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Bundesliga

So traurig verabschiedet sich Gladbach-Profi Alvaro Dominguez von den Fans

Alvaro Dominguez im schwarzen Gladbach-Trikot - Der Fußballer muss seine Karriere beenden

Gladbach hat mit Alvaro Dominguez gehofft. Doch nach zwei Jahren Leidenszeit geht es nicht mehr. Wegen anhaltender Rückenschmerzen muss der Abwehrrecke seine Karriere allzu früh beenden. In einem Video verabschiedet er sich von den Fans.

Fußball-Profi Alvaro Dominguez von Borussia Mönchengladbach beendet wegen anhaltender Rückenprobleme seine aktive Karriere. "Jetzt ist es keine schöne Nachricht, dass ich mit 27 Jahren Invalide bin", erklärte der Mittelfeldspieler in einem Video an die Fans des Bundesligisten, das er am Dienstag unter anderem auf Twitter und Facebook veröffentlichte. "Es war keine schöne Zeit für mich, ich habe alles versucht, um fit zu werden", ergänzte er.

Der spanische Abwehrspieler war Anfang September zuletzt operiert werden. Er hatte zuvor bereits seit längerem Rückenprobleme und war deshalb schon im November 2015 operiert worden. Zwischenzeitlich war er auch in seiner Heimatstadt Madrid behandelt worden. In der Saison 2015/16 bestritt er wegen seiner gesundheitlichen Probleme lediglich sechs Partien in der Bundesliga. Letztmals war er in einem Ligaspiel am 7. November 2015 beim 0:0 der Borussia gegen den FC Ingolstadt aktiv.


Alvaro Dominguez: "Muss meiner Leidenschaft auf Wiedersehen sagen"

In Videos auf Deutsch und Spanisch bedankte sich Dominguez bei den Gladbach-Fans und den Anhängern seines Ex-Clubs Atlético Madrid für ihre Unterstützung. "Heute muss ich euch und dem Sport, der meine Leidenschaft ist, auf Wiedersehen sagen", erklärte er auf Spanisch.

Gladbachs Manager Max Eberl bedauerte in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (DPA) das Karriere-Aus des Spaniers. "Es ist für ihn dramatisch und für uns als Verein nicht schön", sagte Eberl. Auch auf Twitter sagte der Club vom Niederrhein adios - für "einen großen Sportler und tollen Menschen". Ob die Borussia während Winterpause Ersatz für den 8-Millionen-Euro-Einkauf suchen wird, ließ Eberl zunächst offen.


dho mit/DPA

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