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Bundesliga

FC Bayern angeblich vor Verpflichtung von Lyons Tolisso

bundesliga - fc bayern - corentin Tolisso

FC Bayern angeblich einig mit Lyons Tolisso +++ Maximilian Philipp wechselt von Freiburg zum BVB +++ Augsburg holt "kleinen" Khedira +++ Peter Bosz neuer BVB-Trainer +++ Die wichtigsten Meldungen aus der Bundesliga.

+++ FC Bayern angeblich bereits mit Lyons Tolisso einig +++

Die Kaderplanungen des FC Bayern für die kommende Saison schreiten offenbar weiter voran: Demnach soll der Rekordmeister kurz vor der Verpflichtung des 22-jährigen französischen Nationalspielers Corentin Tolisso stehen, der aktuell und eigentlich noch bis 2020 einen Vertrag bei Olympique Lyon hat. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung. Wie das Blatt erfahren haben will, soll Tolisso noch an diesem Mittwoch (14. Juni) in München den obligatorischen Medizincheck absolvieren und anschließend seinen Kontrakt unterschreiben. Die Ablösesumme belaufe sich auf 40 Millionen Euro, heißt es.

Tolisso, der bereits Erfahrung in der Champions League sowie der Europa League vorweisen kann, überzeugte in der vergangenen Saison der französischen Ligue 1 mit 14 Toren in 47 Spielen und gab zudem sieben Vorlagen. Der Franzose soll beim FC Bayern den zurückgetretenen Xabi Alonso im defensiven Mittelfeld ersetzen, könne aber ebenso offensiver auftreten und in diesem Fall Arturo Vidal oder Thiago Konkurrenz machen.

+++ Fix: Aues Domenica Tedesco übernimmt das Ruder auf Schalke +++


+++ Fohlen verstärken sich mit Schweizer Talent Denis Zakaria +++

Vollzugsmeldung vom Niederrhein: Borussia Mönchengladbach hat den Schweizer Nationalspieler Denis Zakaria verpflichtet. Der defensive Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2022. Der 20-Jährige kommt von den Young Boys Bern. "Es ist ein großer Schritt, in die Bundesliga zu wechseln. Ich möchte mir selbst beweisen, dass ich das kann", sagte er bei seiner Vorstellung in Gladbach. Die Ablösesumme soll laut Medienberichten zwischen zehn Millionen und zwölf Millionen Euro liegen. Zakaria ist als Nachfolger für den zu Borussia Dortmund gewechselten Mahmoud Dahoud vorgesehen. "Für uns war es nach dem Abgang von Mo Dahoud wichtig, einen sehr guten Spieler zu verpflichten auf der Position", kommentierte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl die Verpflichtung, die sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet hatte.


+++ Heiko Herrlich übernimmt Trainerposten bei Bayer Leverkusen +++

Nächste Drehung im großen Trainerkarussell der Bundesliga: Heiko Herrlich wird neuer Trainer von Bayer Leverkusen. Das teilte der Club via Twitter mit. Der 45-Jährige frühere Bundesliga-Profi und Nationaspieler hatte seit Dezember 2015 Jahn Regensburg trainiert und den Club binnen anderthalb Jahren von der Regionalliga in die 2. Bundesliga geführt. In der Relegation hatte er sich mit den Oberpfälzern gegen den TSV 1860 München durchgesetzt. Herrlich tritt bei Bayer die Nachfolge von Tayfun Korkut an. Korkut hatte die Mannschaft seit Anfang März nach der Trennung des Clubs von Roger Schmidt bis zum Saisonende betreut. Leverkusen beendete die Bundesliga-Saison als Tabellenzwölfter und verpasste deutlich einen angestrebten Europapokal-Platz. Für Herrlich ist es eine Rückkehr, begann er seine Spielerkarriere, die ihn auch nach Mönchengladbach und Dortmund führte, doch unter dem Bayer-Kreuz.


+++ Hoffenheim verlängert mit Nagelsmann +++

Die TSG 1899 Hoffenheim hat den Vertrag mit Trainer Julian Nagelsmann bis 2021 verlängert. Das gab der Verein auf seiner Homepage bekannt. Auch der Direktor Profifußball, Alexander Rosen, hat einen neuen Vertrag bis 2020 unterschrieben. "Julian und Alex haben mit ihrer Kompetenz, Geduld, Weitsicht und Hartnäckigkeit maßgeblich zur großartigen sportlichen Entwicklung der TSG Hoffenheim beigetragen", sagte Hoffenheims Geschäftsführer Dr. Peter Görlich laut der Mitteilung auf der Homepage.

"Ich verspüre große Lust und Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen", sagte Nagelsmann, der die Hoffenheimer im Februar 2016 als jüngster Trainer der Bundesliga-Geschichte auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen hatte und dann in der abgelaufenen Saison in die Champions-League-Qualifikation führte.

Trainer Julian Nagelsmann hat nun einen Vertrag bis 2021 bei Hoffenheim


+++ Serge Gnabry verlässt Werder Bremen +++

Nationalspieler Serge Gnabry verlässt Werder Bremen nach nur einer Saison. Gnabry mache von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch, teilte der Fußball-Bundesligist mit. Wohin der 21-Jährige geht, ist noch nicht bekannt. Zuletzt war über einen Wechsel zu 1899 Hoffenheim spekuliert worden. "Werder Bremen ist wirklich ein besonderer Verein und hat meine Vorstellungen und Erwartungen übertroffen", teilte der Mittelfeldspieler in den sozialen Medien mit. "Ich habe hier eine Chance erhalten, mich zu beweisen und dafür bin ich euch allen sehr dankbar. Den Support der ganzen Stadt, der Fans und den meiner Mannschaftskollegen werde ich nicht vergessen. Mein Weg geht aber woanders weiter. Dazu sage ich zu einem anderen Zeitpunkt mehr." Er behalte "Werder im Herzen", so der gebürtige Stuttgarter.

Bremens Geschäftsführer Frank Baumann bestätigte den Abgang: Gnabry habe mitgeteilt, dass er "den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte. Er wird deshalb eine Ausstiegsklausel ziehen und den Verein am Monatsende verlassen". Trainer Alexander Nouri bedauerte die Entscheidung Gnabrys, der "der Mannschaft mit starken Leistungen enorm geholfen hat" und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Gnabry war im Sommer 2016 vom FC Arsenal nach Bremen gekommen. Er absolvierte insgesamt 27 Bundesligapartien und schoss elf Tore. Nach starker Hinserie und einer anschließenden Verletzung ließ Nouri den Nationalspieler zum Ende der Saison häufiger auf der Bank.

+++ FC Augsburg holt Khedira, Rani Khedira +++

Der FC Augsburg hat mit Rani Khedira seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Wie die Fuggerstädter mitteilten, wechselt der Mittelfeldspieler ablösefrei vom Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig zum FCA. Der 23 Jahre alte Bruder von Fußball-Nationalspieler Sami Khedira erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.


+++ Fix: Maximilian Philipp verlässt Freiburg Richtung Dortmund +++

Seit Tagen ließen die Spekulationen schon kaum noch ein anderes Ergebnis zu, jetzt ist es spruchreif: Maximilian Philipp, U21-Nationalspieler des SC Freiburg, wechselt zum BVB. Der 23-Jährige soll die durch den monatelangen Ausfall von Marco Reus entstandene Lücke schließen. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilt, erhielt der Offensivspieler, der in der vergangenen Saison nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht hat, einen Vertrag bis 2022. Die Ablöse beträgt dem Vernehmen nach 15 Millionen Euro plus eine mögliche Erfolgsprämie in Höhe von fünf Millionen Euro. "Solch eine Riesenchance bekommt man wahrscheinlich nicht oft im Leben", kommentierte Philipp, der sich derzeit mit dem deutschen U21-Team auf die EM in Polen vorbereitet. Stolz fügte er an: "Ich hatte immer den Traum als kleiner Junge in der Champions League zu spielen. Das hat mir niemand zugetraut."

+++ Gladbach: Korb geht, Zakaria kommt wohl +++

Stühlerücken bei Borussia Mönchengladbach: Während Rechtsverteidiger Julian Lorb die Fohlen verlässt, hat Manager Max Eberl in der Schweiz laut einem Medienbericht den Nachfolger für Mittelfeldtalent Mo Dahoud, der nach Dortmund wechselt, gefunden. Wie die Schweizer Zeitung "Blick" berichtet, werden die Gladbacher den als Supertalent gehandelten Schweizer Jungnationalspieler Denis Zakaria verpflichten. Der 20-Jährige soll für angeblich 12 Millionen Euro an den Niederrhein kommen. Laut dem Bericht fehlt nur noch die medizinische Untersuchung. An dem Talent von Young Boys Bern waren auch Leverkusen und RB Leipzig interessiert; der FC Arsenal und der FC Liverpool hatten den Mittelfeldspieler intensiv beobachtet. Für Julian Korb ist das Kapitel Gladbach dagegen beendet. Der 25-Jährige, der bei den Fohlen ausgebildet wurde, schließt sich Hannover 96 an und bekommt dort einen Vertrag bis 2020. Der Aufsteiger überweist für den Ex-U21-Nationalspieler wohl rund 2,5 Millionen an die Fohlen.

+++ BVB holt Peter Bosz als Tuchel-Nachfolger +++

Die Bild, der Kicker und niederländische Medien hatten es übereinstimmend schon am Morgen berichtet, jetzt bestätigte es auch der Verein: Peter Bosz wird Nachfolger von Thomas Tuchel als BVB-Trainer. Am Nachmittag wird Bosz auf einer Pressekonferenz bei Borussia Dortmund vorgestellt.

Der 53-jährige Bosz werde Ajax Amsterdam nach nur einer Spielzeit verlassen und solle in Dortmund einen mehrjährigen Vertrag unterschreiben, hieß es übereinstimmend bei "De Telegraaf" und dem "Algemeen Dagblad". Beide Vereine hätten sich am Wochenende über eine Ablösesumme geeinigt. Der wichtigste Grund für den Wechsel des Fußballlehrers soll ein Konflikt im Trainerstab von Ajax Amsterdam sein.

Der Vertrag von Bosz in Amsterdam lief noch bis zum Sommer 2019. Unter seiner Leitung hatte Ajax das Finale der Europa League erreicht. Die Spielzeit hatte Ajax auf Platz zwei der Eredivisie hinter Meister Feyenoord Rotterdam abgeschlossen.


+++ Medienbericht: Dortmund und Paris einig über Aubameyang-Transfer - Zorc dementiert

Erst Trainer Thomas Tuchel, jetzt Sturmjuwel Pierre-Emerick Aubameyang: Borussia Dortmund steht offenbar der nächste Abgang ins Haus. Wie das französische Portal "Yahoo Sport" berichtet, sollen sich der BVB und Paris St. Germain auf den Wechsel des diesjährigen Bundesliga-Torschützenkönigs geeinigt haben. Der entsprechende Bericht wurde inzwischen von BVB-Sportdirektor dementiert. "Bis jetzt liegt uns nicht ein offizielles Angebot von welchem Club auch immer auf der Welt vor", sagte Zorc den "Ruhr-Nachrichten".

"Yahoo Sport" sowie englische Medien hatten vermeldet, dass der Verkauf Aubameyangs dem DFB-Pokalsieger rund 70 Millionen Euro in die Kassen spülen solle. Die Unterschrift des 27-Jährigen fehle jedoch noch, hieß es weiter. Aubameyang soll bei Paris den Berichten zufolge ein Jahresgehalt von zehn Millionen Euro erhalten, auch ein Handgeld bei Vertragsabschluss in Höhe von sechs Millionen sei im Gespräch. 

Spekulationen, den Stürmerstar werde es noch in diesem Sommer in Frankreichs Hauptstadt ziehen, kursierten schon länger. Ein Ende des Wechsel-Theaters scheint nach dem Dementi Dortmunds nun erneut nicht absehbar zu sein.

+++ Thomas Tuchel nicht mehr Trainer beim BVB +++

Borussia Dortmund hat sich von Trainer Thomas Tuchel getrennt. Das bestätigte der Coach nur drei Tage nach dem Pokalsieg mit dem Fußball-Bundesligisten auf seinem kurz zuvor eröffneten Twitter-Account. "Ich bin dankbar für zwei schöne, ereignisreiche und aufregende Jahre. Schade, dass es nicht weitergeht", teilte Tuchel mit. Damit wurde die Zusammenarbeit des Traditionsclubs mit dem Fußball-Lehrer beendet. Die "Bild-Zeitung" berichtete zuerst über die Trennung, wenig später bestätigte auch der Verein.

Zu den Gründen will sich der Verein nicht im Detail äußern. Aber: ""Der BVB legt großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Ursache der Trennung keinesfalls um eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Personen handelt."

Die Trennung ist die Konsequenz aus den monatelangen Differenzen. Obwohl der 43 Jahre alte Tuchel mit der direkten Qualifikation der Borussia für die Champions League und dem Pokalsieg erfolgreiche Arbeit geleistet hatte, wurde die eigentlich bis 2018 vertraglich fixierte Zusammenarbeit vorzeitig beendet. "Danke an die Fans, an die Mannschaft, an den Staff und an alle, die uns unterstützt haben. Wünsche dem BVB alles Gute", erklärte Tuchel in einem weiteren Tweet.

Zuletzt hatte es unterschiedliche Auffassung zwischen Trainer und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei der Frage gegeben, ob die Champions-League-Partie gegen Monaco nur einen Tag nach dem Sprengstoffanschlag auf den Teambus hätte ausgetragen werden dürfen. Darüber hinaus soll das angespannte Verhältnis von Tuchel zu Teilen der Mannschaft den Ausschlag für die Trennung gegeben haben.


+++ Nach Klassenerhalt: Wolfsburg holt Brooks für 17 Millionen +++

Vom Europa-League-Teilnehmer zum Fast-Absteiger: US-Nationalspieler John Anthony Brooks verlässt Hertha BSC und schließt sich dem VfL Wolfsburg an. Die "Wölfe" überweisen laut Informationen der "Bild"-Zeitung satte 17 Millionen Euro Ablöse an den Hauptstadtklub. Damit ziehen die Wolfsburger eine Lehre aus ihrer Seuchensaison, in der sie erst in der Relegation den Klassenerhalt schafften: Die Abwehr soll deutlich stabiler werden. Der 1,93 Meter große Brooks, der in Berlin aufgewachsen ist, gilt als resoluter Abräumer. Zudem ist er kopfballstark. Für die Hertha machte er insgesamt 90 Spiele und erzielte sechs Tore. Die hohe Ablösesumme erklärt sich unter anderem dadurch, dass Brooks aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag herausgekauft werden musste.

+++ Sandro Schwarz wird neuer Bundesliga-Trainer in Mainz +++

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat einen neuen Trainer gefunden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur übernimmt der bisherige U23-Trainer Sandro Schwarz den Posten. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über die Personalie berichtet. Nach einer Mitteilung des Clubs soll der Nachfolger von Martin Schmidt am Mittwoch um 13.00 Uhr vorgestellt werden. Die Pressekonferenz mit Sportdirektor Rouven Schröder und dem neuen Coach in der Opel Arena wird vom 05er.tv im Livestream übertragen. Der 38-jährige Schwarz war zwar mit der 2. Mannschaft der Mainzer aus der 3. Fußball-Liga abgestiegen, genießt intern dennoch ein hohes Ansehen.

Der neue Mainzer Cheftrainer Sandro Schwarz


+++ Bittere Diagnose: Reus fällt monatelang aus +++

Borussia Dortmund muss für den Start in die kommende Bundesliga-Saison ohne Marc Reus planen. Wie der Revierclub am Montag mitteilte, hat der Fußball-Nationalstürmer beim 2:1-Sieg seiner Mannschaft im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am Samstag in Berlin einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie erlitten und wird deshalb mehrere Monate fehlen.

Weitere Untersuchungen in den kommenden Tagen sollen Aufschluss über die notwendige Therapie geben. "Borussia Dortmund wird vor diesem Hintergrund keine genauen Prognosen bezüglich einer möglichen Ausfallzeit abgeben", hieß es in der Erklärung des BVB.

Damit setzt sich das Verletzungspech von Reus fort. Erst Mitte April hatte der 27-Jährige nach sechswöchiger Zwangspause ein fulminantes Comeback gefeiert. "Das ist bitter. Ich weiß nicht, warum der Junge jedes Mal wieder durch sowas geplagt wird", kommentierte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer nach dem Pokalfinale den neuerlichen Rückschlag seines Mannschaftskollegen. 

Marco Reus


+++ Reus erleidet Teilanriss des Kreuzbandes +++

Borussia Dortmunds Nationalspieler Marco Reus hat sich im DFB-Pokalfinale am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (2:1) laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung einen Teilriss im rechten Kreuzband zugezogen. Reus hatte sich im Endspiel früh verletzt und bis zur Pause durchgehalten. "Es ist vielleicht ein bisschen Kreuzband", hatte Reus schon kurz nach dem Spiel gesagt. Der Verein hat noch keine offiziellen Angaben zur Verletzung des 27-Jährigen gemacht.

Nach der Landung des Fliegers am Sonntag in Dortmund wurde Reus umgehend in die Klinik gefahren, um Aufnahmen vom verletzten Knie zu machen. Nach kurzer Zeit stieß er zur Mannschaft, die auf einem Truck durch Dortmund fuhr.

+++ Mainz 05 trennt sich von Martin Schmidt +++

Der FSV Mainz 05 hat sich von Trainer Martin Schmidt getrennt. Dies teilte der rheinhessische Fußball-Bundesligist am Montag mit. "Wir brauchen einen neuen Impuls. Und für uns ist auch die mittelfristige Planung wichtig. Martin Schmidt hätte seinen Vertrag nach 2018 nicht verlängert", sagte Manager Rouven Schröder bei einer Pressekonferenz. In einer Clubmitteilung ist von einer "gemeinsamen Entscheidung" die Rede.

Die Nachfolge von Schmidt sei noch nicht geregelt. "Es gibt auch kein Zeitfenster", sagte Schröder. Der 50-jährige Schmidt stand bereits Anfang April vor der Ablösung, durfte damals aber trotz Abstiegsgefahr weitermachen. Als ein Nachfolge-Kandidat gilt der bisherige U23-Trainer Sandro Schwarz. Der 38-Jährige ist zwar mit der 2. Mannschaft der Mainzer aus der 3. Liga abgestiegen, hat aber intern ein hohes Ansehen. Zudem hatte der FSV zuvor schon Schmidt und auch den heutigen Dortmunder Coach Thomas Tuchel intern befördert.  

Der Schweizer Schmidt war 2015 auf Kasper Hjulmand gefolgt, sein Vertrag beim FSV lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2018. Seine Mannschaft war in der Rückrunde immer weiter in den Abstiegskampf gestürzt. Erst der 4:2-Derby-Sieg gegen Eintracht Frankfurt am vorletzten Spieltag sicherte dem Club den Klassenverbleib. 

Rene Adler verlässt den HSV


+++ René Adler verlässt den HSV +++

Trotz des emotionalen Klassenerhalts in der Bundesliga: Ex-Nationaltorhüter René Adler wird den Hamburger SV verlassen. Der 32-Jährige verkündete seinen Abschied via Facebook. "Ich möchte, dass ihr es zuerst von mir erfahrt: Ich habe den HSV-Verantwortlichen eben mitgeteilt, dass ich meinen Vertrag über den 30.06. hinaus nicht verlängern werde. Es wird für mich also leider kein sechstes Jahr für diesen besonderen Verein mit seinen einzigartigen Fans geben", schrieb der Keeper in seiner Mitteilung an die Anhänger des Clubs. Auch ein HSV-Sprecher bestätigte auf Anfrage das Ende der Zusammenarbeit.

Trainer Markus Gisdol hatte nach der Rettung des Bundesliga-Dinos Veränderungen im Kader angekündigt. "Wir brauchen eine hungrige Mannschaft", hatte er am Sonntag im NDR-Fernsehen gesagt. Adler betonte allerdings: "Das ist allein meine Entscheidung." Gespräche mit einem anderen Verein habe es bisher nicht gegeben. Er gehe ohne Groll. Warum Adler angesichts allen Bedauerns und Wertschätzung für den Verein den HSV dennoch verlässt, begründete der Torhüter aber letztlich nicht näher.


+++ Bibiana Steinhaus wird erste Schiedsrichterin in der Bundesliga +++

Bibiana Steinhaus wird als erste Schiedsrichterin in der deutschen Fußball-Geschichte künftig Bundesligaspiele leiten. Die 38-Jährige aus Hannover gehört zu insgesamt vier Neulingen, die von der Saison 2017/18 an in der ersten Liga zum Einsatz kommen werden. Dies hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag in Frankfurt beschlossen. "Es war schon immer mein Traum als Schiedsrichterin, in der Bundesliga aktiv sein zu dürfen. Dass dieser Traum nun wahr werden soll, erfüllt mich natürlich mit großer Freude", kommentierte Steinhaus ihre Nominierung.

Neben Steinhaus steigen auch die Zweitliga-Referees Martin Petersen (Stuttgart), Sven Jablonski (Bremen) und Sören Storks (Velen) in die Bundesliga auf. Da in Wolfgang Stark, Günter Perl und Joachim Drees nur drei Referees aus Altersgründen ihre Laufbahn beenden, erhöht sich die Zahl der Bundesliga-Schiedsrichter auf 24.

+++ Kimmich offenbar vor Abschied aus München - Verein dementiert +++

Das Dementi kam prompt - und es fiel deutlich aus: Nachdem die "Stuttgarter Zeitung" sowie die "Stuttgarter Nachrichten" berichtet hatten, Joshua Kimmich werde den FC Bayern trotz seines laufenden Vertrags bis 2020 nach dieser Saison verlassen, hat der deutsche Rekordmeister den Bericht nur wenig später als "ungeheuerliche Falschmeldung" zurückgewiesen. "Diese Geschichte entbehrt jeglicher Grundlage. Joshua Kimmich hat beim FC Bayern einen Vertrag bis 2020 und wird definitiv auch in der kommenden Saison für den FC Bayern spielen", wird Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz-Rummenigge auf der Vereinshomepage zitiert. Man werde umgehend "rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung" einleiten, heißt es dort weiter.

In den Berichten beider Stuttgarter Medien hatte es geheißen, Kimmich habe wegen seiner Verbannung auf die Bank durch Trainer Carlo Ancelotti auf einen Wechsel zum Sommer gedrängt. Der 22-Jährige habe die bisherige Saison unter dem Italiener als "verlorenes Jahr" empfunden, dem nicht noch eine weitere verlorene Zeit folgen sollte. 

Im weiteren Verlauf spekulierten die Zeitungen zudem über mögliche neue Vereinstationen des Nationalspielers. Im Gespräch sollten demnach Wechsel zu seinem Ex-Club RB Leipzig oder Manchester City sein. In England ist der ehemalige Bayern-Trainer Pep Guardiola der Coach, der Kimmich in seiner Zeit bei München stark gefördert hatte.

+++ Werder Bremen verpflichtet Jérome Gondorf aus Darmstadt +++

Werder Bremen hat Jérome Gondorf vom SV Darmstadt 98 verpflichtet. Der Mittelfeldspieler ist damit der zweite Neuzugang für die kommende Spielzeit, wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag mitteilte. "Jérome hat sich in den beiden Bundesliga-Jahren der Darmstädter hervorragend entwickelt und immer wieder mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Er ist ein sehr lauf- und zweikampfstarker Spieler, der darüber hinaus auch spielerische Akzente setzen kann", sagte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann über den 28-Jährigen.

Über die Ablösesumme machten die Bremer ebenso keine Angaben wie zur Vertragslaufzeit. Zuvor hatte Werder bereits den schwedischen Linksverteidiger Ludwig Augustinsson vom FC Kopenhagen verpflichtet.

+++ Mäzen Kühne rettet HSV die Bundesliga-Lizenz +++

Mäzen und Großinvestor Michael Kühne hat erneut eine größere Millionensumme in den abstiegsbedrohten Hamburger SV gesteckt. Wie der Traditionsclub mitteilte, erhöhte der Hamburger Milliardär seine Anteile von elf auf 17 Prozent. Dafür erwarb der Logistikunternehmer laut Vereinbarung vom 28. April exakt 312.500 Aktien. Informationen der "Hamburger Morgenpost" zufolge soll Kühne dafür knapp 18 Millionen Euro in die Hand genommen haben.

Durch die Finazspritze erfüllt der HSV alle Vorgaben sowohl für die Erste als auch für die Zweite Liga. Zuvor hatte die Deutsche Fußball-Liga die Lizenz nur unter Auflagen erteilt. "Wir haben die notwendigen Maßnahmen getroffen, um (...) die erforderliche Spielgenehmigung zu erhalten“, wird HSV-Vorstand Frank Wettstein auf der Vereinshomepage zitiert.

+++ Tuchel reagiert auf Watzke-Streit +++

BVB-Trainer Thomas Tuchel hat zurückhaltend auf die jüngsten Spekulationen um eine mögliche Trennung zum Saisonende reagiert. "Die Gerüchte sind wegen eines Interviews aufgekommen, das Herr Watzke am Samstag gegeben hat, einem wichtigen Tag. Das ist sein Recht, er ist der Chef", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund am Dienstagabend in einem Interview des niederländischen TV-Senders "Fox Sports NL".

Er wolle die Gerüchte "im Moment" nicht kommentieren, weil er sich auf die kommenden Wochen und die zwei verbleibenden Bundesliga-Spiele und das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt konzentrieren wolle. Auf die Frage, ob seine Karriere beim BVB zu Ende gehe und ob er in der kommenden Saison noch Trainer in Dortmund sei, antwortete Tuchel: "Im Moment möchte ich dazu keinen Kommentar abgeben. Ich werde in Augsburg Cheftrainer von Dortmund sein, so viel ist sicher."


+++ Roman Weidenfeller bleibt weiteres Jahr beim BVB +++ 

Borussia Dortmund und Roman Weidenfeller setzen ihre mittlerweile fast 15-jährige Zusammenarbeit fort. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, wird der zum Saisonende auslaufende Vertrag mit dem Torhüter bis zum 30. Juni 2018 verlängert. "Ich habe mich ganz bewusst für ein weiteres Jahr bei meinem Verein entschieden, möchte Roman Bürki in seiner Entwicklung weiterhin unterstützen und obendrein dabei helfen, einen jungen Torhüter mit aufzubauen", kommentierte der dienstälteste BVB-Profi. 

"Roman Weidenfeller ist nicht nur eine Identifikationsfigur, deren Erfahrung uns sehr gut tut, sondern nach wie vor ein starker Torhüter mit einer Top-Physis. Er steht unserer Mannschaft sehr gut zu Gesicht", sagte Sportdirektor Zorc, der Weidenfeller auch einen weiteren Verbleib über 2018 hinaus in Aussicht stellte. "Wir freuen uns sehr, dass er ein weiteres Jahr zwischen den BVB-Pfosten stehen möchte und setzen alles daran, dass uns dieser verdiente, charakterstarke Spieler über seine Karriere hinaus in anderer Funktion verbunden bleiben wird."

+++ Werder-Urgestein Clemens Fritz hört auf +++

Clemens Fritz, Kapitän von Werder Bremen, beendet seine Karriere zum Saisonende. Das gab der Fußball-Bundesligist bekannt. Der 36-Jährige fiel zuletzt wegen einer Verletzung aus. „Ich habe die Zeit seit meiner Verletzung genutzt, um mir intensiv Gedanken über meine Zukunft zu machen und in meinen Körper hineinzuhorchen. Leider habe ich nach wie vor erhebliche Probleme mit dem Sprunggelenk, so dass es mir trotz aller Lust nicht möglich wäre, meine sportliche Laufbahn über den Sommer hinaus mit hundertprozentiger Fitness fortzusetzen“, so der Werder-Profi. Geschäftsführer Frank Baumann erklärte, der Club wolle auch zukünftig mit Fritz zusammenarbeiten. In welcher Position, ließ er offen.

Clemes Fritz wechselte 2006 von Bayer Leverkusen zu den Grün-Weißen und absolvierte nach Vereinsangaben 368 Pflichtspiele für Werder. 2009 holte er den DFB-Pokal, zudem stand Fritz mit Werder im Finale des UEFA-Cups.

+++ Medienbericht: Aubameyang vor Einigung mit Paris +++

Einem Bericht der "Sportbild" zufolge steht BVB-Torjäger Aubameyang vor einer Einigung mit dem französischen Erstligisten Paris St. Germain. Wie das Blatt ohne Angabe von Quellen berichtet, flog der Gabuner bereits nach Paris, um sich dort mit den Verantwortlichen zu treffen. Auch telefonischen Kontakt habe es bereits gegeben. Paris sei bereit, bis zu 70 Millionen Euro für Aubameyang zu bezahlen. Der Kontrakt des Dortmunder Toptorjägers läuft noch bis 2020.

In Paris winkt ihm der "Sportbild" zufolge mit 14 Millionen Euro jährlich ein wesentlich größeres Gehalt als beim BVB (8 Millionen Euro). Zudem wohnten Freunde und Familie von ihm in der Stadt. Eine Einigung soll "zeitnah" nach dem Pokalfinale am 27. Mai erzielt werden.

Der BVB will einen erneuten Umbruch wie im vergangenen Sommer mit allen Mitteln verhindern. Shooting-Star Ousmane Dembélé wurde bereits als "unverkäuflich" erklärt, mit Julian Weigl wurde der Kontrakt erst kürzlich verlängert. Wie ebenfalls die "Sportbild" berichtet, steht auch eine Vertragsverlängerung bei Superstar Marco Reus an. Dessen Kontrakt läuft noch bis 2019. Wie der "Kicker" unterdessen meldet, steht der BVB zudem kurz vor der Verpflichtung des französischen Innenverteidigers Dan-Axel Zagadou aus der 2. Mannschaft von PSG. Der 17-Jährige ist Kapitän der französischen U18-Nationalmannschaft.

+++ HSV verbannt Djourou und zwei Ersatzspieler aus dem Kader +++

Der abstiegsgefährdete Fußball-Bundesligist Hamburger SV verkleinert mit sofortiger Wirkung seine Trainingsgruppe um die Spieler Johan Djourou, Nabil Bahoui und Ashton Götz. Diese Entscheidung wurde am Dienstag getroffen und den Profis mitgeteilt, gab der HSV bekannt.

"Wir haben noch drei Spiele, in denen wir alles selbst richten können. Wir müssen in dieser entscheidenden Phase alles unserer Mission unterordnen. Deshalb haben wir entschieden, unsere Kräfte noch einmal zu bündeln", erklärte Sportchef Jens Todt die Maßnahme.

Prominentester Verbannter ist der frühere Mannschaftskapitän Djourou, den Trainer Markus Gisdol bereits im November nach der 2:5-Pleite gegen Borussia Dortmund und schwachen Leistungen als Kapitän abgesetzt und den Japaner Gotoku Sakai als dessen Nachfolger ernannt hatte. Bei der 0:4-Pleite am Sonntag in Augsburg gehörte der Schweizer Nationalspieler, der sich kürzlich durch ein kritisches Interview in der "Aargauer Zeitung" den Unwillen einiger HSV-Verantwortlicher zugezogen hatte, dem Kader nicht mehr an. 

+++ Thiago unterschreibt neuen Vertrag beim FC Bayern +++

Thiago Alcántara will mit dem FC Bayern noch viele Titel gewinnen. Der spanische Fußball-Nationalspieler verlängerte seinen bis 2019 datierten Vertrag bei den Münchnern vorzeitig bis zum 30. Juni 2021. "Thiago ist einer der besten und somit auch begehrtesten Mittelfeldspieler Europas", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge laut Mitteilung vom Freitag. "Wir sind sehr froh, dass wir diesen herausragenden Profi langfristig an den Klub binden konnten."

Der vom FC Barcelona im Jahr 2013 für rund 25 Millionen Euro verpflichtete Thiago soll eine der wichtigen Stützen für die kommenden Jahre sein. "Meine Familie und ich fühlen uns in München sehr wohl. Hier passt einfach alles. Ich will mit dem FC Bayern auch in Zukunft viele Titel gewinnen", sagte der 26-Jährige. In dieser Saison ist nach dem Aus in Champions League und DFB-Pokal für die Bayern der wahrscheinliche Meistertitel drin.

+++ BVB verlängert mit Nuri Sahin bis 2019 +++

Gerade erst bekam der oft von Verletzungen geplagte türkische Nationalspieler Nuri Sahin den nächsten Nackenschlag, da hat er Grund zur Freude. Unmittelbar nach seinem Teilriss des Außenbandes im Sprunggelenk hat sein Verein den Vertrag mit ihm bis 2019 verlängert. Sein Kontrakt wäre zum Saisonende ausgelaufen. Der 28-Jährige ist ein Dortmunder Urgewächs, kam mit 12 Jahren zum BVB und gab als B-Jugendlicher sein Bundesliga-Debüt. Mit 16 Jahren und 335 Tagen ist er der jüngste Bundesligaspieler aller Zeiten. Nach dem Verkauf zu Real Madrid und weiteren Leihstationen kehrte er 2013 zum BVB zurück.

+++ Marc Bartra macht einsamen BVB-Fan ausfindig +++

Die Suche von Fußball-Profi Marc Bartra nach einem weiblichen BVB-Fan via Internet war erfolgreich. Einen Tag nachdem der Dortmunder Abwehrspieler bei Twitter dem Remis im Revierderby gegen Schalke entstandenes Foto verbreitet hatte, das eine Frau mit einem schwarzgelben Trikot inmitten von Schalke-Fans auf der Tribüne zeigt, konnte die Identität des weiblichen Fans ermittelt werden. Die Standhafte heißt Stefanie Adam-Paap, ist 47 Jahre alt und kommt aus Lünen, wie die "Ruhr Nachrichten" berichten. Ein Bekannter habe sie informiert - dann sei es ein "Selbstläufer" gewesen. Ihre Tochter stellte den Kontakt mit dem BVB her. "Ich bin ziemlich erstaunt und überrascht über den Hype, der entstanden ist", sagte die 47-Jährige, "der gelbe Farbklecks zwischen dem Blau fällt wirklich auf. Ich freue mich, dass es ihm aufgefallen ist und ich freue mich auf das Trikot." Bartra hatte um Mithilfe gebeten, weil er die Frau für ihre Courage belohnen wollte. "Ich will diese Frau treffen. Ich will ihr mein Trikot schenken", hatte der spanische Nationalspieler getwittert.


+++ Knöchelverletzung bei Thomas Müller +++

Müller hat ein gefährliches Foul gegen Augsburg abbekommen", sagte Bayern-Trainer . "Er hat Probleme am Knöchel. Heute hat er nicht trainiert. Ich denke, ab Mittwoch kann er individuell trainieren." Man sei sicher, dass er gegen Real Madrid in der nächsten Woche wieder bereit sei.

+++ Bartra bittet um Unterstützung - er sucht eine Frau von der Tribüne +++

Um eines vorweg zu sagen: Um Liebe geht es Marc nicht. Schließlich ist der BVB-Verteidiger seit 2014 bei seiner Freundin Melissa Jimenez in festen Händen. Dennoch hat Bartra nach dem Revierderby auf Schalke einen Suchaufruf nach einer Frau auf Twitter veröffentlicht. Er postete ein Foto von einer einsamen BVB-Anhängerin mitten unter blau gekleideteten Schalke Fans. Sie trug natürlich dennoch stolz ihr schwarz-gelbes Shirt. "Ich würde gerne diese Frau treffen. Helft ihr mir?" twitterte Marc Bartra. "Ich möchte ihr mein Shirt schenken. Helft mir, in dem ihr den Post teilt unter dem Hashtag "ShelovesBVB".


+++ Watzke ist sauer auf Aubameyang +++

Pierre-Emerick Aubameyang droht Ärger mit dem eigenen Verein, weil der BVB-Torjäger mit der Maske einer Werbefigur seines privaten Sponsors Nike über sein Tor gegen gejubelt hatte. "Wenn es so sein sollte, werden wir noch darüber reden müssen. Und dann wird es schwierig für ihn", kündigte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an. Trainer Thomas Tuchel nahm dagegen Comic-Freund Aubameyang in Schutz, der schon einmal bei einem Derby zusammen mit seinem Mitstreiter Marco Reus in ähnlicher Manier gejubelt hatte. "Ich finde es heuchlerisch, daraus eine arrogante Geste zu machen. Erfreuen wir uns daran", sagte der Trainer. "Es ging in keinster Weise gegen Schalke 04, sondern nur um die besondere Beziehung von Auba zu unseren Fans - speziell im Derby."

Pierre-Emerick Aubameyang


+++ Sportdirektor Eberl verlängert Vertrag in Gladbach bis 2022 +++

Sportdirektor Max Eberl hat seinen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach vorzeitig bis 2022 verlängert und damit Spekulationen um einen Wechsel zum beendet. "Ich bin sehr, sehr stolz, sehr, sehr froh, für einen so großartigen Verein weiter arbeiten zu dürfen", erklärte der 43-Jährige in einem Video, das der Fußball-Bundesligist am Samstag veröffentlichte. Er habe die Hoffnung "dass wir gemeinschaftlich wieder große Erfolge feiern können", ergänzte Eberl. Zuletzt war immer wieder spekuliert worden, der frühere Bundesliga-Profi könnte im Sommer als neuer Sportdirektor zum deutschen Fußball-Rekordmeister nach München wechseln.

+++ Ärzte müssen Schmerzensgeld an Klasnic zahlen +++

Wegen grober Behandlungsfehler müssen zwei Ärzte dem früheren Profifußballer Ivan Klasnic Schmerzensgeld in Höhe von 100 000 Euro zahlen. Das verkündete das Landgericht Bremen. Ein früherer Mannschaftsarzt von Werder Bremen und eine Internistin haften zudem für alle bisherigen und künftigen Behandlungskosten.
Nach Auffassung der Zivilkammer hätten die Ärzte die auffälligen Nierenwerte des Fußballers erkennen und behandeln müssen. Dies sei nicht geschehen. Klasnic musste sich bereits zwei Nierentransplantationen unterziehen. Das Gericht sah auch einen Anspruch Klasnics auf Zahlung eines Verdienstausfalls. Die Höhe muss noch ermittelt werden.

+++ Dahoud wechselt nach Dortmund +++

Mittelfeldtalent Mahmoud Dahoud wechselt von Borussia Mönchengladbach zu . Dies teilt der VfL auf seiner Internetseite mit. Dahoud sei die Entscheidung sehr schwer gefallen, wird Sportdirektor Max Eberl zitiert: "Es ist schade, dass uns ein Talent verlässt. Aber wir haben es in der Vergangenheit immer geschafft, Abgänge zu ersetzen." Dahoud war im Jahr 2010 aus der Jugend von Fortuna Düsseldorf nach Gladbach gewechselt und gehörte seit der Saison 2013/14 dem Profikader von Borussia an. Für die Fohlenelf bestritt der Mittelfeldspieler in der Folge insgesamt 52 Bundesligaspiele (6 Tore), 16 Europapokalspiele (ein Tor) und sieben DFB-Pokalspiele (kein Tor). 

+++ Manuel Neuer fällt kurzfristig aus +++

Der FC Bayern München muss in den nächsten beiden Bundesligaspielen auf Nationaltorwart Manuel Neuer verzichten. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mitteilte, musste sich der 31-Jährige aufgrund einer Trainingsverletzung am linken Fuß am Mittwochabend einem kleinen Eingriff unterziehen. Der Eingriff sei optimal verlaufen. Neuer wird dem FC Bayern damit am Samstag gegen den FC Augsburg und am Dienstag bei 1899 Hoffenheim fehlen. Damit dürfte Sven Ulreich zu seinen nächsten Einsätzen kommen. DFB-Kapitän Neuer hatte zuletzt wegen Wadenproblemen in den ersten beiden Länderspielen der Nationalmannschaft in diesem Jahr gefehlt.


+++ Polizei durchsucht Villa von Ex-Bayern-Profi Christian Lell +++

Erst eine saftige Geldstrafe, dann auch noch eine Razzia im eigenen Haus: Ex-Bayern-Profi Christian Lell dürfte schon bessere Tage erlebt haben. Das Anwesen Lells im Münchner Stadtteil Straßlach wurde von Polizisten durchsucht. Dabei ging es um den Verdacht des Drogenbesitzes, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zuvor hatten die "Bild"-Zeitung und die "tz" darüber berichtet. Im Rahmen des Einsatzes sollen sich die Beamten auch drei Fahrzeuge - den Berichten zufolge ein Bentley sowie zwei Ferraris - genauer angeschaut haben.

Der Tag hatte für Lell bereits mit einer Verurteilung durch das Amtsgericht München negativ begonnen. Der 32-Jährige gab demnach vor den Richtern zu, eine ehemalige Mieterin als Hure beschimpft und bespuckt zu haben. Dafür wurde Lell nun zu einer Geldstrafe von 45.000 Euro verurteilt. Nach der Verhandlung haben den Ex-Fußballer dann zwei Zivilfahnder in "Empfang" genommen und in ein Richterzimmer geführt, ehe es anschließend in Richtung Lell-Villa weiterging, bestätigte ein Gerichtssprecher. Die Ermittler reagierten damit auf den Hinweis einer unbekannten Person, wie Lells Anwalt Klaus Wittmann der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Es wurden keine Drogen aufgefunden", sagte er. Lell behalte sich vor, gegen den Hinweisgeber rechtliche Schritte einzuleiten.

+++ Kevin Kuranyi beendet seine Karriere +++

Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi macht Schluss mit Fußball. "Irgendwann kommt die Zeit dafür. Ich bin 35 geworden und möchte mehr Zeit haben für andere Dinge", sagte der zuletzt vereinslose Offensivspieler. Kuranyi hatte zuletzt bei 1899 Hoffenheim gespielt, war beim Bundesligisten aber nie über die Reservistenrolle hinausgekommen. Zuvor spielte er mehrere Jahre bei Dynamo Moskau. 

"Es gab zwar verschiedene Angebote, über die ich tagelang nachgedacht habe. Zum Beispiel aus Brasilien, meinem Geburtsland. Am Ende des Tages habe ich mich aber für die Familie entschieden. Und für meine Heimat Stuttgart. Ich hatte eine gute Karriere", sagte Kuranyi. In der Bundesliga begann seine Laufbahn beim VfB Stuttgart. Später spielte Kuranyi für den FC Schalke 04. Mit beiden Clubs wurde er einmal Vizemeister. 

In der Nationalmannschaft kam der Stürmer zu 52 Einsätzen mit 19 Toren. 2008 wurde er EM-Zweiter. Seine DFB-Karriere endete wenige Monate später abrupt, nachdem er beim Länderspiel in Dortmund gegen Russland von Bundestrainer Joachim Löw nicht für den Kader aufgeboten wurde und in der Halbzeitpause deshalb verärgert die Tribüne verließ.

+++ Kevin Großkreutz kehrt zurück zum BVB +++

Entsprechende Gerüchte machten seit einer Woche die Runde, nun steht auch offiziell fest: Der zuletzt vom VfB Stuttgart suspendierte Kevin Großkreutz steht künftig wieder häufiger bei Borussia Dortmund auf dem Trainingsplatz, wie BVB-Chef Hans-Joachim Watzke bestätigte. "Ja, er hat sich bedankt, dass wir ihm die Möglichkeit geben, sich in der zweiten Mannschaft fit zu halten, und wird diese Option auch nutzen", sagte Watzke der "Sportbild".

Spekulationen, dass sich daraus eine dauerhafte Zusammenarbeit entwickeln könnte, schob Watzke aber sogleich den Riegel vor. Für Borussia Dortmunds Zukunft sei Großkreutz "kein Thema". Dies müsse andere Vereine aber natürlich nicht von einer Verpflichtung abhalten. "Warum nicht? Wenn du einen Spieler brauchst, der mit vollem Einsatz dabei ist, der eine Verbindung zu den Fans herstellt und sich voll mit einem Verein identifiziert, ist das natürlich vorstellbar. Ich könnte mir einige Klubs vorstellen, denen er sportlich und von der Mentalität her noch immer sehr guttun würde!“ 


+++ Europa League: Schalke spielt im Viertelfinale gegen Ajax Amsterdam +++

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 trifft im Viertelfinale der Europa League auf Ajax Amsterdam. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon.

+++ Wegen Pyro: 44.000 Euro Strafe gegen SV Darmstadt 98 +++

Bundesligist SV Darmstadt 98 muss wegen Verfehlungen seiner Fans eine Geldstrafe von 44.000 Euro zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete mit dem Urteil am Donnerstag Vorkommnisse bei den beiden zurückliegenden Partien des Tabellenletzten gegen den hessischen Rivalen Eintracht Frankfurt und drohte bei erneuten gravierenden Vorfällen einen Zuschauerteilausschluss an.

Sowohl im Heimspiel am 10. September 2016 als auch auswärts am 5.
Februar hatten Darmstädter Anhänger Pyrotechnik gezündet und Gegenstände geworfen. Insbesondere sanktionierte der DFB das Abschießen von Leuchtraketen in Richtung des Frankfurter Gästeblocks rund um das Spiel im September. Die Ermittlungen zur Erfassung der Täter, die der Verein in Regress nehmen will, dauern noch an. 

+++ VfB Stuttgart sperrt Jugendspieler für vier Wochen +++

Nach der Affäre um Kevin Großkreutz hat Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart auch drei beteiligte Jugendspieler gesperrt. Der VfB schloss die Spieler für vier Wochen vom Trainings- und Spielbetrieb aus. Die jugendlichen Fußballer sollen zudem soziale Dienste ausführen. Das teilte der Verein mit, nachdem zuvor die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" darüber berichtet hatten. Kevin Großkreutz war nach einer nächtlichen Schlägerei entlassen worden -an dem Abend war er auch mit Jugendspielern des VfB unterwegs.


+++ Khedira will nach Stuttgart zurückkehren +++

Weltmeister Sami Khedira plant nach seiner aktiven Zeit eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. "Stuttgart ist mein Herzensclub", sagte der 29-Jährige in einem Interview der italienischen Zeitung "La Repubblica" (Montag). "In Zukunft werde ich zurückkehren, um ihnen zu helfen, vielleicht in einer anderen Rolle." Davor habe er aber andere Pläne. "Erst spiele ich noch ein paar Jahre, und dann nehme ich eine Pause, um durch die Welt zu reisen." Khedira steht beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin noch bis 2019 unter Vertrag. Mit der Mannschaft ist der einstige Profi des VfB Stuttgart und von Real Madrid wieder auf Titelkurs. 

+++ Keita hat nach Kreislaufkollaps Krankenhaus verlassen +++

RB Leipzigs Mittelfeldspieler Naby Keita hat nach seinem im Spiel gegen den VfL Wolfsburg erlittenen Kreislaufkollaps das Krankenhaus am Sonntag wieder verlassen. Das teilte der Verein dem MDR mit. Als Grund für den Kollaps gab der Verein am Sonntag eine "akute Belastungsreaktion" an. Keita war in die Leipziger Uni-Klinik gebracht worden. "Glücklicherweise sind alle Werte in Ordnung, so dass Keita nach einer Nacht im Krankenhaus voraussichtlich heute wieder entlassen werden kann", hatte der Aufsteiger am Sonntagvormittag mitgeteilt.

+++ Xabi Alonso kündigt sein Karriereende an +++

Es ist der Schlussstrich unter eine ganz große Karriere: Xabi Alonso hat im vereinseigenen "FC Bayern.tv" sein Karriereende zum Saisonende angekündigt. "Es war keine einfache Entscheidung, aber ich glaube, es ist der richtige Moment", so der Mittelfeldspieler der Münchner. "Ich wollte immer lieber früher als zu spät aufhören. Ich fühle mich noch gut, aber ich glaube es ist die richtige Zeit." Er habe seine Karriere auf höchstem Niveau beenden wollen und Bayern sei das höchste Niveau: "Ich bin sehr stolz und froh, bei Bayern zu spielen und ein Teil dieser Familie zu sein."

Alonso war 2014 nach München gewechselt und hat noch einen Vertag bis Saisonende. Seitdem wurde er zweimal Meister und einmal Pokalsieger. In seiner titelreichen Laufbahn gewann er unter anderem die Welt- und Europameisterschaft mit der spanischen Nationalmannschaft sowie zweimal die Champions League (mit Liverpool 2005 und mit Real Madrid 2014).

+++ Bayer Leverkusen trennt sich von Coach Roger Schmidt +++

Bayer 04 Leverkusen hat die Konsequenzen aus den schwachen Leistungen der vergangenen Wochen gezogen und Trainer Roger Schmidt gefeuert. Das bestätigte der Klub am Sonntag. Zuvor hatte die "Bild" darüber berichtet. Leverkusen verlor fünf der vergangenen sieben Spiele, absolviert die schwächste Saison seit 14 Jahren. Letzter Auslöser war die 2:6-Klatsche am Samstag gegen Borussia Dortmund. 


+++ Reus erneut verletzt und fehlt BVB in Champions League +++

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss im Champions-League-Spiel am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) gegen Benfica Lissabon auf Marco Reus verzichten. "Es ist ausgeschlossen, dass er spielt. Marco hat sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen", sagte BVB-Trainer Thomas Tuchel wenige Minuten nach dem 6:2 (2:0) seiner Mannschaft gegen Bayer Leverkusen. 

Reus war kurz vor der Halbzeit der Partie vom Platz gehumpelt und durch Christian Pulisic ersetzt worden. "Marco ist seit Wochen wahnsinnig stabil. Es ist ein großer Verlust, dass er am Mittwoch nicht spielt", klagte Tuchel. Am Sonntag gab der BVB bekannt, dass Reus bis Anfang April ausfallen werde. Er habe einen Faserriss im Oberschenkel erlitten. 

+++ Am 14. März wird das Pokalspiel zwischen Lotte und dem BVB nachgeholt +++

Das abgesagte DFB-Pokalviertelfinale zwischen den Sportfreunden Lotte und Borussia Dortmund wird laut Medienberichten am 14. März nachgeholt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will sich im Laufe des Tages dazu äußern. Die ARD-Sportschau verkündete via Twitter bereits die Live-Übertragung, allerdings noch ohne Uhrzeit. Am gleichen Tag finden auch Champions-League-Spiele ohne deutsche Beteiligung statt. Der DFB wird Lotte zudem nahelegen, in ein Ausweichstadion zu gehen. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte den Gang in ein Ausweichstadion angeregt. Optionen wären beispielsweise Bielefeld oder Osnabrück.


+++ Großkreutz nach Schlägerei in Klinik behandelt +++

Wie der "SWR" berichtet, ist Kevin Großkreutz nach einer "körperlichen Auseinandersetzung" in einem Stuttgarter Krankenhaus behandelt worden. Das bestätigte sein Klub, der VfB Stuttgart, dem Sender. Zuvor soll der Weltmeister in einer Disko gesichtet worden sein. Nähere Informationen über die Auseinandersetzung und die Verletzung von Kevin Großkreutz sind bisher nicht bekannt.

+++ Erzgebirge Aue zieht Reißleine: Coach Dotchev muss gehen +++

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat sich einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge von Trainer Pavel Dotchev getrennt. Der Verein habe das Rücktrittsgesuch des 51-Jährigen angenommen, schrieb die Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe. Der Verein äußerte sich dazu zunächst nicht, lud am Dienstag aber kurzfristig zu einer Pressekonferenz der Vereinsführung um 13 Uhr ein. Aue ist Tabellenletzter im deutschen Unterhaus, zuletzt hatte der FC Erzgebirge das Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden mit 1:4 verloren.

Andries Jonker während eines Spiels als Trainer der U19-Mannschaft des englischen Klubs Arsenal


+++ Andries Jonker soll VfL Wolfsburg vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga retten +++

Es ist schon der dritte Trainer in der laufenden Saison: Andries Jonker tritt die Nachfolge von Valérien Ismaël an und soll den kriselnden VfL Wolfsburg vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga retten. Der ehemalige Assistent von Louis van Gaal bei Bayern München erhält beim Deutschen Meister von 2009 einen Vertrag bis 2018. Das gaben die Niedersachsen am Montag bekannt.


Valérien Ismaël wurde das 1:2 im Kellerduell gegen Werder Bremen am Freitag zum Verhängnis, die Wölfe haben nach der zwölften Saisonniederlage nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Ismaël hatte die Mannschaft erst am 18. Oktober von Dieter Hecking übernommen, der nach dem siebten Spieltag entlassen worden war.
Andries Jonker leitete zuletzt die Nachwuchsakademie des englischen Top-Klubs FC Arsenal, von 2009 bis 2011 war er beim FC Bayern Assistent von van Gaal. Nach dessen Entlassung im April 2011 führte er die Münchner als Chef-Trainer in die Champions League. Auch in Wolfsburg ist Jonker ein alter Bekannter: Von 2012 bis 2014 war er Co-Trainer unter Felix Magath, Lorenz-Günther Köstner und Dieter Hecking.

+++ Wolfsburg trennt sich von Trainer Valérien Ismaël +++

Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat sich von Trainer Valérien Ismaël getrennt und will voraussichtlich am Montag den Nachfolger präsentieren. Das bestätigten die Niedersachsen am Sonntagabend und zogen damit die Konsequenzen aus der sportlichen Misere. Nach dem 1:2 am Freitag gegen Werder Bremen liegen die Wolfsburger nur noch zwei Zähler vor dem Relegationsplatz. Wen der VfL am Montag als Trainer präsentieren will, ist noch nicht bekannt.

"Nach Abwägung aller Fakten und Umstände sind wir überein gekommen, dass die Trennung die richtige Maßnahme ist, um die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen. Wir haben uns in der Entscheidungsfindung nicht in erster Linie von dem jüngsten Ergebnis gegen Bremen leiten lassen, sondern vor allem auch die Eindrücke und Resultate aus den letzten Wochen und Monaten in die Bewertung miteinfließen lassen", sagte Sportdirektor Olaf Rebbe.

Ismaël hatte erst am 18. Oktober vergangenen Jahres die Nachfolge von Dieter Hecking angetreten, eine Trendwende aber nicht einleiten können. In 15 Spielen kassierten die Wolfsburger neun Niederlagen.

+++ Europa League: Schalke gegen Mönchengladbach im Achtelfinale +++

Ob die Fans damit zufrieden sind? Im Achtelfinale der Europa League kommt es zum direkten Duell der Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach. Das ergab die Auslosung in Nyon. Das Hinspiel wird am 9. März in Gelsenkirchen ausgetragen, das Rückspiel eine Woche später in Mönchengladbach. Die Schalker hatten sich in der Zwischenrunde souverän gegen PAOK Saloniki durchgesetzt. Die Gladbacher rangen nach toller Aufholjagd den AC Florenz nieder. Damit steht fest, dass ein Bundesligist das Viertelfinale im April erreicht. Das Finale findet am 24. Mai in Stockholm statt.

Die weiteren Achtelfinal-Paarungen im einzelnen:

Celta Vigo - FK Krasnodar

APOEL Nikosia - RSC Anderlecht

FC Schalke 04 - Bor. Mönchengladbach

Olympique Lyon - AS Rom

FK Rostow - Manchester United

Olympiakos Piräus - Besiktas Istanbul

KAA Gent - KRC Genk

FC Kopenhagen - Ajax Amsterdam

+++ FC Bayern startet eigenen TV-Sender - Müller und Co. rund um die Uhr +++

Der FC Bayern München startet als erster deutscher Fußballverein einen eigenen Fernsehsender, der rund um die Uhr über seine Starkicker berichten wird. Der Startschuss für FC Bayern.tv live erfolgt am kommenden Montag um 11.00 Uhr. "Wir sind stolz, diesen Kanal in Kooperation mit unserem Hauptsponsor Telekom ins Leben rufen zu können. Es ist ein neuer Weg, um unsere vielen Fans zu erreichen", erklärte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag in einer Mitteilung des Bundesliga-Spitzenreiters.

Zu empfangen ist der Kanal über EntertainTV der Telekom sowie über die Internetseite und die Smartphone-Apps des FC Bayern. Der Preis beträgt 5,95 Euro im Monat. Als Telekom-Kunde gibt es das Programm im zunächst für ein Jahr kostenlos. In der ersten Sendewoche vom 27. Februar bis 5. März ist das Programm für jeden frei zugänglich.

Die Telekom sieht das gemeinsame Projekt als Ausbau der "strategischen Partnerschaft mit dem FC Bayern", wie Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden des Unternehmens, erklärte: "Auch bei der medialen Verbreitung der Vereinsinhalte ist der FC Bayern die Nummer eins in Deutschland."

Die Bayern-Fans sollen über den eigenen TV-Sender mit Hintergrundberichten, Talkformaten, exklusiven Interviews und vor allem vielen Live-Inhalten versorgt werden. "Im Mittelpunkt steht dabei das Team von Carlo Ancelotti, aber wir werden auch die Basketballer des FC Bayern, unsere Fußball-Frauen, die Bayern-Amateure, die Jugendteams und die Nebenabteilungen des FC Bayern mit unseren Kameras begleiten", sagte Mediendirektor Stefan Mennerich. 

+++ Mittelfinger-Geste nach Hertha-Spiel: Geldauflage für Ancelotti +++

Nach der Mittelfinger-Geste von Carlo Ancelotti muss der italienische Trainer des FC Bayern München eine Spende von 5000 Euro an die DFB-Stiftung leisten. Wie der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Dienstag mitteilte, wird das Ermittlungsverfahren gegen Ancelotti mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts eingestellt. Damit verbunden sei jedoch die Auflage, 5000 Euro an die Sepp-Herberger-Stiftung zu spenden.

"Grundsätzlich halten wir die menschliche Reaktion mit der Geste von Carlo Ancelotti auf die üble Spuckattacke für emotional nachvollziehbar", schrieb der deutsche Fußball-Rekordmeister weiter. Ancelotti hatte sich nach dem 1:1 bei Hertha BSC dazu hinreißen lassen, den Mittelfinger zu zeigen

+++ Borussia Dortmund akzeptiert Strafantrag zur Sperrung der Südtribüne +++

Borussia Dortmund hat der vom DFB-Kontrollausschuss beantragten Strafe für die Vorkommnisse im Signal-Iduna-Park während des Bundesligaspiels gegen RB Leipzig zugestimmt. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hatte wegen des schweren Fehlverhaltens der BVB-Fans mit beleidigenden Transparenten und Schmährufen die Sperrung der Dortmunder Südtribüne für eine Heimpartie beantragt. Zudem soll der Bundesliga-Revierclub 100.000 Euro Strafe zahlen. Der BVB hat sich "nach dem Abwägen aller Argumente" für die Zustimmung entschieden, hieß es in einer Mitteilung. Das Urteil des DFB-Sportgerichts wird nach der Zustimmung des BVB zum Strafmaß noch am heutigen Montag erwartet. 

+++ Calhanoglu verzichtet während seiner Sperre auf Bayer-Gehalt +++

Fußball-Profi Hakan Calhanoglu verzichtet während seiner viermonatigen Sperre auf sein komplettes Gehalt inklusive Prämien bei Bayer Leverkusen. "Bayer 04 hat mit den damaligen Vorkommnissen überhaupt nichts zu tun", erklärte der türkische Nationalspieler am Dienstag laut einer Mitteilung des Bundesligisten.

Leverkusen sei durch die ausgesprochene Strafe sportlich und wirtschaftlich hart getroffen worden. "Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass ich den Club nicht noch weiter schädigen werde und für die Zeit meines Ausschlusses vom Spielbetrieb auf mein Gehalt verzichte." Calhanoglu wird weiterhin mit der Lizenzmannschaft des Tabellenneunten trainieren.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte eine vom Weltverband FIFA verhängte viermonatige Sperre wegen eines sechs Jahre zurückliegenden Verstoßes gegen die Transferrichtlinien bestätigt. Calhanoglu prüft nun mit Unterstützung des Vereins, ob er Rechtsmittel gegen das CAS-Urteil einlegen kann. Bayer 04 selbst hat keine Möglichkeit, juristisch gegen die Sperre vorzugehen, da nur der Spieler Bestandteil des Verfahrens war. 

+++ Aubameyang: Vielleicht im Sommer weg aus Dortmund - aber niemals zu den Bayern +++

Dortmunds Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang hat einen Wechsel zum BVB-Erzrivalen aus München kategorisch ausgeschlossen. "Ich werde nie zu den Bayern gehen, das ist sicher.
Das wäre zu hart für die Dortmunder Fans. Egal was sie mir bieten, ich würde nein sagen", sagte der momentan beste Bundesliga-Schütze der "Fußball Bild".

Gleichwohl ließ der vertraglich bis 2020 gebundene Aubameyang erneut offen, ob er dem Revierclub über diese Saison hinaus treu bleibt: "Jetzt bin ich in Dortmund und ich liebe es dort. Ich kann aber nicht sagen, dass ich noch zwei Jahre bleibe, oder fünf oder zehn. Es ist möglich, dass im Juni ein Club kommt, der eine Lösung mit Dortmund findet und ich gehe." Der 27-Jährige, der momentan beim Afrika-Cup für die Nationalmannschaft des Gastgebers aus Gabun im Einsatz ist, wird dem Vernehmen nach von mehreren europäischen Topclubs umworben.

+++ Max Kruse mit nächtlichem Autounfall auf A7 +++

Der Bremer Fußballprofi Max Kruse hat einen Autounfall gehabt. Das bestätigte der Fußball-Bundesligist SV Werder am Mittag. Kruse blieb bei dem Vorfall auf der Autobahn 7 um vier Uhr morgens am 12. Januar unverletzt und nahm wenige Stunden später am Mannschaftstraining teil. Werder-Geschäftsführer Frank Baumann will sich am Nachmittag äußern. Nach Informationen der "Bild" und mehrerer Lokalzeitungen krachte Kruse bei glatter Straße mit seinem Wagen gegen eine Leitplanke. Der Wagen soll "schwer beschädigt" sein.

+++ Suspendierung von VfL-Verteidiger Wollscheid aufgehoben +++

Innenverteidiger Philipp Wollscheid darf beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg wieder trainieren. "Die Suspendierung ist aufgehoben", sagte Coach Valérien Ismaël. Mitte Dezember war der Profi aus disziplinarischen Gründen suspendiert worden. Der Coach plant aber nicht mehr mit Wollscheid. Der von Stoke City ausgeliehene Abwehrspieler hat bisher drei Partien für den VfL absolviert und seit dem fünften Spieltag keine Minute gespielt. Für den 27-Jährigen kommt nur ein vorzeitiges Ende des Leihgeschäftes mit Stoke in Betracht, da ein Transfer zu einem dritten Club in einer Saison nicht möglich ist.

+++ Nach Krebserkrankung: Marco Russ hofft auf Comeback in der Rückrunde +++

Der von einer Krebserkrankung genesene Fußballprofi Marco Russ hofft auf ein Comeback in der Bundesliga-Rückrunde. "Ja, irgendwann. Ich denke schon, dass ich eine Alternative sein kann", sagte der Abwehrspieler von Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Abu Dhabi. Einen Zeitplan gebe es aber nicht. Bei dem 31-Jährigen war im Mai 2016 vor den Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg eine Hodenkrebs-Erkrankung diagnostiziert worden. Russ musste operiert werden und zwei Chemobehandlungen über sich ergehen lassen.

+++ "Kicker"-Umfage: Profis küren Aubameyang zum besten Spieler +++

Pierre-Emerick Aubameyang ist von den Bundesliga-Profis zum besten Feldspieler des ersten Saison-Halbjahres gewählt worden. In der veröffentlichten Umfrage des Fußball-Fachmagazins "kicker" votierten 33,6 Prozent für den 27 Jahre alten Stürmer von Borussia Dortmund. Die Plätze zwei und drei belegten Mittelfeldspieler Emil Forsberg vom Aufsteiger RB Leipzig und Bayern Münchens Angreifer Robert Lewandowski. Die Wahl zum besten Torhüter gewann erneut Bayern-Nationalkeeper Manuel Neuer. An der Umfrage beteiligten sich 238 Spieler der deutsche Eliteliga.

+++ Bruchhagen lobt HSV: "Dieser Verein funktioniert großartig" +++

Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen hat trotz der Turbulenzen in den vergangenen Monaten Atmosphäre und Struktur beim Fußball-Bundesligisten beim Hamburger SV gelobt. "Es gibt nicht den Ansatz eines Chaos beim HSV. Dieser Verein funktioniert großartig", sagte Bruchhagen bei seiner Antrittsrede auf der Mitgliederversammlung des Universalsportvereins HSV. "Ich werde es nicht zulassen, dass der HSV als Chaos-Verein dargestellt wird nur aufgrund der fehlenden sportlichen Leistungen."

+++ Draxler trifft bei PSG-Debüt +++

Weltmeister Julian Draxler hat beim Pflichtspiel-Debüt für seinen neuen Verein Paris Saint-Germain einen klaren Sieg gefeiert und gleich den ersten Treffer erzielt. Beim 7:0 (2:0) über den SC Bastia in der Runde der besten 64 Teams im französischen Fußball-Pokal wurde der frühere Bundesliga-Profi nach einer knappen Stunde eingewechselt. Nach feinem Doppelpass mit Hartem Ben Arfa setzte Draxler in der 89. Minute per Heber den Schlusspunkt. Er war im Winter für eine Ablösesumme von mindestens 42 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum französischen Meister gewechselt.

+++ RB Leipzig verliert erstes Testspiel im neuen Jahr gegen Ajax mit 1:5 +++

Aufsteiger RB Leipzig ist mit einer klaren Niederlage in die Testspiele zur zweiten Saisonhälfte der Fußball-Bundesliga gestartet. Der völlig enttäuschende Tabellenzweite unterlag im südportugiesischen Ferreiras dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam mit 1:5 (0:3).

+++ Werder-Stürmer Pizarro lässt Karriere-Ende offen +++

Werder Bremens Starstürmer Claudio Pizarro hat noch nicht über sein Karriere-Ende entschieden. Der älteste Feldspieler der Fußball-Bundesliga sagte im Trainingslager im spanischen Alhaurín El Grande: "Ich will so lange spielen, wie es der Körper zulässt." Derzeit fühlt der 38 Jahre alte Angreifer der Bremer sich nach eigener Aussage physisch "gut". Er habe "noch keine Entscheidung gefällt und noch nicht darüber nachgedacht. Mein Körper sagt mir, wie lang es geht." Ob er nach Auslaufen den Vertrages bei Werder am Saisonende weiterspiele, hänge nicht vom Erfolg ab.

+++ Torsten Frings coacht ab sofort Darmstadt +++

Der frühere Nationalspieler Torsten Frings wird neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten SV Darmstadt 98. "Ja, das stimmt", sagte der 40-Jährige am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Bild" über die Personalie beim Tabellenletzten berichtet. Der 40 Jahre alte Frings stand zuletzt als Co-Trainer von Viktor Skripnik bei Werder Bremen unter Vertrag. Für Frings ist es die erste Station als Cheftrainer.

+++ Manuel Neuer wieder Welttorhüter +++

Der FC Bayern hat Manuel Neuer zur inoffiziellen Wahl zum Welttorhüter des Jahres 2016 gratuliert. Der deutsche Nationaltorwart erhielt die Auszeichnung von der Internationalen Föderation für Fußball-Statistik (IFFHS). Der 30-jährige Neuer gewann die Abstimmung vor Gianluigi Buffon (Juventus Turin) und Rui Patricio (Sporting Lissabon). Es war Neuers vierte Ehrung durch die einst vom deutschen Alfredo Pöge gegründete Vereinigung. Die Abstimmung ist allerdings wegen ihrer intransparenten Kriterien umstritten. Mehrere Dutzend angebliche Experten aus aller Welt stimmen ab. Es ist allerdings unklar, um welche vermeintlichen Fachleute es sich dabei handelt.

+++ Julian Draxler wechselt zu PSG +++

Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Julian Draxler vom VfL Wolfsburg zu Paris Saint-Germain ist endgültig perfekt. Der Bundesligist erhält für den 23 Jahre alten Weltmeister nach dpa-Informationen eine Ablöse von mindestens 42 Millionen Euro, die durch Bonuszahlungen noch auf bis zu 47 Millionen Euro anwachsen kann. Beim Club des deutschen Torhüters Kevin Trapp erhält Draxler einen Vertrag bis 2021. Das teilte der VfL am Heiligabend mit, nachdem am Vormittag auch die letzten notwendigen Unterschriften aus Paris gekommen waren. Nur die sportmedizinische Untersuchung steht noch aus.


+++ Matthias Sammer wird offenbar TV-Experte bei Eurosport +++

So schnell kann's gehen: Hatte Matthias Sammer erst vergangene Woche in einem Interview mit der "Sächsischen Zeitung" eine Rückkehr ins Bundesliga-Geschäft ausgeschlossen, wird er mit dem deutschen Fußball-Oberhaus künftig beruflich dennoch verbunden sein. Wie der "Kicker" berichtet, hat Eurosport den 49-Jährigen als TV-Experten verpflichtet. Der Spartensender hatte sich im Juni erstmals die Rechte an bis zu 40 Bundesliga-Livespielen und für seine Pay-TV-Plattform ab der Saison 2017/18 gesichert. Eine offizielle Bestätigung der Verpflichtung Sammers steht bislang noch aus.

Sammer war im Juli diesen Jahres aus gesundheitlichen Gründen von seinem Posten als Sportvorstand des FC Bayern München zurückgetreten. Grund für die Entscheidung, eine berufliche Pause einzulegen, war demnach ein Durchblutungsstörung im Gehirn. Nachdem Sammer zuletzt aber mitgeteilt hatte, seine Gesundheit sei inzwischen wieder hergestellt, sah er sich nun offenbar für eine neue Herausforderung bereit.


+++ Dieter Hecking wird neuer Trainer in Mönchengladbach +++

Nur wenige Stunden nachdem Gladbachs Sportdirektor Max Eberl die Entlassung von Trainer Andre Schubert bekanntgegeben hat, präsentiert er einen neuen Coach: Dieter Hecking soll nach übereinstimmenden Informationen von "Bild"-Zeitung und Sport 1 neuer Trainer am Niederrhein werden. Er erhält einen Vertrag bis 2019. Hecking wurde zuletzt in Wolfsburg entlassen, führte die Niedersachsen 2015 zum DFB-Pokalsieg und zur Vizemeisterschaft.

+++ Dietmar Beiersdorfer verlässt den HSV +++

Der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer wird den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV zum Jahresende verlassen. Nach vertraulichen Gesprächen zwischen dem vom Verein geschassten Club-Chef und seinem Nachfolger Heribert Bruchhagen sei sich geeinigt worden, dass Beiersdorfers Amtszeit auch als Sportdirektor nicht über das Jahresende hinaus fortgesetzt wird. Das teilte der HSV am Mittwoch mit. "Wir haben uns in den vergangenen Tagen mehrfach über die Zukunft unterhalten. Letztlich hat Dietmar mir signalisiert, dass er sich die Rolle als Sportdirektor aktuell nicht vorstellen kann. Das akzeptiere und respektiere ich", wird Bruchhagen auf der HSV-Homepage zitiert. Beiersdorfer lenkte seit 2014 die Geschicke des Vereins, seit Mai in Doppelfunktion als Vorstandschef und Sportdirektor.

+++ Andre Schubert muss gehen +++

Borussia Mönchengladbach spielt die schlechteste Hinrunde seit sechs Jahren und überwintert nur knapp vor dem Relegationsplatz. Trainer Andre Schubert ist deswegen entlassen worden. Das teilte der Verein am Mittwoch mit. "Wir wollen eine gute Vorbereitung für die Rückrunde, und dementsprechend gilt es jetzt, Klarheit zu schaffen. Wir haben uns unsere Gedanken gemacht und wollen eine Entscheidung haben. Die wird es dann auch geben", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl bereits nach der 1:2 (0:1)-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg am Dienstagabend.

+++ Boateng erfolgreich operiert +++

Jérôme Boateng ist an der Sehne des rechten Brustmuskels operiert worden. Nach Auskunft des FC Bayern München könnte der 28 Jahre alte Abwehrspieler nach dem Eingriff am Dienstag in München im Februar 2017 sein Comeback beim deutschen Meister feiern. Er verpasst damit den Start nach der Winterpause. "Die Operation ist sehr gut verlaufen. Bei optimalem Heilungsverlauf wird Jérôme Boateng für die Dauer von ungefähr sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen", sagte Bayern-Arzt Volker Braun in einer Vereinsmitteilung. Bis zu den Achtelfinal-Spielen in der Champions League gegen den FC Arsenal am 15. Februar und 7. März 2017 sollte Boateng wieder fit sein.


+++ Boateng muss an der Schulter operiert werden +++

Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng muss an der Schulter operiert werden. Das bestätigte der Abwehrspieler am Freitagabend dem Fachmagazin "Kicker". Zuvor hatte der FC Bayern München auf der Pressekonferenz mitgeteilt, dass Boateng im Spiel am Sonntag beim SV Darmstadt 98 wegen muskulärer Probleme im Brustbereich nicht zur Verfügung stehen werde. Wie lange der 28-Jährige ausfällt, ist bisher nicht bekannt, erfahrungsgemäß ist aber eine Pause von mindestens zwei Monaten fällig. Mehrere Wochen davon fallen allerdings in die Winterpause, die kommende Woche beginnt. Verletzte hatte sich der "Fußballer des Jahres" Anfang des Monats bei einem Sturz im Training an der rechten Schulter.

+++ BVB-Torhüter Roman Weidenfeller verliert Führerschein +++

Der BVB-Torwart Roman Weidenfeller muss für drei Monate seinen Füherschein abgeben. Der Fußballer war im August dieses Jahres auf einer Bundesstraße bei Burbach im Siegerland nach Abzug der Toleranz mit 171 km/h Stundenkilometern geblitzt worden. Zudem muss Weidenfeller ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro zahlen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Auf dem Straßenabschnitt gilt ein Tempolimit von 100 km/h.

+++ FC Augsburg feuert Trainer Schuster+++

Der FC Augsburg hat sich überraschend von Trainer Dirk Schuster getrennt. Dies teilte der Fußball-Bundesligist am Mittwoch mit. Zusammen mit dem 48-Jährigen müssen auch seine Co-Trainer Sascha Franz und Frank Steinmetz mit sofortiger Wirkung gehen.

"Nach eingehender Analyse der aktuellen sportlichen Situation sind die Verantwortlichen des FC Augsburg zu der Erkenntnis gelangt, dass unterschiedliche Auffassungen über die weitere sportliche Ausrichtung und die Art und Weise, wie der FCA Fußball spielen will, herrschen", teilte der Tabellen-13. weiter mit.

Bis auf Weiteres werde nun der Cheftrainer des FCA-Nachwuchses, Manuel Baum, das Amt des Cheftrainers übernehmen. Er sollte bereits am Mittwochnachmittag die erste Trainingseinheit leiten.

+++ Robert Lewandowski verlängert beim FC Bayern München +++

Der FC Bayern bindet einen weiteren Leistungsträger langfristig: Robert Lewandowski hat seinen Vertrag in München verlängert - und einen neuen Kontrakt bis 2021 unterschrieben. Das verkündeten Verein und Spieler am Dienstag. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll Lewandowski Bayerns Topverdiener werden. Sein Jahresgehalt soll demnach künftig 15 Millionen Euro betragen.


+++ Guerreiro und Kagawa kehren ins BVB-Training zurück +++

Raphael Guerreiro und Shinji Kagawa sind nach längeren Zwangspausen ins Training von Borussia Dortmund zurückgekehrt. Beide BVB-Profis konnten am Dienstag zumindest große Teile der Übungseinheit beim Fußball-Bundesligisten mitmachen. Der portugiesische Europameister fehlte rund fünf Wochen wegen muskulärer Probleme, der Japaner fiel zuletzt drei Wochen wegen einer Sprunggelenkverletzung aus. Mario Götze, der die letzten drei Spiele gegen Borussia Mönchengladbach, bei Real Madrid und beim 1. FC Köln wegen Problemen an der Kniescheibe verpasst hatte, konnte sogar das komplette Training absolvieren. Der Weltmeister kehrt womöglich schon im Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim am kommenden Freitag (20.30 Uhr/Sky) in den Kader der Borussia zurück.

+++ Ärger und Kurz-Trainingslager beim VfL Wolfsburg +++

Der vom Abstieg bedrohte Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bereitet sich mit einem Kurz-Trainingslager auf das Heimspiel am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (18.30 Uhr) vor. Trainer Valérien Ismaël will sich mit seinen Spielern von Donnerstag an zurückziehen. Wohin die Reise geht, ist aber noch unklar. Ismaël hatte zuvor von Clubchef Wolfgang Hotze die Garantie bekommen,  bis zur Winterpause im Amt zu bleiben. "Das wird definitiv so sein", sagte Hotze am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur, obwohl Ismaël als Nachfolger des beurlaubten Dieter Hecking nur vier Punkte aus sieben Spielen geholt hatte. Hotze hat zunächst die Aufgaben von Klaus Allofs als Sportchef übernommen, von dem sich der VfL am Montag getrennt hatte. Einen Anpfiff bekamen die VfL-Profis am Dienstag vor dem Training von Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz. Das VW-Vorstandsmitglied sprach am Vormittag zur bislang völlig enttäuschenden Mannschaft. "Er hat deutliche Worte gefunden", berichtete Ismaël anschließend.

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