Chemnitz

Rund 65.000 feiern friedlich beim Konzert gegen rechts

Chemnitz

Rund 65.000 feiern friedlich beim Konzert gegen rechts

Es blieb friedlich in der Nacht in Chemnitz. Nicht wie erwartet 20.000 sondern am Ende rund 65.000 Zuschauer haben nach Zählung der Stadt das Konzert, das unter dem Motto stand "Wir sind mehr" besucht. Ein großer Erfolg also. Mit dem Konzert gegen Rechts wollten prominente ostdeutsche Künstler und Bands wie Kraftklub und Feine Sahne Fisch Filet ein Zeichen gegen Rassismus und rechte Hetze setzen. Initiiert wurde das Konzert von der Chemnitzer Band Kraftklub. Mit im Aufgebot war auch der Chemnitzer Rapper Trettmann. Und zur Krönung des Abends traten die Toten Hosen auf, die aus Düsseldorf kommen, der Partnerstadt von Chemnitz im Westen Deutschlands. Ursprünglich sollte die Konzertbühne vor dem Karl-Marx-Denkmal aufgebaut werden. Aber wegen des gewaltigen Andrangs wurden die Auftritte auf den großen Parkplatz an der Johanniskirche verlegt. Die Organisatoren betonten, dass es ihnen nicht um Partystimmung ginge, sondern darum, dass in Chemnitz ein Verbrechen von rechten politischen Gruppen vereinnahmt worden sei. Vor rund einer Woche war in Chemnitz ein 35-Jähriger Mann erstochen worden. Als Tatverdächtige sitzen zurzeit ein Iraker und ein Syrer in Untersuchungshaft. mehr…
4. September 2018
Nicht wie erwartet 20.000 sondern am Ende rund 65.000 Zuschauer haben nach Zählung der Stadt das Konzert, das unter dem Motto stand "Wir sind mehr" besucht. Initiiert wurde das Konzert von der Chemnitzer Band Kraftklub.