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Was die Spielabsage für Gladbachs Fans bedeutet

Champions League Mönchengladbach

Organisatorisch sind die Folgen der Spielabsage und Neuansetzung in Manchester ein Kraftakt. Und auf große Teile ihrer Fans muss die Borussia aus Mönchengladbach beim zweiten Anlauf wohl verzichten.

Vor dem zweiten Versuch in der gegen Manchester City bemüht sich Borussia Mönchengladbach um Normalität. Sportdirektor Max Eberl erwartet aber ein Spiel "unter erschwerten Bedingungen. Wir werden weniger oder gar keine Fans im Stadion haben", sagte er. "Das müssen wir sportlich nehmen und einfach Spaß haben auf dem Platz", forderte Eberl nach der Absage und Verlegung des Fußballspiels in der Nacht zum Mittwoch.

Die Verlegung war für viele Gladbach-Anhänger "bitter", wie Borussia-Profi Oscar Wendt sagte. Die meisten hatten ihren Trip nach so geplant, dass sie ohne großen Puffer an- und abreisen konnten. Andere Flüge zu buchen oder den Hotelaufenthalt zu verlängern, war für viele ein Problem. Die Eintrittskarten behielten indes ihre Gültigkeit. Wer Anlauf zwei nicht verfolgen kann, solle den Ticketpreis ersetzt bekommen, hieß es.

Champions League: Wetter dürfte heute besser sein

Das Wetter dürfte derweil nicht wieder für Schwierigkeiten sorgen: Am Mittwochmorgen war es in Manchester zunächst sonnig. Die Vorhersagen versprachen zudem bessere Verhältnisse im Nordwesten als tags davor: Bis mittags sollte es eine Mischung aus Wolken und Sonne bei Temperaturen um 23 Grad geben. Für den Abend waren Temperaturen von 19 bis 23 prognostiziert. In der Nacht zum Donnerstag sollte es grau und neblig werden.

Am geplanten Spielabend hatten heftige Unwetter zunächst zu einer Verschiebung der Partie zwischen Englands Tabellenführer mit Trainer Pep Guardiola und dem Bundesligisten geführt. Später war das Spiel dann auf Mittwoch (20.45 Uhr MESZ) verlegt worden. UEFA und die Clubs benötigten zweieinhalb Stunden, um zu dieser Entscheidung zu kommen.

Der Borussia-Tross wollte sich am neuen Spieltag wie üblich auf die Partie einstellen. Die Elf vom Niederrhein hätte allerdings lieber schon um 19.00 Uhr Ortszeit gespielt, um noch am Abend abreisen zu können.

Borussia-Tross will Donnerstagvormittag zurück

Für die Mannschaft sollte nach der Festlegung auf die übliche Königsklassen-Startzeit eine kleine Chartermaschine geordert werden, die das Team am Donnerstagvormittag nach Deutschland bringt. Das Ziel: vernünftig ausschlafen und nicht völlig übermüdet direkt in der Nacht zurückreisen.

Der größere Teil der Borussia-Delegation inklusive der VIP-Gäste und Sponsorenvertreter hingegen sollte nach der Partie zurück fliegen. Wegen des Nachtlandeverbots in Düsseldorf war die Ankunft aber für Köln geplant. 

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