Kriminelle Vergangenheit

Rapper Xatar verlost ein Kilo Gold. Die große Frage ist: Woher stammt es?

Xatar präsentiert den Kilo Gold, den er an seine Fans verlosen will. Woher er das Gold hat? Darüber kann nur spekuliert werden ...
Foto: allesodernichtsrecords/Screenshot Youtube
12. September 2018
Rapper Xatar bringt ein neues Album raus. Um die Werbetrommel zu rühren, hat er vor, Gold zu verlosen. Spektakulär ist das, weil es erneut Fragen zu seiner kriminellen Vergangenheit aufwirft.
Rapper Xatar bringt ein neues Album heraus. "Alles oder Nix 2" heißt es, und das alleine wäre womöglich keine Meldung wert. Für die Promotion hat er sich allerdings eine Aktion überlegt, die die Leute stutzig macht. Denn irgendwie deutet die ganze Aktion ziemlich eindeutig auf seine kriminelle Vergangenheit hin. 

2009 Gold im Wert von 1,7 Millionen Euro gestohlen

Vor knapp zehn Jahren nämlich, 2009, hat der Bonner Rapper mit Komplizen einen Transporter überfallen und Gold im Wert von 1,7 Millionen Euro abgestaubt. Dieses Gold wurde allerdings nie gefunden. Xatar war deswegen 2011 vom Landgericht Stuttgart zu einer Haftstrafe verurteilt worden.
In einem Video mit dem Titel "1 KILO PURES GOLD" erklärt er nun, dass er zu seinem neuen Album zehn Mal 100 Gramm Gold verlosen will. "Seit zehn Jahren werde ich immer noch gefragt: Wo ist dein Gold?", sagt Xatar im Video. Er könne dazu nicht viel sagen, außer dass er nun eben zehn Mal 100 Gramm im Gesamtwert von 34.000 Euro an seine Fans verlosen wird.

100 Gramm Gold – das sind immerhin 3311,50 Euro

Wer das Album als "AoN 2"-Box kauft, findet darin einen Geldscheinprüfer und einen Geldschein einer Fantasiewährung mit Xatars Konterfei. Mithilfe des Geräts wird auf diesem Schein ein Code sichtbar, der danach verrät, ob man zu den Glücklichen Gewinnern von 100 Gramm Gold gehört.
Um es zu verdeutlichen: Die Glücklichen gewinnen mit seinem Batzen 3311,50 Euro – wenn man den aktuellen Goldpreis zugrunde legt.
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Gar keine schlechte Marketing-Idee. Und so gesehen auch ziemlich dreist, was der Aktion natürlich einen gewissen Coolness-Faktor einbringt. 
she