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Vergessen Sie Peter Lustigs Bauwagen - es gibt auch Luxus auf Rädern

16 Bilder

Sie sind klein, mobil und unglaublich praktisch: Tiny Houses revolutionieren den Camping-Urlaub und sind in den verschiedensten Varianten zu haben. Wie die etwas anderen Wohnwagen aussehen können, zeigt unsere Fotostrecke.

Wie die meisten verrückten Ideen, kommt auch dieser Trend aus den USA: Urlaub machen in winzigen, luxuriös ausgestatteten Häuschen. Aber hinter diesem ausgefallenen Ferien-Modell steckt eine längere Geschichte: Die sogenannte Tiny-House-Bewegung entwickelte sich in Nordamerika und entstand aus dem Downsizing-Trend, der seinen Ursprung in der Umwelt- und Nachhaltigkeit-Szene hat. Ein kleineres Haus, in diesem Fall meist nicht größer als 45 Quadratmeter, bedeutet weniger Platz, weniger Besitz, weniger Belastung - so weit die Theorie.

Den großen Durchbruch hatten die kleinen Hütten jedoch im Zuge der Finanzkrise ab 2007, denn große Häuser kann sich nicht jeder leisten. Sie sind nicht nur in der Anschaffung kostspielig, sondern schlucken auch jede Menge Geld durch laufenden Kosten. Tiny Houses sind da wesentlich erschwinglicher in allen Aspekten.

Urlaub im Mini-Zuhause

Während sie früher noch an Bauwagen à la Peter Lustig erinnerten, trumpfen die Tiny Houses heute mit modernem Design, innovativer Technik, Umweltfreundlichkeit und fortschrittlicher Ausstattung. Da sich aber nicht jeder vorstellen kann, dauerhaft in einem Miniatur-Haus zu leben, wird das wohl auch in Zukunft eher die Ausnahme bleiben. Aber darin Urlaub machen? Warum eigentlich nicht?

Mehrere Anbieter machen das mittlerweile möglich. Tiny Houses werden mit Liebe zum Detail designt, gebaut und verkauft. Ganz nach den Wünschen des Kunden. Dann steht dem Urlaub mit dem etwas anderen Wohnwagen nichts mehr im Wege. Wie das dann im Endeffekt aussehen kann, zeigen die Fotos in der Bildergalerie.

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