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Erst verprügelte Trump ihren Mann, jetzt holt er Linda McMahon in seine Regierung

Trump holt McMahon

Donald Trump hat angekündigt, die Wrestling-Unternehmerin Linda McMahon in seine Regierung zu holen. Ihren Mann schickte er vor einigen Jahren als Aushilfs-Wrestler vor laufender Kamera auf die Bretter und rasierte ihm danach den Schädel.

Zumindest rein physisch war es einer von denkwürdigeren Auftritten der letzten Jahre: Am Rande des Wrestling-Matches "Kampf der Milliardäre" im Jahr 2007 springt er auf den neben dem Ring stehenden WWE-Chef Vince MacMahon zu, streckt diesen vor laufender Kamera mit einem klassischen Wrestling-Move zu Boden und prügelt weiter auf ihn ein.

Mit McMahons Frau Linda geht der künftige US-Präsident nun netter um: Er hat angekündigt, sie in sein Kabinett zu berufen. Die 68-Jährige soll in seiner Regierung die Behörde für kleine und mittlere Unternehmen leiten. Diese unterstützt rund 28 Millionen Firmen, die zusammen fast die Hälfte der Arbeitsplätze in den USA ausmachen. Ihr Posten ist dem eines Kabinettsmitglieds gleichgestellt.

Eine Kostprobe von Donald Trumps Wrestling-Künsten gibt es hier (ab Minute 0:20):


McMahon machte Wrestling-Firma zur globalen Marke

McMahon hatte von 1994 bis 2010 gemeinsam mit Ihrem Mann das auf Wrestling-Showkämpfe spezialisierte Unternehmen WWE geführt. Sie stieg aus, um in die Politik zu gehen. In einer Mitteilung würdigte Trump McMahon als "eine der besten weiblichen Führungskräfte des Landes". Sie habe WWE "von einem bescheidenen Betrieb mit 13 Mitarbeitern zu einem internationalen Unternehmen mit mehr als 800 Mitarbeitern und Büros auf der ganzen Welt" gemacht. McMahon erklärte, sie fühle sich "geehrt", dass Trump sie ausgewählt habe.

Trump hatte im Wahlkampf drastische Steuersenkungen für Unternehmen versprochen. Außerdem hatte er angekündigt, bestimmte Vorschriften abzuschaffen, die nach seiner Ansicht das Wirtschaftswachstum behindern.

Trump rasierte ihrem Mann im TV den Schädel

McMahon ist seit 50 Jahren mit dem Milliardär Vince McMahon verheiratet, mit dem Trump eine persönliche Fehde verbindet. Diese gipfelte 2007 im besagten "Kampf der Milliardäre": Bei dem Show-Kampf stiegen stellvertretend für die beiden Unternehmer Kämpfer in den Ring. Nachdem Trumps Kämpfer gewonnen hatte, rasierte der Immobilienmilliardär seinem Rivalen aus der Wrestling-Branche live im Fernsehen den Schädel.

rös/afp

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