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Trumps Schlafzimmer wird zum Staatsgeheimnis

Das "Intercontinental" in Berlin wurde zuletzt als Hotel von Donald Trump gehandelt.

Am 7. und 8. Juli kommen die Staats- und Regierungschefs aus 20 Ländern zum G20-Gipfel nach Hamburg. Wo sie übernachten werden, wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis - insbesondere bei US-Präsident Donald Trump.

In rund sieben Wochen treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 größten Industrie- und Schwellenländer in . In der Hansestadt wächst die Anspannung vor dem G20-Gipfel: Firmen geben wegen befürchteter Verkehrsprobleme ihren Mitarbeitern am 7. Juli frei, Polizisten trainieren Fahrzeugeskorten durch die Stadt, und Hoteliers drehen an der Preisschraube: Insgesamt 15.000 Polizisten werden im Einsatz sein, 10.000 Delegationsmitglieder und Journalisten werden in der Stadt arbeiten, Zehntausende Demonstranten wollen ihren Unmut über das Treffen zeigen - und alle müssen irgendwo untergebracht werden.

Wo genau die Spitzenpolitiker aus aller Welt ihr Quartier aufschlagen, bleibt allerdings ein Rätsel. Zwar geistern durch die Medien immer wieder die Namen von Luxushotels und ihrer vermeintlichen Gäste, offizielle Bestätigungen gibt es dafür aber nicht:

Fliegt Donald Trump per Hubschrauber ein?

Jetzt berichtete das "Hamburger Abendblatt", dass US-Präsident Donald Trump nach langer Suche seine Unterkunft gefunden habe: Das Luxus-Hotel "Intercontinental" im Zentrum Berlins soll es sein. Von dort solle Trump dann zu Gesprächen per Hubschrauber an die Elbe geflogen werden. Doch von dem prominenten Gast will man in dem Hotel nichts wissen. Dem stern sagte eine Sprecherin, dass sie den Zeitungsbericht nicht bestätigen kann. Möglicherweise darf sie das aber auch nicht, denn die Ansprechpartner sind allesamt darauf bedacht, wenig zu sagen.

 +++ Lesen Sie hier die stern-Kolumne Berlin³: "Nobel-Hotel in Hamburg lehnt Trump-Übernachtung ab - was wohl dahintersteckt" +++

Anruf in der für die Hotelbuchungen zuständigen Agentur in Hamburg: "Tut mir leid, dazu darf ich nichts sagen. Das ist Sache des Auswärtigen Amtes in ." Von dort geht es weiter an das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, das wiederum verweist auf die US-Auslandsvertretung.

Das Hotel wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis

Also, neuer Anlauf, bei der US-Botschaft in der Berliner Claystraße. Auch dort ist man eher schmallippig: "Das Weiße Haus bereitet die Teilnahme von Präsident Trump am in Hamburg vor und wird alle notwendigen Vorkehrungen für ihn und seine Delegation treffen. Weitere Informationen liegen uns derzeit nicht vor." Mit anderen Worten: Man will partout nicht verraten, wo der mächtigste Mann der Welt rund um den 7. und 8. Juli nächtigen wird.

So wird das Rätselraten über die Herbergen von Donald Trump und Co. wohl noch wochenlang weitergehen - wie der stern erfuhr, soll es frühestens direkt vor dem Gipfel offizielle Angaben zu den Hotels der Staatsgäste geben. 

wue

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