bekanntschaft ein. Der Mann will sein Geld zurück – exakt 17,31 Dollar. So viel hatte er für ihre Karte zu "Guardians of the Galaxy" bezahlt. Das Schreiben der SMS widerspreche nicht nur den Grundsätzen des Kinos, sondern sei zudem "eine Bedrohung für die zivilisierte Gesellschaft", heißt es in der Klage.

Brandons Date kann all das gar nicht fassen. Die Zeitung zitiert sie mit den Worten: "Oh mein Gott, das ist verrückt." Über die Wendung, die die Geschichte vor Kurzem erfuhr, dürfte die 35-Jährige also nur dankbar sein: Der Betreiber des Kinos, in dem das Horror-Date stattgefunden hatte, hat Brandon V. einen Gutschein angeboten – in Wert von exakt 17,31 Euro. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der verschmähte Liebhaber auch annimmt.

pg

Weitere Themen

Wissenscommunity