Endspiel im Blindenfußball

Erstmals in der Geschichte: "Tor des Monats"-Nominierung für blinden Fußballer Serdal Celebi

Der deutsche Blindenfußball-Nationalspieler Serdal Celebi (34) beim Training im Gespräch mit stern TV.
Foto: stern TV
5. September 2018
Serdal Celebi vom FC St. Pauli ist für das Tor des Monats nominiert – als erster blinder Fußballer aller Zeiten. Welche Besonderheiten beim Blindenfußball gelten und was sein Tor so besonders macht, darüber sprach er mit Steffen Hallaschka.
Serdal Celebi könnte mit seinem Traumtreffer im Endspiel der Deutschen Meisterschaft viel für die Aufmerksamkeit auf den Blindenfußball getan haben: Der 34-jährige Physiotherapeut ist der erste blinde Fußballspieler, dessen Treffer in der Geschichte der Rubrik "Tor des Monats" der ARD-Sportschau nominiert ist – zusammen mit vier weiteren Toren, die zur Abstimmung stehen. Zwar hat Celebis Mannschaft FC St. Pauli (Hamburg) das Finale trotz des schönen Torschusses gegen den MTV Stuttgart verloren – dafür die Wahl zum Tor des Monats August zu gewinnen, wäre für den Nationalspieler Serdal Celebi aber ein Trost.
Der Blindenfußball wird seit 2006 in Deutschland praktiziert und trainiert. Dabei treten die Mannschaften mit nur je fünf Spielern auf einem verkleinerten Spielfeld gegeneinander an. Auch die Halbzeiten sind mit je 25 Minuten kürzer. Um das Spiel fair zu gestalten, werden etwaige Unterschiede in der Sehbehinderung der Spieler ausgeglichen, indem alle eine Augenbinde oder -klappe tragen. Keiner der Spieler kann also etwas sehen.
Welche Besonderheiten sonst noch beim Blindenfußball gelten und was sein Tor so besonders macht, darüber sprach Serdal Celebi live in der Sendung mit Steffen Hallaschka.

Studio-Aktion "Blindenfußball"

So lässig ist der blinde Serdal Celebi gegen Steffen Hallaschka angetreten

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