User Image User
User Image User

Noch Fragen?

1000 Euro für die Pornoecke?

Liebe WCler! Ein Bekannter von mir betreibt eine der letzten Videotheken in der Stadt. Letztens haben sich ein zwei Kinder in die Pornoecke geschmuggelt. Der Papa war dabei und hat es zu spät bemerkt, Als er die Jungs da raus geholt hat, verabschiedete er sich nicht etwa verschämt, sondern warf meinem Kumpel vor, nicht dafür gesorgt zu haben, dass so etwas nicht passiert!

Er verließ den Laden wutschnaufend, die grinzenden Bengel an der hand und drohte mit Konsequenzen. Also im Ernst, da hat jawohl der Papa seine Aufsichtspflicht verletzt und nicht der Videotehkenbesitzer, oder? Ich habe gelesen, dass es bis zu 1000 Euro Strafe kosten kann, Kindern den Zugang zu solchem Material zu gewähren. Meint ihr, das kommt jetzt auf ihn zu?
Frage Nummer 3000048737
Antworten (6)
Es ist nicht der Vater, der seine Aufsichtspflicht verletzt hat. Er hätte sich darauf verlassen können, dass entsprechende Zugangsbeschränkungen das, was passiert ist, verhindern.

Nach meiner Auffassung kann das auf ihn zukommen (wenn tatsächlich Anzeige erstattet wird)
Jeder verläßt sich auf andere, anstatt selber Verantwortung zu übernehmen!

Wenn die Söhne auf eigene Faust Entdeckungstouren in Pornoabteilungen unternehmen, ist die Erziehung des Elternhauses gefragt.

Oder sollte der Videothekbesitzer die entsprechende Abteilung verschließen und den Schlüssel nur gegen Unterschrift und Perso aushändigen?
Amos, ganz so einfach ist die Sache nicht!

Für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes sind nicht die Erziehungsberechtigten sondern die Gewerbetreibenden zuständig!

Beim Verkauf von Alkohol in SB-Läden wird auch an der Kasse nach dem Ausweis gefragt!!

Und wie der Videotheker das Gesetz einhält ist seine Sache.
Die entsprechenden Regelungen existieren bereits seit über 25 Jahren. Ich kenne es noch aus meiner Studienzeit, die eben so lange her ist.Damals gab es noch jede Menge videotheken, und irgendwann zu der Zeit wurde ein Gesetz oder eine verordnung erlassen, die dazu führte, dass Pornos und andere FSK-18-Filme nicht mehr in einer Ecke herumlagen, sondern in einem separaten Raum, der mit einer Türe verschlossen war. Zutritt zum FSK-18-Raum war nur erwachsenen Personen gestattet, und Videotheken, die sich diese Unterscheidung nicht leisten konnten, hatten an der tür ein Schild "Eintritt erst ab 18 Jahren" hängen.

Ich kann mich nicht dran erinnern, jemals kontrolliert worden zu sein, ob ich auch wirklich 18 war.

War mir in diesem Zusammenhand aber auffällt, ist die Tatsache, dass heutzutage die großen Ketten wie Saturn oder MediaMarkt in ihren DVD-Kaufregalen oft einfach nur ein Fach "FSK18" haben, das jeder Pimpf durchblättern kann. Gut, da sind keine knallharten Pornos drin, aber ungeschnittene Versionen von Filmen wie "John Rambo" oder sogar "Lethal Weapon 1" (wobei ich echt nicht verstehe, was an dem Film FSK18-würdig sein soll. Angeblich ist da eine dreisekündige Einstellung drin, die FSK18 von FSk 16 unterscheidet. Aber das ist eine andere Frage!)

Es ist also durchaus möglich, dass die alte Vordnung inzwischen wieder abgeschafft wurde. Aber das müsste ich erst googeln, und das überlasse ich gerne anderen...
Jo danke für die Beteiligung. Ich glaube fast, er hat so ein AB 18-Schild an der Tür ... Denn im Laden selbst ist die Ecke nicht durch eine Tür, sondern nur durch einen Vorhang abgeschirmt, allerdings hängt hier auch nochmal ein AB 18 Schild. Naja, ich denke nicht dass das ein Nachspiel hat, mal sehen ..
jeder Knirps der ein Smartphone hat, hat auch Pornos aufm Tele.