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Gast

10-Jahres-Frist umgänglich?

Eltern vererben ihr Haus vor 7 Jahren zu Lebzeiten Sohn A, allerdings mit lebenslangem Wohnrecht. Also Sohn A ist offizieller Eigentümer und die Eltern haben Nießrecht oder wie das heißt. Jetzt möchte ihm das sein Bruder-SohnB-abkaufen zum damals ermittelten Wert. Muss er die 10 Jahre einhalten wegen den Spekulationssteuern-weil er es ja nicht selbst bewohnt hat oder gibt es die Möglichkeit das jetzt schon abzuwickeln weil es in der Familie bleibt oder so?!
Frage Nummer 3000118704
Antworten (4)
Wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt, liegt ein privates Veräußerungsgeschäft vor!
Egal ob hier Familienbande bestehen oder nicht.
Im Zweifel frag den Notar.
Wenn der Bruder zum damals ermittelten Wert kauft, ergibt sich kein Gewinn und somit werden keine Steuern fällig.
Also eigentlich ist die Sache etwas komplizierter....

Das Haus ist ja wohl vor 7 Jahren verschenkt worden um eben Erbschaftssteuer zu umgehen.
Somit ist damals statt des Verkehrswerts der Kapitalbarwert des Nießbrauchsrechts zugrunde gelegt worden, anders geht es gar nicht.

Wie man nun einen Verkauf durchführt und beides gegeneinander verrechenen will, ist mir nicht ganz klar.

Hier hat der Fragesteller entweder nicht alle Infos geliefert oder sogar falsche.

Ab zum Fachanwalt oder Notar, alles andere ist Mist!