Trauer um Terroropfer

Siegerpose auf 9/11-Gedenkfeier: Trumps Gesten sorgen für Empörung

Trauer um Terroropfer

Siegerpose auf 9/11-Gedenkfeier: Trumps Gesten sorgen für Empörung

Wieder Ärger um US-Präsident Donald Trump. Bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer von 9/11 erntet Trump zum Teil Spott statt Anerkennung. Der Grund dafür: seine recht seltsame Körpersprache. Bei seinem Besuch am Memorial der Opfer des United Airlines Flug 93 in Pennsylvania empört Trump mit seinen Gesten. Auf dem Weg zum Rollfeld ballt er die Fäuste zum Himmel. Eine Geste des Sieges – Kritiker halten sie für vollkommen unangebracht. Daumen hoch – statt Gesten der Besonnenheit oder der Trauer. Die Reaktionen bei Twitter lassen nicht lange auf sich warten.  In seiner Rede zeigt Trump sich dann betroffen und gewohnt patriotisch. "Amerika wird niemals vergessen, was Eure Lieben für uns alle getan haben. Amerikas Zukunft wird nicht von unseren Feinden geschrieben. Amerikas Zukunft wird von unseren Helden geschrieben."  Die Passagiere und Besatzungsmitglieder der United Airlines Maschine nennt er Helden. Sie hatten am 11. September 2001 die von Terroristen gekaperte Maschine zum Absturz gebracht und damit einen weiteren Angriff auf die USA verhindert. mehr…
12. September 2018
US-Präsident Donald Trump hat bei einer Gedenkfeier für Opfer des 11. September mit seltsamer Körpersprache für Irritationen gesorgt. Dabei erinnern seine Gesten eher an Siegerposen.