Syrien-Krieg

Türkei kann Angriff auf Rebellenhochburg Idlib nicht stoppen

Syrien-Krieg

Türkei kann Angriff auf Rebellenhochburg Idlib nicht stoppen

Die Türkei hat bei einem Gipfeltreffen mit Russland und dem Iran den drohenden Angriff auf die Rebellenhochburg Idlib in Syrien nicht abwenden können. Präsident Erdogan warnte am Freitag in Teheran bei der Syrien-Konferenz zwar vor einem Massaker durch einen Angriff auf Idlib und forderte einen Waffenstillstand. Dem widersprach Russlands Präsident Putin jedoch sofort: Syriens Präsident Assad müsse die Hoheit über sein ganzes Land zurückgewinnen, mit der islamistischen Nusra-Front und dem Islamischen Staat (IS) werde nicht verhandelt. Wie Putin forderte auch Irans Präsident Ruhani die Vertreibung aller Extremisten aus Syrien. Erdogan warnte, es sei von entscheidender Bedeutung, dass der Status von Idlib als Deeskalationszone erhalten bleibe. Millionen Menschen würden versuchen, von dort in die Türkei zu fliehen. Die Aufnahmekapazitäten seines Landes seien aber erschöpft. Sein Land werde deshalb Maßnahmen gegen den weiteren Zuzug von Flüchtlingen ergreifen. In einer abschließenden Stellungnahme des Treffens hieß es mit Blick auf Idlib, man werde versuchen, Wege zu finden, die Situation zu lösen. Eine Folgekonferenz in Moskau wurde vereinbart. mehr…
7. September 2018
Die Türkei hat bei einem Gipfeltreffen mit Russland und dem Iran den drohenden Angriff auf die Rebellenhochburg Idlib in Syrien nicht abwenden können. Russland und Iran fordern die Vertreibung alle Extremisten aus Syrien.