Spartipps

Finanz-Flaute? 10 Tipps, wie du in der Ausbildung sparen kannst

Für 50 Euro höre ich auf: Mit den passenden Spartipps reicht das Gehalt auch so bis zum Ende des Monats
Foto: Felix Koutchinski / Unsplash
9. September 2018
Tütensuppe, Brot mit Ei – es gibt viel Essen für wenig Geld. Aber wie wär's, wenn am Ende des Monats einfach noch genug übrig bleibt?
Das Ausbildungsjahr hat begonnen und damit landet bei vielen das erste Gehalt auf dem Konto. Durchschnittlich verdienen Auszubildende 876 Euro pro Monat. Das kann aber von Beruf zu Beruf sehr unterschiedlich sein: Während der Schornsteinfeger im ersten Lehrjahr 450 Euro verdient, bekommt der Bankkaufmann 973 Euro.
Ob neue Stadt, erste Bude oder einfach mal die eigenen Kosten in den Griff bekommen – mit diesen Tipps sparst du Geld, damit am Monatsende noch etwas übrig bleibt:

1. Organisiere dir ein kostenloses Girokonto!

Viele Banken bieten Aktionen für Azubis und Studenten, bei denen man längerfristig keine monatlichen Gebühren zahlen muss. Zusätzlich kannst du dir noch ein kostenloses Sparkonto anlegen, um Rücklagen zu bilden.

2. Bleib bei deinen Eltern haftpflichtversichert!

In der Ausbildung bist du noch bei deinen Eltern in der privaten Haftpflicht familienversichert.

3. Suche die passende Krankenkasse!

Als Azubi musst du dich nun selbst gesetzlich krankenversichern. Aber übernimm nicht einfach die Kasse deiner Eltern – vielleicht gibt es für dich bei einem anderen Anbieter bessere Konditionen.
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4. Vergleich Strom- und Gasanbieter!

Wenn du eine eigene Wohnung hast, vergleiche die Angebote verschiedener Anbieter und bleib nicht unbedingt beim Grundversorger.

5. Check den Handytarif!

Oft gibt es für junge Leute und Azubis Sonderkonditionen (auch für Internet und Festnetz in der Bude).

6. Besorg dir einen Azubi-Ausweis!

Bitte deinen Arbeitgeber um einen Nachweis, dass du Azubi bist oder nimm eine Kopie deines Vertrags mit. Im Theater, Kino und sogar im Urlaub bekommst du damit Rabatte.

7. Besorg dir ein Azubi-Monatsticket!

Fast alle Verkehrsbetriebe bieten günstige Tarife für Azubis an.

8. Kümmere dich um Bafög!

Wenn du in deiner Ausbildung wenig oder gar nichts verdienst oder deine Eltern dich nicht unterstützen können, kannst du Berufsausbildungsförderung (Bafög) beim Amt beantragen. Für die eigene Bude gibt es Berufsausbildungsbeihilfe für die Miete.

9. Frag nach vermögenswirksamen Leistungen!

In vielen Arbeitsverträgen gibt es zusätzliches Geld vom Chef, das zum Sparen gedacht ist. Das muss zum Beispiel auf einem Bausparvertrag angelegt werden.

10. Mach deine Steuererklärung!!

Wenn du ein eigenes Einkommen hast, bekommst du Geld vom Staat zurück. Und überlegt mal: Durchschnittlich gibt es circa 1000 Euro zurück. Da rechnet es sich, einen Sonntag Papiere zu sortieren.
Wenn nach Miete, Essen, Handy und Fahrticket dann noch etwas über bleibt, bist du schon ein echter Finanzexperte!
lau