Rückrufe und Produktwarnungen

Plastik in Fleischbällchen entdeckt - Aldi Nord ruft Köttbullar zurück

Aldi Nord hat das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen
Foto: Screenshot / Hersteller
21. September 2018
Köttbullar-Rückruf bei Aldi Nord +++ Bayer muss Beipackzettel von Iberogast ändern +++ Rewe ruft Aufbackbrötchen zurück +++ Falsche Ergebnisse möglich: Rossmann ruft Schwangerschaftstest zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

+++ 21. September: Plastik in Fleischbällchen entdeckt - Aldi Nord ruft Köttbullar zurück +++

Der Discounter Aldi Nord informiert seine Kunden derzeit über den Rückruf des Produkts "Scandinavic's Köttbullar, 1000 g". Der Hersteller Tillman's Convenience GmbH habe in dem Tiefkühlartikel blaue Plastikfremdkörper gefunden, heißt es. Vor dem Verzehr der Fleischbällchen wird gewarnt.
Aldi Nord hat das Produkt aus dem Verkauf genommen. Kunden, die das Produkt mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 28.02.2019 bereits erworben haben, können es gegen Erstattung des Kaufpreises in allen Filialen zurückgeben.

+++ 13. September: Bayer muss bei Iberogast auf mögliche Leberschädigungen hinweisen +++

Der Pharmakonzern Bayer muss auf dem Beipackzettel für sein rezeptfreies Magenmittel Iberogast künftig auch vor sehr seltenen, aber schwerwiegenden Leberschäden warnen. Das Unternehmen habe zugesichert, die angeordneten Änderungen innerhalb von vier Wochen umzusetzen, teilte das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit. Verursacht werden die Schäden von dem in Iberogast enthaltenen Schöllkraut. 
Hintergrund der Entscheidung seien neue Meldungen von Leberschädigungen im Zusammenhang mit der Anwendung der Arznei, hieß es von der Behörde. Darunter befinde sich ein im Juli 2018 bekanntgewordener zweiter Fall von Leberversagen mit Lebertransplantation, der letztlich tödlich endete. 
Wir stehen unverändert zu dem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis von Iberogast in den zugelassenen Indikationen", hieß es in einer aktuellen Stellungnahme von Bayer.

+++ 13. September: Glasscherben in Aufbackbrötchen - Rewe ruft "Rewe Beste Wahl Tomaten Oliven Brötchen" zurück +++

Der Supermarktkonzern Rewe lässt seine Aufbackbrötchen der Eigenmarke "Rewe Beste Wahl" zurückrufen. Es handelt sich um die Brötchen der Münchner Bäckerei Panificio Veritas GmbH. In der Verpackung könnten Glassplitter enthalten sein, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Vor dem Verzehr der betroffenen Produkte wird daher dringend abgeraten.
Anzeige
Anzeige
Der Rückruf erfolge rein vorsorglich. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in der Verpackung kleine transparente Glasstückchen enthalten sind. Vor dem Verzehr wird deshalb dringend abgeraten", sagte Vertriebsleiter von Panificio Veritas, Stefan Gaugigl.
Betroffen sei die 400-Gramm-Packung mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30.10.2018. Produkte mit davon abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Rund 500 Stück seien in Rewe-Läden in Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Schleswig-Holstein verkauft worden. Die Brötchen mit Oliven und Tomaten seien seit 20. August im Handel gewesen.
Das Unternehmen habe sofort reagiert und die betroffene Ware aus dem Verkauf nehmen lassen. Wahrscheinlich sei es bei Wartungsarbeiten an Anlagen zu den Verunreinigungen gekommen. Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

+++ 12. September: Rossmann ruft digitalen Schwangerschaftstest zurück +++

Nachdem der digitale Schwangerschaftstest von facelle zum Teil falsche Ergebnisse angezeigt hat, ruft Rossmann das Produkt nun zurück. Wie es in einer Mitteilung der Drogeriekette heißt, entspricht der Test nicht den Qualitätsstandards. Die Anzeige habe einige fehlerhaft positive Schwangerschaften ausgewiesen, heißt es weiter. Rossmann fordert seine Kunden auf, alle Packungen des Schwangerschaftstests mit der Artikelnummer 4305615580968 zurückzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.
Rossmann ruft dieses Produkt zurück
© Screenshot / Hersteller

+++ 10. September: Plastikteile in Hähnchen-Nuggets von Gebr. Stolle GmbH gefunden +++

Eine Packung der vom Rückruf betroffenen Hähnchen-Nuggets
© www.produktwarnung.eu
Ein Geflügelbetrieb aus Niedersachsen ruft tiefgefrorene Hähnchen-Nuggets zurück, die bei Lidl in fast allen Bundesländern verkauft wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt "Culinea Safari-Nuggets, tiefgefroren, 400 Gramm" rote Plastikfremdkörper enthalten seien, teilte der Hersteller, die Gebr. Stolle GmbH aus Visbek im Kreis Vechta, am Freitag mit.
Wegen der möglichen Verletzungsgefahr sollten Kunden Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2019 zurückgeben. Die Losnummer lautet 815106001, das Identitätskennzeichen DE NI 10000 EG.
Die Nuggets wurden bei Lidl in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland verkauft. Der Discounter hat das Produkt aus dem Verkauf genommen. "Der Hersteller Gebr. Stolle GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten", teilte das Unternehmen mit.

+++ 1. September: Edeka ruft Blattspinat zurück +++ 

Edeka ruft bestimmte Chargen von Tiefkühl-Battspinat zurück. "Der Hersteller kann nicht ausschließen, dass sich Kunststoff-Fremdkörper in einzelnen Packungen des Produktes befinden", heißt es in einer Mitteilung des Lebensmittelhändlers. Betroffen sei "EDEKA Blattspinat portioniert" in der 450-Gramm-Faltschachtel, jedoch ausschließlich die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 14.05.2020 und 15.05.2020. Die Packungen gingen bei Edeka und Marktkauf in den Verkauf. Kunden, die den betroffenen Artikel gekauft haben, können ihn in ihrer Filiale zurückgeben und bekommen auch ohne Beleg den Kaufpreis erstattet. 

+++ 30. August: Edeka und Marktkauf rufen Eisbergsalat zurück +++

Der Supermarkt-Konzern Edeka lässt einen Eisbergsalat der Marke "Gut und günstig" zurückrufen. Er ist ausschließlich bei Marktkauf und Edeka in Baden-Württemberg erhältlich. Betroffen ist Eisbergsalat, der von der Gemüsebau Huber GmbH & Co. KG abgepackt worden ist. Wie der Gemüsering Stuttgart GmbH informiert, sei der Salat mit VTEC-Bakterien belastet, wie im Rahmen einer Untersuchung festgestellt wurde. 
VTEC-Bakterien führen nach dem Verzehr binnen zwei bis zehn Tagen möglicherweise zu Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen. Es kann auch zu einer schweren Darmentzündung (Enterohämorrhagische Colitis) kommen. Vom Verzehr des Salates wird deshalb dringend abgeraten.
Der Eisbergsalat der Marke "Gut und Günstig" ist umgehend aus dem Verkauf genommen worden. Kunden können den Eisbergsalat auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück. Wenn sich Verbraucher unsicher, ob ihr Salat von dem Rückruf betroffen ist, können sie ihn auch einfach entsorgen. Bei weiteren Fragen können sie sich an den Gemüsering Stuttgart unter folgender E-Mail-Adresse wenden: qm@gemüsering.de.

+++ 30.August: Achtung, Glassplitter! Hersteller Nissin ruft Instant-Nudeln zurück +++

Der Lebensmittelhersteller Nissin Foods GmbH ruft deutschlandweit Instant-Nudeln der Sorte "Cup Noodles" mit der Geschmacksrichtung "Spicy/Épicé" zurück. Sie könnten eventuell mit Glasstückchen verunreinigt sein, teilte das Unternehmen mit deutschem Sitz in Eschborn bei Frankfurt/Main am Mittwoch mit. Betroffen seien Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 01/2019 bis 06/2019. Das Datum ist auf der Unterseite der Nudel-Becher angegeben. Vertrieben wurden die Nudeln nach Angaben des Unternehmens über Supermärkte in ganz Deutschland. Die Produkte könnten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden - ein Kassenbon sei nicht notwendig.

+++ 20. August: VW ruft aktuelle Touran- und Tiguan-Modelle zurück +++

Weil in eine Lichtleiste am Panoramadach Feuchtigkeit eindringen und so ein Kurzschluss verursacht werden kann, ruft Volkswagen allein in Deutschland rund 52.500 Wagen vom Typ Tiguan und Touran zurück. Weltweit seien insgesamt knapp 700.000 Fahrzeuge betroffen, bestätigte ein VW-Sprecher. Zuvor hatte das Portal "Kfz-Betrieb" online berichtet. 
Betroffen sind demnach Fahrzeuge der aktuellen Modellgeneration, die bis zum 5. Juli hergestellt wurden. Ein Kurzschluss kann laut Bericht einen Schmorschaden am Dachhimmel verursachen, im schlimmsten Fall könne es zum Brand kommen. Bis zur Reparatur könnten die Besitzer ihr Auto aber weiter nutzen. 
Erstes Zeichen eines Kurzschlusses sei, dass die sogenannte Ambientebeleuchtung ausfalle, sagte der Sprecher. Das sei ein Hinweis darauf, dass Feuchtigkeit in das Steuermodul einzudringen beginne. Sollten bereits erste braune Flecken zu sehen sein, sollten die Autobesitzer direkt zur nächsten Werkstatt fahren. An der Abhilfe arbeite der Autobauer noch, die Versuche sollten aber "kurzfristig" abgeschlossen werden.
In Deutschland sind etwa 30.000 Fahrzeuge vom Typ Tiguan und rund 22.500 Touran betroffen. Es geht um Autos, die mit großem Schiebedach und der Ambientebeleuchtung ausgestattet sind.

+++ 20. August: Rückruf bei Daimler: 690.000 Diesel-Autos betroffen +++

Europaweit 690.000 Fahrzeuge des Autobauers Daimler müssen zurück in die Werkstatt. In den Diesel-Autos sind unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung verbaut. In Deutschland sind 280.000 Fahrzeuge betroffen, wie das Bundesverkehrsministerium am Montag auf Anfrage in Berlin bestätigte. 
Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) hatte den Rückruf bereits Mitte Juni nach einem Treffen mit Konzernchef Dieter Zetsche angekündigt. Damals war zunächst von insgesamt 774.000 Fahrzeugen die Rede, darunter 238.000 in Deutschland. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat demnach nun bereits mit der Prüfung neuer Abgas-Software begonnen. Zuerst hatte das Magazin "Der Spiegel" über die Anordnung berichtet.
Daimler betonte, man kooperiere mit den Behörden. Wie zuvor schon beim Kleintransporter Vito legt der Hersteller aber auch gegen den neuen Bescheid Widerspruch ein. Auf der Liste stehen nun neben dem Vito, bei dem das KBA schon eine unzulässige Abschalteinrichtung moniert hatte, laut Ministerium unter anderem Varianten der C-, E- und S-Klasse oder der SUVs GLC, GLE und GLS. Betroffene Halter will Daimler informieren. Der Konzern hält die beanstandeten Funktionen nicht für illegal und will deshalb eine rechtliche Klärung.
Das Ministerium erläuterte, durch die eingebauten Einrichtungen könne es im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten Stickoxid-Emissionen (NOx) kommen. Daimler muss die unzulässige Software entfernen. Der zunächst nur den Vito betreffende Rückruf wurde bereits am 3. August auf die anderen Fahrzeuge ausgedehnt, wie es hieß.

+++ 20. August: Edeka erweitert Rückruf-Aktion um Kartoffelsalat +++

Rückrufe und Produktwarnungen: Edeka musste innerhalb einer Woche gleich zwei Produkte zurückrufen
© lebesmittelwarnung.org / Edeka
Vor wenigen Tagen hatte Edeka Aufback-Baguettes seiner Eigenmarke zurückgerufen, weil man darin enthaltende Metallteile nicht ausschließen konnte. Jetzt musste der Supermarkt-Riese den nächsten Rückruf veröffentlichen: Auch im Kartoffelsalat der Marke Feldmühle könnten sich nach Angaben des Herstellers Metallteile befinden, die während des Produktionsprozesses in die Verpackungen gelangt sind. "Obwohl das Risiko als minimal bewertet wurde, können wir auf Grund eines Fremdkörperfundes nicht 100 Prozent sicher ausschließen, dass ein weiterer Fremdkörper in das Produkt gelangt ist“, sagte ein Sprecher gegenüber dem Online-Portal lokalo.de
Vom Rückruf betroffen ist ausschließlich das Produkt "Feldmühle Kartoffelsalat altbairische Art" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25. August 2018 und in der Ein-Kilo-Packung. Die entsprechenden Chargen wurden in Edeka-Filialen in Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Vom Verzehr wird dringend abgeraten, die Produkte können auch ohne Kassenbeleg in jeder Edeka-Filiale zurückgegeben werden. 

+++ 17. August: Edeka ruft Baguette zurück, weil Draht drin sein könnte +++ 

Edeka ruft vorbeugend den Artikel "Edeka Baguetterie Steinofenbaguette zum Fertigbacken Zwiebel“ in der 300-Gramm-Packung zurück. Der Lieferant Pandriks Bake Off B.V. könne nicht ausschließen, dass sich Metalldraht in einzelnen Produkten befindet, heißt es auf der Edeka-Webseite. Ein Fund liege allerdings bislang nicht vor. Betroffen sei ausschließlich die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 15.8.2018 bis 15.10.2018. Kunden, die den Artikel zurückbringen, erhalten den Kaufpreis erstattet - auch ohne Kaufbeleg.
Betroffene Bundesländer sind Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Das Produkt wurde laut Edeka vorwiegend bei Marktkauf und Edeka angeboten. 

+++ 16. August: Seidl ruft mehrere Kürbiskern-Produkte zurück +++

Die Firma Seidl aus Laaber bei Regensburg ruft elf Kürbiskern-Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurück. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig mit. Grund für den Rückruf sind Glassplitter, die ein belieferter Kunde in fünf Tonnen Rohware gefunden habe. Dem Unternehmen nach ist es unwahrscheinlich, dass Splitter verarbeitet wurden, weil die Kürbiskerne kleiner seien und die Glassplitter bei der Qualitätskontrolle, etwa mit dem Sieb, aufgefallen wären. 
Nach Angaben des Unternehmens wurden folgende Produkte zurückgerufen: Schokoherz Weiße Schokolade kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Zartbitter kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Vollmilch kernig fruchtig, 80g; Kürbiskerne Wasabi in Runddose, 125g; Kürbiskerne Chili in Runddose, 125g; Kürbiskerne Curry in Runddose, 125g; Backmischung Brot, 370g; Stangerl ZB Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Stangerl VM Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Kürbiskerne Vollmilch, 200g; Kürbiskerne gemischt, 200g.
Die Produkte haben die Chargennummer 17/511-18/311 und das Haltbarkeitsdatum 30.08.2018 bis 30.04.2019. Sie wurden in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vertrieben. Käufer der betreffenden Produkte können diese an die Firma zurückschicken.

+++ 15. August: Müller ruft Kinderspielzeug wegen Erstickungsgefahr zurück +++

Der Drogeriemarkt Müller rät dringend von der Benutzung des Kinderspielzeug "Squishy Friends" ab. Bei Kontrollen ist festgestellt worden, dass sich Kunststoffsteile von dem Produkt lösen können, heißt es in einer Mitteilung. Damit bestehe für Kleinkinder Erstickungsgefahr. Eltern sollten das Spielzeug von ihren Kindern fernhalten.
Müller hat das Produkt des Herstellers W. Rösner & J. Rösner aus dem Verkauf genommen und fordert seine Kunden auf, die "Squishy Friends" in einer Filiale gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben.

+++ 14. August: Mazda muss weltweit über 100.000 Fahrzeuge zurückrufen +++

Auto-Hersteller Mazda muss weltweit um die 100.000 Fahrzeuge zurückrufen, mehr als 12.200 davon allein in Deutschland. Betroffen sind die Modelle Mazda2, CX-3 und MX-5. Grund dafür ist nach Informationen des Unternehmens ein Problem bei der Rückgewinnung von Bremsenergie. Man habe einen Softwarefehler beim sogenannten Gleichstromwandler in einem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem festgestellt, teilte das Unternehmen mit. Das könne zu einer Überhitzung des Bauteils und im schlimmsten Fall zu einer Brandentwicklung führen, sagte ein Sprecher.
Die betroffenen Fahrzeuge müssen mit einem neuen Wandler ausgestattet und ein Softwareupdate durchgeführt werden. Halter solcher Fahrzeuge würden alsbald vom Kraftfahrt-Bundesamt kontaktiert und zur Reparation in die Werkstatt gebeten. 

+++ 8. August: Sechs Supermarkt-Riesen rufen Bio-Eier zurück +++

Die Bio-Eier der Firma Eifrisch werden in verschiedenen Verpackungen in mehreren Supermarkt-Ketten verkauft (hier Lidl).
© Eifrisch
Die Firma Eifrisch ruft wegen Salmonellengefahr ihre Bioeier aus deutschen Supermärkten zurück. Alle Eier des Lieferanten Bio-Eierhof Papenburg mit der Printnummer 0-DE-0359721 und Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 24. August werden zurückgerufen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vom Verzehr werde dringend abgeraten. 
Die Eier werden bundesweit in den Supermarktketten Real, Aldi Süd, Penny, Lidl, Netto und Kaufland vertrieben. Der Verzehr könne Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Verbraucher, die die Eier bereits gekauft haben, können sie in den Filialen zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen.

+++ 6. August: Erhöhte Reißgefahr - Durex-Kondome zurückgerufen +++

Der Kondom-Hersteller Durex ruft seit dem 31. Juli 2018 bestimmte Chargen seiner Produkte zurück, da die Qualität der "mechanischen Belastbarkeit" zum Ende des Verfallsdatums nicht den Standards der Firma genüge. Es bestehe also eine erhöhte Reißgefahr. Speziell geht es um latexfreie Kondome der Sorten Durex Natural Feeling (Packung mit 10 Kondomen), Natural Feeling Easy Glide (Packung mit 12 Kondomen) und Love Collection inkl. einem Natural Feeling Kondom (Packung mit 31 Kondomen). Es bestehe kein unmittelbares Risiko für die Sicherheit oder Gesundheit der Verbraucher. Die genauen Chargen der Produkte und weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Meldung von Durex.

+++ 3. August: Verletzungsgefahr durch Plastikteile - Lidl ruft gehackte Tomaten zurück +++

Lidl informiert seine Kunden aktuell über einen Rückruf des italienischen Herstellers La Specialità Italiane srl. Demnach könnten in den 400-Gramm-Dosen "Italiamo Gehackte Tomaten in Tomatensaft mit Basilikum" Plastikfremdkörper enthalten sein. Verbrauchern wird geraten, die Ware aufgrund der Verletzungsgefahr nicht zu verzehren und sie stattdessen in einer Lidl-Filiale zurückzugeben. 
Betroffen sind laut der Mitteilung die Dosen mit dem MHD 31.12.2020 und der Chargennummer L327NDB 6A-31/12/2020 SI LB 224. Der Discounter hat die entsprechenden Produkte aus dem Verkauf genommen. 

+++ 2. August: "Molina Riva" Polenta Maisgries wegen erhöhtem Fumonisinen-Gehalt zurückgerufen +++

Der italienische Hersteller Molino Riva ruft seinen Polenta Maisgries zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde in einer Charge ein erhöhter Gehalt der Fumonisine B1 und B2 festgestellt.
Polenta Maisgries des Herstellers "Molina Riva"
Betroffen sind alle Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.10.2020 und der Chargennummer L121020. Von dem Verzehr des Produkts wird besonders "leichteren" Personen wie etwa Kindern abgeraten. Fumonisine sind Schimmelpilzgifte, die sich im Normalfall an abgelaufenen Lebensmitteln bilden. Die Fumonisine B1 und B2 werden seit ihrer Entdeckung 1988 intensiv untersucht und als möglicherweise krebserregend eingestuft. Sie wirken in erster Linie auf Leber und Niere.

+++ 20. Juli: Unilever ruft "Viennetta Schokolade" zurück +++

Der Lebensmittelhersteller Unilever ruft seine Eiscreme-Sorte "Viennetta Schokolade 650 ml" zurück. Grund hier für sind im Produkt enthaltene Spuren des Allergens Haselnuss. Dass sich im Produkt Spuren von Haselnüssen befinden, ist nicht gekennzeichnet und könnte somit zur Gefahr für Allergiker werden. Betroffen ist die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum bis 02.2020. Nicht-Allergiker können das Produkt bedenkenlos konsumieren, bei Verdacht auf eine Allergie gegen Haselnüsse wird dringend vom Verzehr abgeraten. Das Speiseeis wurde ausschließlich in Discountern in den folgenden Bundesländern verkauft:
  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen 
rös/mod/sve/dm/fri/jek/fk/wue/wlk/DPA