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2300 US-Amerikaner mussten letztes Jahr in die Notaufnahme - wegen Pizza

Pizzaessen kann ein riskanter Genuss sein
Foto: Paolo Paradiso / Getty Images
7. September 2018
Im Alltag lauern viele Gefahren. Und manche klingen so banal, dass man es kaum glauben kann – eine davon: Pizza.
Ein dünner, knuspriger Teig und ein Belag aus zartschmelzendem Käse: Pizza ist lecker, nahrhaft - und offenbar gefährlich. Das verdeutlichen Zahlen, die eine US-Verbraucherschutzbehörde veröffentlicht hat. Schätzungen zufolge mussten allein im Jahr 2017 2300 US-Amerikaner wegen der italienischen Köstlichkeit in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Einige von ihnen verletzten sich etwa bei dem Versuch, nach einem Stück Pizza zu greifen und fielen dabei aus dem Bett. Andere stolperten und stürzten während sie eine Pizza auf dem Arm trugen. Anscheinend versperrte der Pizzakarton die Sicht auf die Füße.
Die Verbraucherschützer der "Consumer Product Safety Commission" haben in einer Statistik die Gefahren zusammengefasst, die von Alltagsgegenständen ausgehen. Die meisten Verletzungen gehen - wenig überraschend - auf das Konto von bekannten Gefahrenquellen. Die Negativliste führen unter anderem Treppen, Stühle und Badezimmer-Armaturen an. Doch auch kuriose Ausreißer finden sich darunter und erinnern daran, dass selbst harmlos erscheinende Gegenstände mit ein wenig Pech und Unachtsamkeit zu Verletzungen führen können.

Schnittwunden und Verbrennungen

In puncto Pizza hat sich der Großteil der Pechvögel Schnittwunden beim Zerteilen der Pizza zugezogen. Aber auch Verbrennungen waren nicht unüblich - sei es beim Essen der Pizza oder am heißen Pizzablech. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich die meisten Menschen nicht direkt an der Pizza verletzt haben, sondern vielmehr in deren Nähe.
"Ich war überrascht von der Anzahl an Verletzungen, die im Zusammenhang mit Pizzen oder etwa auch Büchern (11.880) stehen", erklärte Joe Galbo von der Verbraucherschutzorganisation im Gespräch mit der "Daily Mail". "Aber ich denke, es ist dennoch eine sehr geringe Zahl, wenn man bedenkt, wie viele Pizzen jedes Jahr gegessen werden."
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Galbo erinnert auch an das Beispiel der Avocado-Hand. Dabei handelt es sich um Unfälle, die durch nicht-sachgerechtes Schneiden der Frucht entstehen und zu bösen Wunden führen können. Der Grund: Wer unbedarft in eine Avocado sticht, stößt auf den harten Kern und rutscht leicht mit dem Messer ab. 
Ein absolutes Problem der Neuzeit, so viel ist klar. Aber dennoch eines, das uns daran erinnern sollte, im Umgang mit Messern "mehr Achtsamkeit" walten zu lassen, so Galbo.

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ikr