Merkel: Streit über «Hetzjagd» in Chemnitz hilft nicht

12. September 2018
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel will den seit Tagen andauernden Streit darüber beenden, ob es in Chemnitz «Hetzjagden» auf Ausländer gab oder nicht. Im Bundestag sagte sie: Begriffliche Auseinandersetzungen, ob es jetzt Hetze oder Hetzjagd sei, helfen wirklich nicht weiter. Sie zeigte Verständnis für empörte Bürger, die nach der tödlichen Messerattacke auf einen 35-Jährigen in der sächsischen Stadt protestiert hatten. Merkel betonte aber, diese Emotionen könnten keine «Entschuldigung für menschenverachtende Demonstrationen» sein.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will den seit Tagen andauernden Streit darüber beenden, ob es in Chemnitz «Hetzjagden» auf Ausländer gab oder nicht. Im Bundestag sagte sie: Begriffliche Auseinandersetzungen, ob es jetzt Hetze oder Hetzjagd sei, helfen wirklich nicht weiter. Sie zeigte Verständnis für empörte Bürger, die nach der tödlichen Messerattacke auf einen 35-Jährigen in der sächsischen Stadt protestiert hatten. Merkel betonte aber, diese Emotionen könnten keine «Entschuldigung für menschenverachtende Demonstrationen» sein.
dpa