200 Kilometer südlich von Quito

Erdbeben der Stärke 6,6 trifft Ecuador

Nach dem Erdbeben in Ecuador sollen historische Gebäude wie etwa die Kirche San Francisco in Quito auf Schäden überprüft werden
Foto: Steffen Wächter/ / Picture Alliance
7. September 2018
In Ecuador hat die Erde spürbar gebebt. Zwar wurden zunächst keine Verletzten gemeldet, dennoch sollen die Menschen Notfall-Taschen bereithalten. 
Am späten Donnerstagabend hat ein Erdbeben der Stärke 6,6 Ecuador erschüttert. Die für Katastrophenschutz zuständige Behörde SGR hat die Bevölkerung aufgerufen, Taschen für Notfälle zu packen und sich bereit zu halten. Das Zentrum des Erdstoßes lag bei Cumandá in der Andenprovinz Chimborazo, etwa 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito.

Historische Gebäude möglicherweise beschädigt

Nach Angaben der Erdbebenwarte des südamerikanischen Landes sind an Dutzenden Gebäuden Schäden entstanden. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. In den Städten Guayaquil und Quito liefen Menschen auf die Straße. Die Stadtverwaltung von Quito teilte mit, dass die historischen Gebäude der Hauptstadt auf Schäden überprüft würden.

Südamerika

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fri/DPA
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