17.07.2012, 18:34 Uhr
Weltraumforschung Dem Saturn ganz nah
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    Blick in fremde Welten: Die amerikanisch-europäische Raumsonde Cassini schickt seit dem Jahr 2004 regelmäßig Bilder des Planeten Saturn auf die Erde. Nun hat die amerikanische Weltraumbehörde Nasa neue Aufnahmen der Raumsonde auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Auf den von Cassini geschossenen Bildern sind immer wieder auch einige der 62 bekannten Monde erkennen. Hier sind (v.l.) Janus, Pandora, Enceladus und Rhea abgebildet. Übernommen aus der "Financial Times Deutschland"
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    Wie ein Golfball auf dem Grün liegt der Mond Dione scheinbar auf den Ringen des Saturn auf. Wuchtig erscheint darüber der von Kratern geprägten Saturn-Mond Rhea.
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    Der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems hat einen Durchmesser von 120.500 Kilometern. Bei der Erde sind es 12.700 Kilometer - was unseren blauen Planeten zum fünftgrößten macht.
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    Die meisten von Cassini gesendeten Bilder sind schwarz-weiß, da für eine Farbaufnahme zusätzliche Filter nötig wären. Ohne diese ist jedoch eine schnellere Herstellungszeit und damit eine höhere Bilddichte möglich.
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    Den Saturn umgibt auf Höhe des Äquators ein auffälliges Ringsystem. Die von einander getrennten Ringe werfen einen sichtbaren Schatten auf den Saturn – wie auch umgekehrt der Planet auf seine Ringe.
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    Saturn ist der äußerste Planet unseres Sonnensystems, der von der Erde aus mit bloßem Auge problemlos erkennbar ist. Daher war er schon Jahrtausende vor der Erfindung des Fernrohrs bekannt.