Sport kompakt

Weltfußballer! Luka Modric durchbricht die zehnjährige Dominanz von Messi und Ronaldo

Luka Modric setzte sich bei der Weltfußballerwahl gegen Cristiano Ronaldo und Mohammed Salah (beide nicht im Bild) durch
Foto: Dan Istitene / Getty Images
24. September 2018
Luka Modric zum Weltfußballer des Jahres gekürt +++ Tiger Woods siegt beim Tour Championship +++ Eklat um Schalkes Di Santo nach Auswechslung +++ Aktuelle Sport-News im Überblick.
Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Der stern hält Sie in diesem täglich aktualisierten Ticker über wichtige Meldungen und Ergebnisse aus der (internationalen) Sportwelt auf dem Laufenden:

Triumphator Modric beendet Ronaldo-Messi-Epoche - "Fantastisch"

24. September: Luka Modric hat als großer Triumphator des WM-Jahres eine Weltfußballer-Ära beendet. Nach je fünf Titeln für Cristiano Ronaldo und Lionel Messi wurde der kroatische Vize-Weltmeister als erster anderer Star seit 2007 mit der begehrtesten Einzelauszeichnung seiner Sportart geehrt. Der 33-Jährige von Real Madrid, der schon zum besten Spieler der WM und zu Europas Fußballer des Jahres gekürt worden war, setzte sich bei der FIFA-Gala am Montagabend in London gegen den wieder einmal durch Abwesenheit glänzenden Portugiesen Ronaldo und den Ägypter Mohamed Salah durch.
"Das war eine unglaubliche Saison, die beste Saison in meinem Leben. Ich bin sehr stolz. Ich werde mich mein ganzes Leben daran erinnern", sagte Modric im FIFA-Interview vor der Entscheidung auf dem grünen Teppich. Seine WM-Künste übertrafen die 15 Champions-League-Treffer von Ronaldo beim gemeinsamen dritten Königsklassen-Triumph in Serie. 

Tiger Woods gewinnt erstes Golf-Turnier seit 2013

23. September: Um diese Nachricht wirklich zu verstehen muss man nur ein, zwei Jahre zurückdenken. Wie ein gequälter Patient schlich der US-Golfer Tiger Woods damals über den Platz. Nach zwei Rückenoperationen konnte der 14-fache Major-Gewinner kaum schmerzfrei gehen oder stehen. Fans und Mitspieler hatten geradezu Mitleid mit dem langjährigen Weltranglisten-Ersten. Eine Rückkehr in die Weltspitze schien ausgeschlossen.
Und jetzt dieses großartige Comeback: Nach mehr als fünf Jahren hat Woods erstmals wieder einen Turniersieg auf der amerikanischen PGA Tour gefeiert. Der 42-Jährige spielte am Sonntag (Ortszeit) zum Abschluss eine 71er-Runde auf dem Par-70-Kurs des East Lake Golf Club in Atlanta. Mit insgesamt 269 Schlägen nach vier gespielten Runden sicherte sich Woods den Titel bei der mit neun Millionen US-Dollar (7,65 Millionen Euro) dotierten Tour Championship. 
Für den 14-fachen Major-Gewinner war es der erste Turniersieg seit August 2013 und sein insgesamt 80. Erfolg auf der PGA-Tour. Auf den weiteren Plätzen folgen die beiden US-Amerikaner Billy Horschel (271 Schläge) und Dustin Johnson (273 Schläge). 
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Ein geteilter vierter Platz reichte dem Engländer Justin Rose (274 Schläge), um sich den mit 10 Millionen US-Dollar (8,5 Millionen Euro) dotierten FedEx-Cup zu sichern. Deutsche Spieler waren beim vierten und letzten Turnier der diesjährigen FedEx-Cup-Playoffs nicht am Start.

Ärger um Di Santo nach Disput - Tedesco: "Gute Erziehung wäre nicht verkehrt"

22. September: Trainer Domenico Tedesco hat Stürmer Franco di Santo wegen des Wortgefechts nach dessen Auswechslung im Bundesliga-Spiel gegen Bayern München harsch kritisiert. "Wir reden ihn stark, und dann ist es enttäuschend. Etwas gute Erziehung wäre da nicht so verkehrt", sagte Tedesco nach dem 0:2 (0:1) gegen den deutschen Fußball-Meister am Samstag beim TV-Sender Sky. Di Santo war in der 65. Minute ausgewechselt worden, daraufhin hatte der Stürmer seinen Unmut gegenüber Tedesco deutlich gemacht. "Das geht gar nicht", sagte Schalkes Torhüter und Kapitän Ralf Fährmann und Manager Christian Heidel ergänzte: "Domenico hat ihm die richtige Antwort gegeben. Wenn er sich nicht benommen hat, wird es intern eine Strafe geben. Di Santo solle sich ein Beispiel an Bayern-Stürmer Robert Lewandowski nehmen, "wie er die Auswechslung akzeptiert hat".

Ralf Rangnick wütet wegen der Undiszipliniertheit einiger Spieler

21. September: Nach der blamablen 2:3-Niederlage gegen den Schwester-Klub Red Bull Salzburg in der Europa League ist mächtig Feuer unterm Dach bei RB Leipzig. Trainer Ralf Rangnick fand deutliche Worte zur Einstellung einiger Spieler, die er namentlich nicht nannte, und kündigte Sanktionen an. Angeblich sollen sich diese in der Spielvorbereitung unprofessionell verhalten haben. "Ich hab die Dinge leider erst heute erfahren. Dann hätte ich nicht in der Halbzeit dreimal gewechselt, sondern schon vor dem Spiel", sagte Rangnick am Freitag bei der Pressekonferenz. Weitere Details wollte er nicht verraten, doch es habe "was mit Abläufen und Vorbereitungen vor dem Spiel zu tun, diese wurden sicherlich ignoriert, das erklärt sicherlich vieles, aber nicht alles". Weiter sagte er: "Wir fliegen drei Monate durch ganz Europa und qualifizieren uns für die Gruppenphase und dann meinen einige Spieler, es ist nur eine lästige Pflicht. Man lernt auch mit 60 Jahren als Trainer noch nicht aus. Wir werden diese Spieler in die Spur bringen", betonte Rangnick.  Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit (0:2) wechselte Rangnick in der Pause aber gleich dreifach. Nordi Mukiele (20), Jean-Kevin Augustin (21) und Bruma (23) mussten runter. Unklar ist, was sich die Spieler erlaubt haben.

Positiver Dopingtest bei Boxer Charr

20. September: Eigentlich wollte Boxer Manuel Charr übernächsten Samstag seinen WM-Titel im Schwergewicht verteidigen. Aus dem in der Lanxess Arena in Köln angesetzten Kampf wird jedoch nichts. Wie Die "Bild" und "Spiegel Online" berichten, ist der 33-Jährige positiv auf die verbotenen Substanzen Epitrenbolon und Drostanolon getestet worden, wie aus einem Bericht der Voluntary Anti-Doping-Association (Vada) hervorgehe. Bei den Mitteln handelt es sich um Muskelaufbau förderndes Anabolika.
Demnach wurde Charr die Probe Ende August im Rahmen einer Trainingskontrolle entnommen. Theoretisch kann der in Köln lebende Sportler noch die Öffnung der B-Probe beantragen. Sollte auch die positiv ausfallen, droht Charr als Ersttäter laut "Bild" eine Sperre zwischen einem halben und einem Jahr. Charr sagte der Zeitung, er sei völlig geschockt und habe noch nie etwas zu sich genommen. Fest steht indes, dass der Kampf gegen den US-Amerikaner Fres Oquendo nicht stattfinden wird.
Charr hatte sich im November vergangenen Jahres den Schwergewichtstitel der WBA (World Boxing Association) geholt.

Boateng wirft Bayern-Bossen fehlende Unterstützung vor

19. September: Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng vom FC Bayern München hat Club-Präsident Uli Hoeneß und dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge fehlende Unterstützung vorgeworfen und sich gegen Kritik verteidigt. "Mir ist es wichtig, noch mal klarzustellen, dass ich voll auf den FC Bayern fokussiert bin. Und dass ich es andererseits aber auch nicht so schön finde, wenn überall Sachen über mich behauptet werden und man dann keine öffentliche Unterstützung vom Verein bekommt", sagt er im Interview der "Süddeutschen Zeitung".
Hoeneß und Rummenigge hatten im Sommer offen gesagt, dass Boateng den Rekordmeister verlassen könne, wenn es ein entsprechendes Angebot gäbe. Ein Wechsel zu Paris Saint-Germain mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel kam jedoch nicht zustande. "Mein Fokus liegt jetzt klar bei Bayern. Ich bin total klar im Kopf und freue mich auf die englischen Wochen, die Champions League, die Hymne", sagte Boateng vor dem Auftakt der Bayern in der Königsklasse am Mittwochabend bei Benfica Lissabon.
Boateng wolle nun zeitnah das Gespräch mit Hoeneß und Rummenigge suchen. "Was mich wahnsinnig gestört hat, waren Aussagen nach der WM. Das war fast schon lustig: Da hieß es, ich sei nicht voll fokussiert, weil ich beim Südkorea-Spiel auf der Tribüne Ohrringe und Sonnenbrille trage, wenn die Sonne scheint", sagte Boateng: "2014 habe ich auch eine Sonnenbrille und Ohrringe getragen, aber da habe ich nichts darüber gelesen. Das ist für mich unbegreiflich."
Der Innenverteidiger betonte, dass er "top-professionell lebe". Er habe "jedes Mal vor einer Bayern-Vorbereitung noch eine private Vorbereitung gemacht". Darum sei es für ihn nicht verständlich, warum sich die Münchner Club-Führung und er etwas voneinander entfernt haben. "Ich weiß nicht, woran es liegt. Dass ich ein anderes Erscheinungsbild und andere Interessen habe als andere, das ist ja legitim, glaube ich", sagte Boateng: "Und noch mal: Dass ich zu wenig auf den Fußball konzentriert bin, das kann mir niemand vorwerfen. Fragen Sie meine Mitspieler, fragen Sie meine Trainer."

Europa-League-Auftakt: Frankfurt-Fans dürfen nicht nach Marseille

18. September: Am Donnerstag gilt zwischen 8 und 24 Uhr für Eintracht-Fans ein Aufenthaltsverbot in Marseille. Wer das Stadtgebiet der südfranzösische Metropole dennoch betritt, um den Frankfurter Club beim Auftaktspiel der Europa League zu unterstützen, muss mit einer Haftstrafe und/oder empfindlich hohen Geldstrafen rechnen.
"Ein komplettes Stadtbetretungsverbot für unsere Anhänger zu erlassen, stellt einen völlig unangemessenen und rechtsstaatlich hochgradig bedenklichen, wenn nicht unzulässigen Eingriff in die Rechte eines jeden Einzelnen dar", kritisierte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann am Dienstag die Maßnahme der zuständigen Verwaltung. 
Die Partie am Donnerstag (18.55 Uhr) beim Vorjahresfinalisten Olympique Marseille findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. "Unsere Fans wollten nicht nach Marseille, um dort Ärger zu suchen, sondern um die Mannschaft durch Europa zu begleiten und trotz Zuschauerausschlusses zumindest in derselben Stadt zu sein", sagte Hellmann. Der Erlass stelle die Eintracht-Anhänger unter Generalverdacht, "dem wir in aller Klarheit widersprechen", so Hellmann. Er sieht zugleich dringenden Handlungsbedarf bei der UEFA. "Im Ergebnis sperrt man uns als völlig unbeteiligte Dritte nicht nur von einem Spiel, sondern aus einer ganzen Stadt aus. So kann das nicht weitergehen."

NFL-Profi beendet Karriere - und zwar spontan in der Halbzeitpause

17. September: Football-Profi Vontae Davis hat seine Karriere in der amerikanische Profiliga NFL auf kuriose Art und Weise beendet. Der 30-Jährige fasste den Entschluss spontan in der Halbzeitpause der Partie seines Teams Buffalo Bills gegen die Los Angeles Chargers, wechselte sich aus und teilte seinem Trainer und den Teamkollegen die Entscheidung mit. "Das ist nicht, wie ich mir mein Karriereende in der NFL ausgemalt habe", schrieb Davis in einem späteren Statement.
"Aber heute auf dem Platz hat mich die Realität schnell und hart getroffen: Ich sollte nicht mehr hier draußen sein", ergänzte Davis nach der 20:31 (6:28)-Niederlage. Er habe in seiner Karriere viele Verletzungen gehabt, der Sport sei zuletzt eine Herausforderung gewesen. "Das bedeutet nicht, dass ich meinen Teamkollegen oder Trainern gegenüber respektlos bin", schrieb Davis, der bei dem Team aus dem Bundesstaat New York in seine zehnte NFL-Saison gegangen war.
Trainer und Teamkollegen zeigten sich überrascht von der spontanen Entscheidung des NFL-Profis. "Er nahm sich selbst aus dem Spiel", sagte Coach Sean McDermott. "Er erklärte uns, dass er fertig sei." Kollege Lorenzo Alexander kritisierte: "Ich habe nichts zu Vontae zu sagen. Ich zolle ihm etwas mehr Respekt als er uns heute gezeigt hat. Er hat niemandem etwas gesagt, ich habe es erst in der zweiten Hälfte erfahren." Der Entschluss sei "komplett respektlos" gewesen.

Französischer Olympiasieger Mayer stellt Weltrekord im Zehnkampf auf

Der französische Zehnkämpfer Kevin Mayer hat beim Mehrkampfmeeting in Talence einen Weltrekord aufgestellt. Der 26 Jahre alte Weltmeister und Olympiasieger von Rio de Janeiro erreichte am Sonntag bei der Veranstaltung in Frankreich 9126 Punkte und überflügelte damit den bisherigen Weltrekordinhaber Ashton Eaton.
Der Amerikaner hatte seine Bestmarke von 9045 Punkten im August 2015 bei der WM in Peking aufgestellt. Bei der Europameisterschaft in Berlin Anfang August war Mayer frühzeitig ausgeschieden, weil er im Weitsprung keinen gültigen Sprung schaffte. Nach dem neuen Bestwert des Kenianers Eliud Kipchoge beim Berlin-Marathon (2:01:39 Stunden) war es der zweite Leichtathletik-Weltrekord des Tages

Kenianer Kipchoge gewinnt Berlin-Marathon mit Fabel-Weltrekord

So schnell war noch keiner auf der Marathon-Distanz: Der Kenianer Eliud Kipchoge hat den Berlin-Marathon gewonnen und dabei einen Weltrekord aufgestellt. Bei anfangs idealen Wetterbedingungen kam der 33-Jährige in 2:01:39 Stunden ins Ziel und blieb damit gleich 1:18 Minuten unter der vier Jahre alten Top-Zeit seines Landsmanns Dennis Kimetto. Olympiasieger Kipchoge ist damit der erste Läufer der Geschichte, der die klassischen 42,195 Kilometer unter 2:02 Stunden bewältigt hat. Zweiter wurde Kipchoges Landsmann Amos Kipruto in 2:06:23 Stunden.
Kipchoge bekommt eine Prämie von insgesamt 120.000 Euro: 50 000 Euro für den Weltrekord, 40.000 für den Sieg und 30.000 Euro zusätzlich als Zeit-Bonus, weil er unter 2:04 Stunden blieb.

Dritter Saisonsieg für HSV durch Lasogga-Hattrick

Der Hamburger SV hat sich dank Pierre-Michel Lasogga gegen den 1. FC Heidenheim seinen dritten Saisonsieg in der 2. Fußball-Bundesliga erkämpft. Der Stürmer erzielte alle drei Tore beim 3:2 (0:0) der Gastgeber am Samstag vor 45.379 Zuschauern im Volksparkstadion gegen die Schwaben. Für Lasogga waren es bereits die Saisontore Nummer drei bis fünf.
Zunächst waren die Gäste durch den drei Minuten zuvor eingewechselten Patrick Schmidt in Führung gegangen (64. Minute), ehe der ebenfalls eingewechselte Lasogga durch einen Hattrick binnen neun Minuten (75., 81., 83.) das Spiel drehte. Für den Endstand sorgte Heidenheims Robert Glatzel (89. Minute).

Jan Frodeno muss Ironman-WM auf Hawaii absagen

12. September: Er galt als der große Favorit, nun muss Triathlet Jan Frodeno schon vor dem Start die Segel streichen: Wie der 37-Jährige am Mittwochmorgen via Instagram mitteilte, wird er nicht bei der in gut vier Wochen stattfindenden Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii antreten können. Stattdessen gab der zweifache Kona-Champion wegen einer Verletzung sein vorzeitiges Saison-Aus bekannt. "Das ist sicher nicht die Art und Weise, wie ich meine Saison beenden wollte", schrieb Frodeno unter anderem neben zwei Fotos, die ihn auf Krücken zeigen.
Jan Frodeno leidet an einer Stressfraktur in der Hüfte. "Nur eine Erinnerung für alle von uns, dass Erfolg nie geradlinig kommt...", schrieb Frodeno, der sich derzeit in Australien befindet. Sein Manager bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit des Postings. "Jan ist nicht in Kona dabei", erklärte Felix Rüdiger. Man wisse nicht, wie die Verletzung zustande gekommen sei.
Für Frodeno ist die Absage ein schwerer Schlag. Vor einem Jahr hatte er beim Versuch, den dritten Titel auf Hawaii in Serie zu holen, wegen schwerer Rückenprobleme im Rennen letztlich keine Chance gehabt. In dieser Saison dominierte er bisher die Szene, vor anderthalb Wochen hatte er noch die WM über die halbe Ironman-Distanz gewonnen.
Er war nicht nur deswegen bis zu seiner Absage der Topfavorit auf den Triumph bei der 40. Auflage des Hawaii-Klassikers über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Schwimmen und 42,2 Kilometer Laufen vor allem im Duell mit Titelverteidiger und Landsmann Patrick Lange.

Handball-Weltmeister Peter Kretzschmar ist tot

10. September: Die deutschen Handball-Fans trauern um Peter Kretzschmar. Der frühere Weltmeister-Trainer der DDR-Frauen starb am Sonntagabend im Alter von 85 Jahren in Berlin. Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Montag mit. "Peter Kretzschmar war einer der ganz Großen des Handballsports - sowohl als Aktiver als auch als Trainer. Er hat den Frauenhandball der siebziger und achtziger Jahre geprägt und zahlreiche Spielerinnen in die Weltklasse geführt. Unser Mitgefühl gilt der Familie", sagte  DHB-Präsident Andreas Michelmann. 
Der Name Kretzschmar steht für eine Handball-Dynastie in Deutschland. Sohn Stefan Kretzschmar gewann mit der deutschen Nationalmannschaft 2004 Olympia-Silber und holte
Der 37-Jährige leidet an einer Stressfraktur in der Hüfte. "Nur eine Erinnerung für alle von uns, dass Erfolg nie geradlinig kommt...", schrieb Frodeno, der sich derzeit in Australien befindet. Sein Manager bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit des Postings. "Jan ist nicht in Kona dabei", erklärte Felix Rüdiger. Man wisse nicht, wie die Verletzung zustande gekommen sei.
Für Frodeno ist die Absage ein schwerer Schlag. Vor einem Jahr hatte er beim Versuch, den dritten Titel auf Hawaii in Serie zu holen, wegen schwerer Rückenprobleme im Rennen letztlich keine Chance gehabt. In dieser Saison dominierte er bisher die Szene, vor anderthalb Wochen hatte er noch die WM über die halbe Ironman-Distanz gewonnen.
Er war nicht nur deswegen bis zu seiner Absage der Topfavorit auf den Triumph bei der 40. Auflage des Hawaii-Klassikers über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Schwimmen und 42,2 Kilometer Laufen vor allem im Duell mit Titelverteidiger und Landsmann Patrick Lange.
sich mit dem SC Magdeburg die Trophäe in der Champions League. Peter Kretzschmars Ehefrau Waltraut war am Gewinn von drei WM-Titeln der DDR-Nationalmannschaft beteiligt. Sie war am 7. Februar diese Jahres im Alter von 70 Jahren gestorben.
In Kretzschmars Erfolgsliste als Spieler, der in seiner Geburtsstadt für den SC Lok Leipzig aktiv war, steht auch der Gewinn des WM-Titels im Feldhandball. Im Finale 1963 besiegte die DDR das BRD-Team. Bei der Hallen-WM 1958 stand Kretzschmar in der gesamtdeutschen Mannschaft, die Dritte wurde. Als Trainer führte er das Frauen-Team des SC Leipzig zu zehn DDR-Meistertiteln. Mit der Auswahl gewann er zwei WM-Titel (1975, 1978) und zwei Olympia-Medaillen: Silber 1976 in Montreal und Bronze 1980 in Moskau.

Ausraster im US-Open-Finale: 17.000 Dollar Geldstrafe für Serena Williams

10. September: Nach ihren Ausrastern im Finale der US Open muss Serena Williams eine Geldstrafe von 17.000 US-Dollar zahlen. Das teilte der Veranstalter des Grand-Slam-Tennisturniers in New York am Sonntag mit. Die Amerikanerin hatte bei der 2:6, 4:6-Niederlage gegen die Japanerin Naomi Osaka tags zuvor drei Verwarnungen von Schiedsrichter Carlos Ramos erhalten. Die erste gab es wegen Coachings von der Tribüne, nach der zweiten wegen eines zertrümmerten Schlägers verhängte Ramos einen Punktabzug, nach der dritten einen kampflosen Spielverlust zum 3:5 im zweiten Satz. Die Amerikanerin hatte Ramos als unter anderem Dieb bezeichnet.

Novak Djokovic gewinnt erneut die US-Open und sichert sich seinen 14. Grand-Slam-Titel

10. September: Nach Wimbledon gewinnt Novak Djokovic auch die US Open. Der Serbe ist zum dritten Mal in New York erfolgreich und der dominierende Tennisprofi des Sommers. Knapp zwei Monate nach seinem Triumph in Wimbledon gewann der 31 Jahre alte Serbe am Sonntag im Endspiel in New York 6:3, 7:6 (7:4), 6:3 gegen den Argentinier Juan Martin del Potro. 
Der 29 Jahre alte Weltranglisten-Dritte verpasste damit seinen zweiten US-Open-Titel nach 2009. Djokovic feierte nach überstandener Ellbogenverletzung seinen 14. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Dafür erhält er 3,8 Millionen Dollar Preisgeld, der unterlegene Del Potro bekommt 1,85 Millionen Dollar.
"Man lernt, wenn man Momente des Zweifels hat", sagte Djokovic und dankte seiner Familie und seinem Team für die Unterstützung während seiner langen Pause. Er ermutigte den Verlierer, der geknickt wirkte. "Es ist nicht leicht, jetzt etwas zu sagen", meinte Del Potro, den in den vergangenen Jahren immer wieder Handgelenksprobleme stoppten. "Ich war so glücklich, das Finale gegen mein Idol zu spielen. Einer, den ich Titel gewinnen sehen möchte, ist er."
fk/mod/fs/fin/kng/sve/tis/tkr/wlk/DPA