Kensington Palast

Meghan und Harry läuft das Personal weg? Das hat es wirklich mit den Kündigungen auf sich

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Darum schreibt die britische Presse nun gegen Herzogin Meghan

Sie war die Hoffnungsträgerin des britischen Königshauses. Alle  Augen waren auf Meghan Markle gerichtet. Es  sah so aus, als wäre sie ausgezogen das Königshaus zu entstauben. Noch  während der Australien-Reise von Herzogin Meghan und Prinz Harry jubelte die Welt ihnen zu. Doch  das Bild hat sich gewandelt. Inzwischen  ist der Palast sogar gezwungen negative Presseberichte zu dementieren, etwas,  das zuvor fast nie vorgekommen war. Der "Daily Telegraph" schrieb, die Amerikanerin habe die Frau von Prinz William angemotzt. Meghan  habe Kate vor der Hochzeit zum Weinen gebracht. "Das  ist nie geschehen" Sprecher  des Kensington Palasts. Jetzt  will das royale Paar in ein größeres Haus auf dem Land ziehen. Diesmal wettert die Presse, Meghan würde Harry und William auseinander bringen. Doch die Negativschlagzeilen sind nichts Neues. Sie  haben nur kurz ausgesetzt. Zu  Beginn ihrer Beziehung waren die Berichte so negativ, rassistisch und sexistisch, dass Harry sogar öffentlich Stellung beziehen und seine Freundin verteidigen musste. Vielleicht  schreitet Harry, der Liebling der britischen Boulevardpresse ja bald wieder ein. mehr…
12. Dezember 2018 15:52 Uhr
Die Negativschlagzeilen über Herzogin Meghan häufen sich. Zuletzt hatte die britische Presse kolportiert, Prinz Harry und ihr würden die Bediensteten weglaufen. 
Herzogin Meghan und Prinz Harry mischen gerade das gesamte britische Königshaus auf. So scheint es zumindest, glaubt man den Berichten einiger britischer Zeitungen. Die haben es besonders auf die Amerikanerin abgesehen, die mit ihrer Heirat im Mai zur Herzogin von Sussex wurde. 
Sie sei fordernd und zickig. Außerdem drangsaliere Meghan ihr Personal. So der Tenor in der Presse. Als Grund wurden die Kündigungen von Angestellten des Kensington Palastes genannt. 

Keine Lust mehr, für Meghan Markle zu arbeiten?

Vor wenigen Tagen verkündete die "Sunday Times", dass Samantha Cohen ihre Arbeit für Meghan und Harry niederlegen wolle. Cohen arbeitet für die schwangere Herzogin als Privatsekretärin, wolle dies aber nach der Geburt von dem ersten Kind des Paares im Frühjahr nicht mehr weiter tun. Besonders schockierend sei die Nachricht, so die Presse, weil Cohen 17 Jahre lang für das britische Königshaus gearbeitet hatte. Über Jahre hinweg war sie als zweite Privatsekretärin für Queen Elizabeth II. tätig, soll sich mit der Monarchin bestens verstehen.
Herzogin Meghan und Queen Elizabeth II. Zwischen den beiden: Samantha Cohen, die lange für die Königin gearbeitet hat.
© Danny Lawson / Picture Alliance
Was die meisten Medien allerdings nicht erwähnen: Cohens Arbeitsauftrag bei Meghan und Harry war von Anfang an befristet, nachdem sie ihren Job bei der Königin im Sommer vergangenen Jahres gekündigt hatte. Temporär sollte sie mit ihrer Erfahrung helfen, der ehemaligen "Suits"-Schauspielerin die royale Etikette näher zu bringen. 
Angeblich wolle Cohen jetzt, da sie fast 20 Jahre in Großbritannien gelebt und gearbeitet habe, in ihre Heimat Australien zurückkehren. Mit "Hurrikan Meghan", wie Angestellte die Herzogin angeblich nennen, hat das also vermutlich wenig zu tun.
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Andere Assistentin hat ebenfalls gekündigt

Doch nicht nur um Cohen gab es zuletzt Schlagzeilen. Auch Meghans Assistentin Melissa Touabti schmiss kürzlich hin. Die Französin hatte jahrelang für Robbie Williams und dessen Frau Ayda Field gearbeitet, bevor sie im Kensington Palast anheuerte. 
Die "Daily Mail" deutete an, Meghan und Touabti hätten sich nicht verstanden. Besonders die Hochzeit der Sussexes im Mai hätte der Assistentin Sorgen und Stress bereitet, hieß es. 
Und zu guter Letzt gab es neben Touabti und Cohen einen dritten Gehilfen, der seinen Posten niedergelegt hat. Edward Lane Fox war in den vergangenen Jahren vor allem dafür zuständig, Prinz Harrys angekratztes Image des Partyprinzen zu sanieren. Im vergangenen Jahr verkündete er, kündigen zu wollen, bot aber an, dem Paar in den Monaten vor der Hochzeit zu helfen. 
Es handelt sich also um zwei Assistenten, die von vornherein die temporäre Natur ihrer Anstellung betont haben und eine, die von sich aus gekündigt hat - reicht das wirklich, um dem neuen royalen Traumpaar schlimmes Verhalten zu unterstellen? Vermutlich nicht. Und trotzdem spiegeln die Schlagzeilen das Bild wider, das die britische Presse zu gerne von der Herzogin zeichnen möchte. 

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ls