User Image User
User Image User

Noch Fragen?

215 Ärzte fordern die Herausnahme des Kostendrucks im Gesundheitswesen. Gute Idee?

Klar, keiner will wegen einer ernsten Krankheit ins Krankenhaus eingeliefert werden und dann erforderliche Behandlungen wegen zu hoher Kosten verweigert bekommen.
Andererseits: Wie lief es denn vor der Privatisierung des Gesundheitssystems? Ich kann mich noch an Wartezeiten > 5 Stunden beim Orthopäden in den 70er Jahren erinnern, Korruption, Verschwendung und Schlamperei in den Krankenhäusern, selbstherrliche gottgleiche Chefärzte und damit an ein System, was vom Nutzen-Kostenverhältnis noch viel schlimmer was als das heute.

Wohin also wollen wir?
Frage Nummer 3000128307
Antworten (78)
Stechus,
du hättest schreiben sollen »215 deutsche Ärzte …«.
International sind deutsche Ärzte nicht anerkannt, da die Ausbildung an deutschen Universitäten und Krankenhäusern nicht dem internationalen Standard entspricht.

Dann spiel' man weiter in deinem Hinterhof mit deinen Göttern in weißen Kitteln.
215 Ärzte sind bei einer Gesamtzahl von 392400 Ärzten in Deutschland nicht viel. Die in der Frage genannten Extreme sind extrem, die Wahrheit über das richtige Prozedere bei den Kosten dürfte dazwischen in der Mitte liegen.

@ Zebra
Hier bei Statista ist eine Übersicht über die in anderen Ländern zugelassenen deutschen Ärzte. Sind die alle nicht anerkannt?

Ist die Lügenwelle von den USA und GB jetzt auch nach AUS geschwappt? Good bye, British fairness.
Unsinn, den man nur oft genug wiederholt, wird irgendwann zur Wahrheit.
Wenn Vollpfosten hier regelmäßig behaupten, sie würden den oder den "vor die Wand klatschen", dann hoffen sie auf diesen Effekt.
Ich bin gemäßigt amüsiert.
ing793,
du solltest doch das Motorrad neu erfinden und dann übersetzen, und dann eine Fliehkraftkupplung studieren.

Klatsch.
Deho,
du willst dass ich € 49 im Monat bezahle, damit ich lesen kann, wie viele deutsche Ärzte in der Schweiz zugelassen sind?
Du kannst dir deine Werbung an den Hut stecken.

Hier ein Beispiel:
Als ein Aufschrei durch Europa ging, dass angeblich auf Manus Island Menschen ohne medizinische Betreuung gefangen gehalten wurden, ging eure Médicines Sans Frontièrs los, um da mal so richtig aufzuräumen.

Als eure Amateur-Mediziner ankamen, sahen sie, dass die Kranken von australischen Ärzten und Krankenschwestern hervorragend betreut wurden.
Da standen die Médicines nun da so rum als hätten sie in die Hose gepinkelt.
Was nun?

Da haben sie die Regierung von Papua New Guinea beleidigt, wie das nun mal »internationale« Voluntär-Mediziner so machen, und sie wurden von der Regierung rausgeschmissen.

Klatsch.
As thick as a brick.
Zebra,
es ist das Dilemma des notorischen Lügners, wenn er erwischt wird. Dann muss er neue Lügen erfinden.

Du hast behauptet, deutsche Ärzte würden im Ausland nicht anerkannt. Das von mir verlinkte Diagramm sagt das Gegenteil. Der Link ist kostenlos, die € 49 hast Du erfunden, und Information ist keine Werbung.

Deine Geschichte mit den „Médicines Sans Frontièrs“ stimmt nur im ersten Teil.

„Medecins Sans Frontieres, an international medical humanitarian organisation has been refused access to the asylum seekers lodged in Manus Island facility in Papua New Guinea (PNG).

MSF, also known as Doctors Without Borders was given permission by PNG immigration authorities last week to medically examine hundreds of asylum seekers and refugees.“

Jetzt kommt Deine Lüge. Die Ärzte wurden vom privaten Sicherheitsdienst zurückgewiesen, nicht weil die Flüchtlinge so gut versorgt waren, sondern weil sie vertuschen wollten, dass die Flüchtling brutal misshandelt werden.

„According to the organisation, the private security contractors stationed outside the facilities refused the team access.

Violence and unrest flared at the Manus Island detention centre on the weekend as PNG officials moved the 328 men remaining in the decommissioned facility to new camps. According to eyewitnesses, asylum seekers were beaten with sticks, having their phones seized, medicines destroyed, and other property stolen.“

Dafür hat sich Australien eine Rüge der UN eingefangen.

„The United Nations High Commission for Refugees (UNHCR) had accused Australia of opening such offshore facilities as a policy formation to avoid international obligations.

"UNHCR reminds Australia of its obligation to take full responsibility and provide effective protection, safety and lasting solutions for all refugees and asylum-seekers in cooperation with the Papua New Guinean authorities," the UN organisation had said in a statement.”

So sieht es in Wirklichkeit aus. Klatsch!
Deho,
mit dem notorischen Lügner hast du rayer gut beschrieben.

Hast du mal deinen eigenen Link bei Stasista angeklickt?
Hier ist das Ergebnis:

»Exklusive Premium-Statistik
Für diesen Zugriff benötigen Sie einen Single‑Account

Vollzugriff auf 1 Mio. Statistiken
inkl. Quellenangaben
Download als PNG, PDF, XLS
Single-Account
Nur 49 € / Monat«.

Und was die blamable Vorgehensweise eurer Amateur-Mediziner ohne Grenzen angeht:
Da hat die Regierung von PNG und Australien eine andere Ansicht – genährt durch die eigene Präsenz – als ein Journalist oder eine selbsternannte Organisation, die nur pöbeln und nicht dabei gewesen sind.

Ja glaubst du denn, diese unqualifizierten Medizin-Volontäre würden zugeben, dass sie die PNG Regierung beleidigt hatten und daraufhin rausgeschmissen wurden?

Du darfst glauben was du willst.
Die UN und ihre Unterorganisation UNHCR als "selbsternannte Organisation" zu bezeichnen, die "nur pöbeln" wolle und "nicht dabei gewesen" sei, zeugt von einem Maß an pathologischer Realitätsverweigerung, mit der man heutzutage allenfalls noch US-Präsident werden kann.

Lügen werden heute von Lügnern nicht mehr Lügen genannt in der Hoffnung, Dumme zu überzeugen.
Und die verbreiten es weiter, z.B. über die WC.
by the way: "klatsch"
Bei mir hat der Link funktioniert, ich hatte das vor dem Abschicken ausprobiert. Ich bin kein Abonnent dieser Seite.

Schweiz 4026
GB 3429
USA 2670
A 1560
F 1073

Schwer vorstellbar, dass die alle dort ohne Anerkennug arbeiten.

Und die Geschichte mit Manus Island wird in mehreren Quellen so dargestellt, wie ich es geschrieben habe. Deine steht als einzige dagegen. Rate mal, welcher ich mehr glaube. Bei Dir kennt man ja die Motive.
Ach, ing793 muss nun auch wieder seinen Quatsch verbreiten. Z.B. über diese weltweite WC.
Oh, ing793,
falscher Thread.
Nach einem Satzschlusszeichen kommt ein Versal. Klatsch.
Deho, ich schrieb doch, du darfst glauben was du willst.

Es tut der Wahrheit keinen Abbruch.
Oh, Dingens.
Nach einem Doppelpunkt in der obigen Situation nicht.
Klatsch!
@Deho,
bei mir kam auch die Aufforderung ein Abo abzuschließen.
Allerdings kann dies auch damit zusammenhängen, wie oft man bei Destatis unterwegs ist.
Ich schau da öfters mal rein. Es ist dann auch schon oft vorgekommen, dass ich eine Zeit lang diese Meldung mit dem Abo bekommen habe und nach einiger Zeit dann nicht mehr.
So sehe ich das auch. Ich glaube mehr der Wahrheit.
@ Skorti
Eigenartig. Ich habe gerade den besagten Link in diesem Thread angeklickt und bin sofort auf die Seite gelangt. Bei Destatis bin ich sehr selten.
Deho, dann sind wir uns ja einig.
Und viel Spaß mit deinem Abonnement.
Und Demo,
was deine international zugelassenen deutschen Ärzte angeht:
Wie viele von denen haben an deutschen Universitäten studiert?
Es geht hierbei nicht um die Nationalität eines »Arztes« sondern um die Qualität seiner Ausbildung. Und die ist in Deutschland nicht gerade hoch.
Vorher gab es die Möglichkeit, nach Schwere der Behandlung abzurechnen. Darauf wurden die meisten Krankheiten als schwer abgerechnet. Kommentar eines Arztes. Es gab Ärzte, die einen 48 Stundentag abrechneten. Jetzt wissen die Krankenkassen über die Behandlung jedes Patienten Bescheid. Vielleicht sind die Renditeerwartungen der Krankenhäuser und die Ärzteeinkommen so hoch, dass dies durch die Pauschalen nicht abgedeckt sind und die Ärzte zu oft operieren müssen. Wenn in den Städten sich an jeder Straßenecke ein Arzt niedergelassen hat, bleibt auch für jeden trotz Privatpatient wenig Geld übrig usw.
@Deho
Das mit dem Link funktioniert nicht, geht aber ganz einfach.
Gockel aufrufen, "Anzahl der im Ausland zugelassenen deutschen Ärzte" im Suchfeld eingeben. Bei den Ergebnissen die Seite von Statista auswählen und schon siehst Du die Statistik ohne Aboaufforderung. Funktioniert einwandfrei.
Suchmaschinen brechen Paywall!

(Die zahlen dafür eine Abgabe)
Ja, ja rayer,
das mag ja so sein, und du willst deinem Freund Deho helfen. Welch gütige Geste.

Es zeigt jedoch nicht, wie viele deutsche »Ärzte« an international anerkannten Universitäten studiert haben.
And deutschen Unis jedenfalls nicht.
Na ich gehe mal davon aus, dass deutsche Ärzte grösstenteils an deutschen Universitäten studiert haben . . . !
Und - zur weiteren Hilfe - auch deutsche Ärzte vermuten, dass der Kopf oben auf den Schultern ist und der Schniedel dort, wo die Beine beginnen!
Und ing793,
dein »klatsch« ist natürlich ebenfalls falsch. Wann hast du hier mal etwas geschrieben, das richtig ist?

»Klatsch« ist folgendes [Duden, den du ja bezweifelst]:

»Klatsch
Substantiv, maskulin - klatschendes Geräusch.«

Weißt du was ein Substantiv ist? Egal, man schreibt es richtig mit einem Großbuchstaben am Anfang.
Ja wokk,
und weil sie das wissen und sonst nur wenig, werden sie international kaum anerkannt.
Du hast recht!
Man sollte ihnen sagen, dass unter dem Kopf, an den Schultern, links und rechts die Arme sind!
Zebra, jetzt wird Deine Rechthuberei peinlich. Du willst immer mit dem Kopf durch die Wand, und die Wand ist jedes Mal härter. Davon bekommt man eine weiche Birne, wie man bei Dir erkennen kann. Ein deutscher Arzt weiß das, Dein australischer Art weiß das wohl nicht, sonst hätte er Dir es gesagt.
Deho,
nach dem, was du von einer zweifelhaften Website zusammengetragen hast, sind 12.758 Ärzte deutscher Nation außerhalb Deutschlands tätig. Das besagt nichts über deren Qualifikation. Nur, dass sie deutsch sind. Sie können ja auch an einer anerkannten Universität studiert haben. Dann sind sie natürlich willkommen. Den Schrott könnt ihr behalten.

»Deutsche« Ärzte gibt es in Australien nicht, weil sie nicht zu unserem Standard ausgebildet sind.
Und die Wand, von der du schreibst, ist jene, gegen ich euch ständig klatsche.

Klatsch.
… ist jene, gegen die euch ständig klatsche.

…. hihihi ….
Ja, wokk,
vielleicht sollte man jenen ebenfalls erklären, dass da noch ein Hals ist zwischen Kopf und Schultern.

Bei Franzosen vielleicht nicht. Fröhliches Froschfressen!
Hier gibt es nur eine Klatsche, und zwar die, an der Du einen hast.

Ausgangspunkt war Deine Behauptung, deutsche Ärzte würden im Ausland nicht anerkannt. Das lässt sich nachlesen, also nicht abstreiten. Jetzt bist Du inzwischen so weit, dass Du nur noch die Qualifikation der Ausbildung anzweifelst. Da Du selbst wohl kaum in der Lage bist, das zu beurteilen, würden wir alle gern wissen, woher Du diese "Weisheit" hast. Gibt es dafür einen Beleg, eine Quelle? Ich freue mich schon, wie sich der Aal da herauswinden will.
Deho,
Ich habe nie behauptet, dass deutsche »Ärzte« nicht international anerkannt werden. Ich habe stets die deutsche medizinische Ausbildung als das bezeichnet, was sie ist: minderwertig.
Wenn du das besser weißt, dann kopiere es.

Es gibt in Australien niemanden, der eine deutsche medizinische Ausbildung genossen hat, der in Australien als Arzt praktizieren darf.
Selbst Krankenschwestern mit einer deutschen Ausbildung dürfen hier als Krankenschwester nicht tätig sein.

Ich werde dir hier jetzt nicht Einwanderungsgesetze hervorklauben. Es ist so wie es ist.
Die deutsche medizinische Ausbildung ist in Australien nicht anerkannt.

Und du selbst hast nur fünf Länder aus deinem verseuchten Link zitieren können.
Es ist das alte Lied der Protektionisten, Protektionismus mit Qualität zu begründen. Wie die Taxifahrer, die über die Uber-Fahrer auch schimpfen, dass diese nicht ausreichend qualifiziert seien.
Oder die Deutschen Maler, die den Meistertitel wie eine Monstranz vor sich hertragen und keinem Polen erlauben, ohne diesen Titel eine Wand zu streichen.

Uber funktioniert trotzdem besser als Taxi. Und der Pole malt genauso gut wie der Deutsche.
Und so ist es wohl auch mit den Ärzten in Australien. Einwanderungsgesetze sind Abschottungsgesetze.
Stechus,
wir Australier schotten uns überhaupt nicht ab. Wir sind ein Land von Einwanderern.
Wir suchen uns jedoch unsere Einwanderer aus und sagen nicht: »Wir schaffen das schon.«

Wir haben Ärzte mit einer Ausbildung aus Iran, China, Indien, GB, NZ, USA und vielen anderen Ländern.

Die deutsche medizinische Ausbildung entspricht nicht unserem hohen Standard.

Übrigens, und das wird euch entweder belustigen oder wütend machen, deutsche Bauarbeiter mit Gesellenbrief werden hier als Einwanderer akzeptiert.
Aber sie finden keine Arbeit, weil niemand einen Deutschen, der glaubt, alles besser zu wissen, und keine Ahnung hat, dass wir in Australien anders bauen, jedoch uns belehren will.

Ihr seid eben ein Fliegenschiss auf der Landkarte mit Norden oben.
Dann müssen wir halt die "Hindernisse" für Taxifahrer abschaffen.
- Kein Personenbeförderungsschein mehr
- Kein Nachweis über Ortskenntnisse
- Keine Taxameter
- Keine zusätzliche Versicherung
- Steuern nach Schätzung
- Keine Beförderungspflicht
- Keine Tarif-Pflicht mehr

Dann haben auch die Taxifahrer keine Probleme mit den Uber-Fahrern mehr, dann können sie mit denen preislich mithalten.

Man kann doch nicht für einen Beruf Bedingungen aufstellen und Tarife vorgeben und anschließend eine Konkurrenz zulassen, die die Bedingungen nicht erfüllen muss, weil über das Smartphone gebucht wird.
@ Zebra

Zebra 5.9., 15:30: „International sind deutsche Ärzte nicht anerkannt, da die Ausbildung an deutschen Universitäten und Krankenhäusern nicht dem internationalen Standard entspricht.“

Zebra 6.9., 16:08: „Ich habe nie behauptet, dass deutsche »Ärzte« nicht international anerkannt werden.“

Tut hoffentlich nicht weh.

Und dann gleich die nächste Lüge: „Die deutsche medizinische Ausbildung ist in Australien nicht anerkannt.“

"Keine Sorge. In Australien haben sich viele deutsche Ärzte niedergelassen. In Westaustralien findest du deutsche Ärzte beispielsweise auf der Seite des Konsulats: Deutsche Ärzte in Westaustralien
Ansonsten findest du einige deutsche Ärzte auch auf den folgenden Online-Portalen" Link: https://www.australien-backpackersguide.com/einen-arzt-in-australien-finden/

Dazu aus der Serie „Deutsche Ärzte im Ausland – Teil 3: Australien“ Link: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60009/Deutsche-Aerzte-im-Ausland-Teil-3-Australien z.B. „Eine dieser Ärztinnen ist Andrea Jacobi, die vor mehr als 4 Jahren nach Australien gegangen ist und heute als Assistenzärztin für Psychiatrie (Psychiatry Registrar) arbeitet"

Da findet sich sogar noch etwas, was Deine Behauptung über die Überlegenheit des australischen Gesundheitssystems schwer in Frage stellt:

„Man merkt einen deutlichen Unterschied in der fachärztlichen Versorgung. Nicht nur, dass Wartezeiten für einen Spezialisten sehr lang sind (6-8 Monate sind keine Seltenheit), hinzu kommt, dass jeder niedergelassene Facharzt sehr viel Geld für seine Dienste verlangt. Kosten von 300 bis 400 australische Dollar für eine Vorstellung beim Spezialisten, auch wenn sie nur 20 Minuten dauert, sind an der Tagesordnung. Man erhält einen Bruchteil von medicare zurück, auf dem Großteil der Kosten bleibt man sitzen.“

„Ein weiteres Problem ist, dass deutlich weniger Medikamente zur Verfügung stehen als in Deutschland und insbesondere in der Psychiatrie die teueren Medikamente nur dann großzügig von medicare bezuschusst werden, wenn sie für eine bestimmte Indikation verschrieben werden.“

Entweder lügst Du uns hier die Hucke voll, oder Du hast keine Ahnung von Australien. Klatsch!
Deho,
du hast ja sehr viel Zeit dabei verbracht Links zu suchen und zu kopieren.
Ich habe nur einen geöffnet.
In dem wurde von deutschen Ärzten geschrieben, und nicht wo sie studiert haben. Natürlich kann ein Deutscher an einer australischen Universität Medizin studieren, danach darf er dann auch praktizieren.

Selbstverständlich glaubt ihr Deutschen, dass euer Gesundheitssystem das beste in der Welt ist.
Denn am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
Ein beliebter Spruch aus Deiner Vorkriegs-Kinderzeit?
Deho,
du darfst ja glauben, was du willst.
Du suchst dir irgend einen Schrott aus dem Internet, den ein dummer Heini gepostet hat, und betrachtest es als Beweis, nur weil es dir gefällt.
Das ist dein gutes Recht, ändert jedoch nichts daran, dass eine deutsche medizinische Ausbildung in Australien nicht anerkannt wird, weil sie unseren Ansprüchen nicht genügt.

Du glaubst ein Australien-Experte zu sein, nur weil du gut in deinen Sessel pupsen kannst. Gut.

Hier nun ein echtes Erlebnis der australischen medizinischen Versorgung:
Vor 13 Jahren wurde ich am Montag mit Darmkrebs (Colon Cancer) diagnostiziert.
Am Donnerstag wurde ich operiert. Die Chirurgin war Margaret Schnitzler, die Urenkelin des österreichischen Autors Arthur Schnitzler.
Am Montag danach wurde ich als geheilt entlassen.
Was es mich gekostet hat? Nichts.
Medicare hat die Grundkosten übernommen und meine Privatversicherung den Rest.

Und ob du das nun glaubst oder irgend einem deutschen Backpacker ist mir vollkommen egal.
Zebra,
so, das deutsche Konsulat in Perth, das die Liste deutscher Ärzte ins Netz stellt, sind irgendwelche Heinis, die Schrott posten? Das Deutsche Ärzteblatt auch? Deutlicher kannst Du gar nicht zeigen, mit wem wir es hier zu tun haben.

Deine beiden falschen Behauptungen habe ich mit seriösen Quellen widerlegt. Wenn Du die anzweifelst, kannst Du ja belegen, was daran nicht stimmt. Darum hatte ich auch gebeten, aber da wird nichts kommen.

Es ist ein ungleiches Duell, ordentliche Recherche gegen Hütchenspielertricks. Da ist der Idiot immer im Vorteil, weil er nichts Konkretes vorbringt, das man widerlegen kann.

Donald setzt zur Zeit seine gesamte Energie dazu ein zu beweisen, dass seine gefälschte Hurrikankarte richtig war. Donald gegen den Rest der Welt. Wie komme ich jetzt darauf? Sehe ich da Parallelen sowohl in der Sache als auch in der Persönlichkeit?
Deho,
die Antwort zu deinen beiden ersten Fragen ist »Ja«.

Das deutsche Konsulat in Perth ist dazu da Deutsche zu unterstützen und das Ärzteblatt ebenfalls.
Ich schrieb doch, dass in Australien deutsche Ärzte praktizieren können, vorausgesetzt, sie haben eine medizinische Ausbildung, die hier anerkannt wird.

Und die deutsche medizinische Ausbildung entspricht nicht dem hohen australischen Standard.

Und nun habe ich es dir oft genug erklärt. Das war’s.

Glaube doch, was du willst.
Eine falsche Behauptung wird nicht dadurch wahr, dass man sie dauernd wiederholt.

Bei Diskussionen zwischen gebildeten Menschen haut man sich nicht gegenseitig irgendwelche abenteuerliche Behauptungen um die Ohren, sondern belegt seine Argumente mit Quellen oder Beweisen. Ich habe das gemacht, Du nicht, weil Du keinen Beleg für Deinen Unsinn finden wirst. Punkt, Aus, Ende.
Ganz davon abgesehen, bei Darmkrebs wird in Deutschland ein Sozialhilfeempfänger auch kostenlos operiert. Die Welfare greift im Aussieland auch großzügig ein, wenn einer arm wie Hiob ist.
Deho, du nimmst einen Artikel eines Backpacker Magazins als Beweis für deine Behauptung, die deutsche medizinische Ausbildung würde in Australien anerkannt.

Es stimmt einfach nicht. Die deutsche Bevölkerung in Australien ist gleich Null, und deshalb kümmert sich kein Aas um euch.

Es gibt bei uns Einwanderungsgesetze. Und wir suchen uns die Einwanderer nach unseren Kriterien aus.

Eine Person mit einer deutschen medizinischen Ausbildung wird hier niemals ein Permanent Visa bekommen.

Er könnte natürlich eine australische Frau heiraten, und dürfte dann hier wohnen.

Am nächsten Tag wäre er jedoch arbeitslos und könnte sich um einen Job als Toilettenreiniger bewerben.

So viel sind eure deutschen Götter in weißen Gewändern international wert.
Aha!
Jetzt haben wir endlich den Beweis!
ich fasse es nicht - Ihr diskutiert doch wohl nicht ernsthaft mit dem Dünnpfiffschreiber?

Wer mal eine Darmkrebsbehandlung mitbekommen hat, der weiß den Mist doch einzuordnen. Lasst es einfach, es bringt nichts. Jedes vernünftige Argument wird mit einem sinngemäßen "gar nicht" eines Fünfjährigen beantwortet. Genausogut könntet Ihr "Bätschi" schreiben, das hätte den selben Effekt.
popcorn?
checked!
Nein, nicht ernsthaft, just for fun.

Der unterhaltsame Umgang mit Monströsitäten hat eine lange Geschichte, früher im Zirkus und auf Jahrmärkten, in den letzten Jahren auf RTL und hier jetzt sogar interaktiv.
Stellt euch vor, man müsste dafür bezahlen...

oh, wait
ing793,
eine Darmkrebsbehandlung ist also Mist.
Oder war das mal wieder ein Übersetzungsfehler von dir?
Zebra ist wirklich eine irre Nummer, möge er uns erhalten bleiben. Die früheren Hofnarren wie Celsete, Bester, Rocktan usw. sind uns ja abhanden gekommen.
Der Begriff "Mist" sollte eigentlich in euphemistischer Weise den Inhalt Deiner Aussage beschreiben.
Aber man kann es natürlich auch auf die Behandlung selber beziehen. Frag jemanden, der das mitgemacht hat, der wird Dir das bestätigen.
Nein, ein Darmkrebs ist kein Mist. Dein Gequassel ist Mist!
Lieber ing793,
ich weiß natürlich nicht, was man mitmachen muss, wenn man Darmkrebs in Deutschland hat. Daher werde ich auch nicht spekulieren.

Wie ich bereits berichtete, hatte ich vor 13 Jahre eine Darmkrebsoperation. Die gesamte Behandlung von der Diagnose bis zur Heilung dauerte eine Woche.

Ich bezweifle dass du meine Erfahrung weiter verfolgen wirst, weil du dann wieder als der Dummerchen dastehst, der du bist.

Aber trotzdem:
Du kannst dich mit der Chirurgin Margaret Schnitzler in Verbindung setzen unter Tel Sydney
02 9436 4550
oder email margaret.schnitzler@sydney.edu.au

Da ich annehme, dass dein Englisch noch holpriger ist als dein Deutsch, habe ich dir deine Frage mal vorgekaut:

»Dear Dr Schnitzler, what is the time span for a successful colon cancer treatment including surgery from diagnosis to discharge from hospital?
Yours truly«

Falls du noch etwas über Margaret Schnitzler herausfinden möchtest, sende ich dir im nächsten Posting die Website.
Das wird sicherlich wieder als Werbung gelöscht, denn sonst würdet ihr ja alle euren Darmkrebs von ihr heilen lassen.
Werte Grinsekatze, die Semantik hinter der Syntax zu entschlüsseln, gehört offensichtlich nicht zu Deinen herausragenden Fähigkeiten.
Zu keinem Zeitpunkt habe ich behauptet, die Krankheit sei Mist.
Hier im zivilisierten Mitteleuropa - wo man nicht ständig Gefahr läuft, von der Natur mit allerlei perfiden Mitteln abgemurkst zu werden, hat man das Mittel der Früherkennung geschaffen. Falls familiäre Auffälligkeiten vorliegen wird eine Coloscopie vorgenommen, ansonsten eine Stuhluntersuchung. Dies in verschiedenen angepassten Intervallen. Wenn man sich diesem Angebot verweigert, kann sich nach einigen Jahren ein Dickdarmkrebs entwickeln. Dann muss da natürlich ein Chirurg ran, obwohl man es sich hätte ersparen können . . .
Werter ing793, die Entschlüsselung wurde durchaus mit positivem Ergebnis durchgeführt. Allerdings hätte ich - eventuell speziell für Dich - explizit darauf hinweisen sollen, daß unser Lieblingsesel den Ausdruck Mist von seinen Aussagen weg auf die Erkrankung verlagert hat!
wokk,
nur weil man in dem zivilisierten Mitteleuropa den Darm ständig untersucht, verhindert das nicht, dass man Darmkrebs entwickelt.
Bei euch scheint Darmkrebs ja ein Todesurteil zu sein, bei uns wird das in einer Woche repariert.

Und dann legen wir uns wieder an den Strand und lassen uns von Kangaroos boxen und Krokodilen beißen.
Der Darmkrebs kann verhindert werden, natürlich nur dann, wenn der untersuchende Spezialist (wie hier) etwas taugt!
Och menno, ihr habt meine schöne Frage total versaut!😂
wokk,
du lebst doch in Frankreich, oder?
Französische medizinische Ausbildungen werden in Australien anerkannt. Deutsche nicht.

Außerdem kann niemand einen Darmkrebs verhindern, sonst gäbe es ja keinen Darmkrebs.
Nur wenn er einmal da ist, kann man ihn entfernen.
Wenn man’s weiß, wie man’s macht.
Ach mennilein, was hattest du denn auf deine »schöne« Frage erwartet?
Dass wir dir eine neue Frisur anlegen oder deinen Garten umgestalten?
Oder wohin wir wollen?
Das hat doch jeder beantwortet: nach Australien!

Geht leider nicht, keiner von euch würde hier akzeptiert werden.
wokk,
ich hoffe, dein Englisch ist gut genug, um den nächsten Link zu lesen, und das auch nur, solltest du interessiert daran sein.

Es beschreibt ein Programm der australischen Regierung Darmkrebs (Bowel Cancer) früh zu diagnostizieren.

Was ihr in Mitteleuropa dafür unternimmt, weiß ich natürlich nicht.

Darmkrebsvorsorge
Korrektur: unternehmt.
wokk,
ich kann es dir auch kurz in Deutsch erklären:
Alle Menschen, die in Australien leben und zwischen 50 und 74 Jahre alt sind, bekommen alle zwei Jahre einen Test-Kit.
In zwei Plasikröhrchen platziert man Kot-Samples von zwei aufeinander folgenden Tagen und schickt die zurück in einem adressierten und bezahlten Umschlag an das Labor.

Man wird dann benachrichtigt ob das Ergebnis positiv oder negativ ausgefallen ist.
Werte Grinsekatze, das Ergebnis mag "positiv" sein, was immer das in Bezug auf eine Entschlüsselung bedeuten mag, das Ergebnis Deiner Entschlüsselung ist allerdings nicht korrekt.

Dass der Vollpfosten den Kern der Aussage verlagert hat, ist auch mir aufgefallen, allerdings mitnichten auf die Krankheit sondern deren Behandlung. Und für die ist "Mist" ein sehr freundlicher Ausdruck. Die Betroffenen, mit denen ich gesprochen habe, haben dafür noch weitaus drastischere Bezeichnugen benutzt.
Bin gespannt, wann die Gesundheitswesen darauf reagieren, dass Darmkrebs keine Sache der Alten mehr ist.
Eine aktuelle Studie zeigt nämlich, dass die älteren (+50) immer seltener und die jüngeren (20+) immer häufiger an Darmkrebs erkranken.
grinsekatze: warum die krankheit nicht als negativ siehst (darmkrebs ist kein Mist) solltest du mal den betroffenen erzählen.
@ing792 & Socke.
Ich wurde Waise durch diesen "Mist" .
Mehr ist nicht nötig, um auszudrücken, was ich mit Mist meine.
Damit Ihr es besser versteht: Ich habe dadurch meine Eltern verloren. Und das noch als Heranwachsender!
@grinsekatze: Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl. Die Personen in meinem Umfeld haben es (bisher) überlebt, da bin ich besser dran.

Umso weniger verstehe ich, warum Du Dich auf mich einschießt und nicht auf diesen Idioten hier, der das Ganze dermaßen verharmlost, als wäre das eine Fistel und man würde nach einer Woche geheilt entlassen.
Diese Aussage, diesen Schwachsinn habe ich ursprünglich als "Mist" bezeichnet.
"Außerdem kann niemand einen Darmkrebs verhindern, sonst gäbe es ja keinen Darmkrebs."

In Australien vielleicht nicht, in Deutschland schon. Wenn man’s weiß, wie man’s macht.

Bei meiner ersten Darmspiegelung hat der Arzt Polypen entdeckt und sie gleich mit dem Endoskop entfernt. Die waren noch gutartig, aber das hätte sich später ändern können.

In Australien wartet man, bis der Darmkrebs da ist und operiert dann. So hat jeder seine eigenen bewährten Methoden.
Jeder pflegt halt seine Vorurteile so gut er kann. Ein Zeichen von besonderer Intelligenz ist das nicht.

So kenne ich Unternehmen, die keine Australier einstellen, weil diese als extrem faul gelten. Selbst in Australien stellen die keine Australier ein😭

Ich halte das für übertrieben, denn nicht alle Australier sind faul.
@ing793: Meine Antwort betraf nicht Dich, sondern die Antwort des Klatschers vom 8. 9. 2019 um 8H16.
Deine Antwort habe ich vor dem absenden leider nicht gesehen.
ing793,
du kannst ja jetzt den Text, den ich für dich in Englisch geschrieben habe, kopieren und Dr Margaret Schnitzler senden.
Wir haben hier jetzt 9 Uhr am Morgen.

Dann wirst du sehen, dass eine Darmkrebsbehandlung nur eine Woche beträgt.
Ich habe es an eigenem Leib erlebt.

Und wer hier ständig Mist schreibt, bist du. Schon die Motorräder vergessen? Und die Fliehkraftkupplung? Und die Übersetzungsfehler?

Ich habe doch bereits geschrieben: Glaubt doch was ihr wollt. Die Wahrheit kratzt das nicht.
Das Problem: Das Problem ist das Zauberwort „Arbeitsstellen“ und die Politiker haben entdeckt, dass man mit dem Gesundheitswesen Geld machen und Arbeitsstellen schaffen kann. Im Gegenzug sind die Mediziner Prostituten und untermauern pseudowissenschaftlich ihre wirtschaftlich induzierte Übertherapie und Überdiagnostik – wohlgemerkt nicht nur in Spitälern, sondern auch in der Ambulanz, sprich bei den Niedergelassenen. Somit unterstützen sich Mediziner und Politiker gegenseitig.

Der Dritte im Bunde, der Patient ist – wie wir alle – Konsument und konsumiert wohlgefällig auch Übertherapien und Überdiagnostiken. Denn immerhin zahlt er ja ordentlich in die Kassen ein. Und dies ist nicht mehr nur eine Opfergabe um nicht krank zu werden, sondern ein Anreiz, das Geld auch wieder heraus zu holen. Weder er noch der Arzt ist in dieser Situation an einer – spannenden – Aufklärung über Sinn und Unsinn, über die Effizienz, einer beabsichtigten Diagnostik und Therapie interessiert.

Und die Kassen – selbst, wenn sie nur im Gesundheitssektor zu altruistischer Arbeit verpflichtet sind – sind in Wirtschaftsunternehmen eingebettet, die sehr wohl rein wirtschaftliche Interessen haben und keinesfalls die Interessen der Patienten vertreten. Sie profitieren in jedem Fall – wirtschaftlich und politisch – von der Konsumsteigerung im Gesundheitswesen.

Die Kassenärztliche Vereinigung vertritt – wenn überhaupt - die Interessen der niedergelassenen Ärzte, aber keinesfalls die Interessen der Patienten. Sir sorgen für eine missliche Kampfsituation zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten – auf Kosten der Qualität und der Kommunikationsfähigkeit.

Voraussetzung für eine Lösung: Anreize für Arzt und Patient an einem effizienten medizinischen Vorgehen schaffen. D.h. Abschaffung der DRG und auch des in der ambulanten Medizin – auf der Basis des Einzelleistungstarifes erarbeiteten – Gesamtbudgets. Abschaffung der Institution der kassenärztlichen Vereinigung, schon nur um die Kommunikation zwischen Niedergelassenen zu verbessern, die Niedergelassenen fachlich kompetenter zu machen und eine ersprießliche Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und Niedergelassenen endlich zu ermöglichen.

Eine Lösung:

· Ausweitung der ambulanten Medizin: In der Ambulanz: flächendeckende Polikliniken (mit verschiedenen Fachrichtungen), deren Träger für die Infrastruktur der Staat, die Kommune oder auch Genossenschaften sein können. In diesen Polikliniken erhält der Arzt ein Gehalt (analog den Krankenhäusern: Zeittarif) und rechnet nicht selbst mit den Kassen ab. Dies erledigt für ihn der Träger des Institutes, der ebenfalls lediglich ein Gehalt erhält (Genossenschaftliches Prinzip)

Die Kosten für ambulante Maßnahmen werden betriebswirtschaftlich errechnet und den Kassen in Rechnung gestellt. IGeL Leistungen entfallen vollständig!

· Im Krankenhaus erhalten – wie bisher – die Angestellten ein Gehalt (Zeittarif). Die tatsächlichen Kosten für jede Behandlung werden auch hier betriebswirtschaftlich errechnet und den Kassen in Rechnung gestellt. Eine Quersubventionierung – sei es durch Private, sei es durch pauschal gut bezahlte Eingriffe und Maßnahmen – gibt es nicht mehr. Die Kosten für ambulante Maßnahmen werden ebenfalls betriebswirtschaftlich errechnet und den Kassen in Rechnung gestellt.

· Der Patient muss prozentual seines Einkommens an den anfallenden Kosten beteiligt werden.

· Das schwierigste Problem wird die Abrechnung des tatsächlichen Aufwandes mit den Kassen bedeuten. Denn die Kassen werden davon ausgehen, dass der medizinische Missbrauch der Patienten weiter wie bisher praktiziert werden wird – und dann könnte die Abrechnung des tatsächlichen Aufwandes teuer werden. Es ist jedoch davon auszugehen, wenn die bisherigen Anreize abgebaut sind (DRG, Einzelleistungstarif in der Ambulanz), dass sich sehr rasch eine Medizinalisierung der Medizin – auch wirtschaftlich – ergeben würde und Medizin somit kostengünstiger werden könnte. Umsonst wird sie nie sein.

Viele der bestehenden Klein- und Kleinstkrankenhäuser könnten die Funktion einer Polklinik übernehmen, so dass sie dem Exodus auf diese Weise entgehen könnten. Grundsätzlich müsste sich – abhängig von der jeweiligen Bevölkerungsdichte ein Netz von Spitzenmedizinischen Instituten, Schwerpunkts Kliniken und Polikliniken über das Land spannen. Es ist nicht nötig, dass an jeder Milchkanne ein Krankenhaus steht, aber es ist nötig, dass von jeder Milchkanne eine Poliklinik gut erreicht werden kann. Eine solche Planung könnte durchaus einer vernünftigen Planung von Ärzten und Kommunen folgen. Falls – wie zu erwarten – dies nicht möglich sein sollte, müsste eben der Staat eine derartige Planung übernehmen. Was es auch nicht leichter machen würde. Aber besser wäre als weiter so zu wursteln wie bisher.

Lutz von Laer, Prof. em. Dr. med, pensioniert