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Noch Fragen?

Gast

35000 Euro für einen Flug in die USA ?

tJa, Frau Kamp Karrenbauer, Frau Merkel , was ist das schon? Das erledigen wir doch nebenbei, Erreicht haben wir nichts, falls doch , ich lerne gerne dazu.
Sinn und Zweck meines Threads ist, möglichst viele Menschen zu erreichen, den Unsinn der Politik zu begreifen, aufzustehen, Kante zu zeigen
Frage Nummer 3000129334
Antworten (13)
Danke lieber Gast für den Beitrag, mit Namen wäre es noch schöner. Den Unsinn der Politik zu begreifen halte ich für unmöglich. Ich versuche einen Vergleich : eine Menge Kinder sitzen in einem Sandkasten. Die einen gleichen einem Koalabären unter Ritalin, die anderen einem Hai im Sardinenschwarm. Beide wollen Spass, aber jeder auf seine Art. Was sind den 35.oo0 € ? ZB. im Vergleich zum Flughafen Berlin, oder andere Fehlinvestitionen.
Wenn Vertreter von Unternehmen bei Friday for Future mitdemonstrieren, und darum betteln, endlich mal eine Richtungsanzeige zu bekommen, um innovative Technik auf den Markt bringen zu können, welche ja schon vorhanden ist.
Stattdessen bei der nächsten Bundestagswahl nach verheerenden Ergebnissen : "jaaa, offenbar ist es uns nicht gelungen, dem Wähler unser Programm zu vermitteln, obwohl es doch soooo gut ist"
Klartext: die Bevölkerung ist nicht so doof wie ihr denkt.
In vielen Firmen ist es Usus, dass Entscheidungsträger nicht im gleichen Flieger sitzen, obwohl sie das gleiche Ziel haben..

Risikodezimierung und so...

Habe ich schon bei bedeutend geringer wichtigeren Personen als die Raute erlebt.
In der Wirtschaft so üblich!

Ob nun 1 oder 2 Flieger.
Peanuts
Wenn Du mal eine Firma benennen könntest.
@dschinn
Normalerweise könnte man dein Argument ja durchaus in Betracht ziehen, aber im Kontext von Klimakrise und CO2 Diskussionen setzt das eben ein bedenkliches Signal.

Otto-Normal soll sich bitte in Verzicht und Mäßigung üben, während da gleich zwei Flieger nahezu parallel fliegen. Wasser auf die Mühlen der populistischen Protestler und natürlich auch Nahrung für all jene die Sagen, so schlimm ist das mit dem CO² und dem Klima gar nicht
@rayer
Siemens, IBM, Telekom, Daimler, Hewlett Packard, BMW, VW, Opel, um nur ein paar wenige Firmen zu nennen. Entsprechende Regeln gibt es auch schon bei mittelständischen Firmen. Leute aus dem Management dürfen/sollen nicht mit dem selben Flieger fliegen. Allerdings werden dann Plätze in Linien-Maschinen gebucht, dann jeweils in unterschiedlichen.
Ja danke...

ich hätte hier noch ein aktuelles Zitat... ohne Quellangabe..

Strengere Reise-Regelungen gelten bei manchen Konzernen. So dürfen bei Daimler aus Sicherheitsgründen maximal zwei bis drei Vorstände gemeinsam in einer Maschine fliegen. Und bei der Deutschen Bank müssen sogar alle Beschäftigten eine Reiserichtlinie befolgen. Sie schreibt vor, dass nur eine bestimmte Anzahl von Angestellten in einer Maschine sitzen darf. Dadurch soll vermieden werden, dass nach einem Unfall ganze Abteilungen nicht arbeitsfähig wären.
Hier ging es nicht um Risikodezimierung.
AKK und ihre Mitarbeiter sollten in der Kanzlermaschine mitfliegen, entsprechende Reiserouten waren vorgesehen.
Als klar war, wie groß die Delegation des BMVG sein sollte, war für so viele Personen schlicht kein Platz.

Alleine mitfliegen geht auch nicht, also brauchte man ein zweites Flugzeug.
Erst einmal möchte ich die Fragestellung korrigieren. Der Flug der A310 kostet rein 350.000 €, unter Berücksichtigung der Verschleiß- und Wartungskosten sogar 500.000 €. Die genannten 35.000 € sind die Kosten pro Flugstunde.

Zur Platzfrage: DieA340 Passagiermaschine hat 142 Sitze, ist also schon ein großes Flugzeug. Man kann zwar davon ausgehen, dass die Regierungsmaschine weniger Sitze hat, aber laut Presseberichten wäre die 15-köpfige Delegation von AKK kein Problem gewesen. Das Problem war die standesgemäße Sitzverteilung. Das sind Kindergartenspiele.
Wie werden die Flugkosten eigentlich berechnet?
Fallen da wieder die Gehälter mit rein?
Die ohnehin gezahlt werden mussten, egal ob der Flug stattfindet oder nicht?
Wird die Abschreibung mit gerechnet, die auch unabhängig von dem Flug ist?
Dann kommen noch 150.000 für Verschleiß und Wartungsarbeiten hinzu? Diese Kosten müssten auch annähernd bei einem normalen Flug anfallen. Was würden dann die Linienflüge kosten?

Nein, ich habe den Eindruck, hier werden Kosten hochgerechnet, um den Eindruck der besonders hohen Verschwendung zu erzeugen.

Was nicht bedeutet, dass AKK nicht hätte mitgenommen werden sollen.
Dass in der Wirtschaft Vorstände nicht denselben Flieger nehmen dürfen, dient ja dem Schutz des Unternehmens. Würde es denn Deutschland so sehr schaden, wenn Merkel und AKK gleichzeitig ausfallen würden? (Duck)
@dschinn, @Matthew
Reicht dieses Zitat, um die Aussage; "in vielen Firmen ist es Usus, dass Entscheidungsträger nicht im gleichen Flieger sitzen, obwohl sie das gleiche Ziel haben.., zu entkräften?
"So dürfen bei Daimler aus Sicherheitsgründen maximal zwei bis drei Vorstände gemeinsam in einer Maschine fliegen. Und bei der Deutschen Bank müssen sogar alle Beschäftigten eine Reiserichtlinie befolgen. Sie schreibt vor, dass nur eine bestimmte Anzahl von Angestellten in einer Maschine sitzen darf."
Es gibt keine Firmen, die für jeden Vorstand einen anderen Flieger buchen bei gleichem Ziel. Daimler ist zum Beispiel wöchentlich mit einem Charterjet am Montag zu Chrysler geflogen und am Freitag zurück. Alle Entscheidungsträger in einem Vogel.
Ist das nicht eher eine Bestätigung? Genau wie:

'Bei der Telekom gibt es ebenfalls eine interne Regelung. „Seit vielen Jahren dürfen bei uns nie mehr als drei der acht Vorstände im selben Flugzeug reisen“, erklärt Telekom-Sprecher Andreas Fuchs. Auch der Vorstandvorsitzende und der Finanzvorstand haben gemeinsames Reiseverbot, weil sie im operativen Geschäft an erster Stelle stehen. „Wenn alle Vorstände gleichzeitig verunglücken, hätte das für ein Unternehmen erhebliche Konsequenzen“, so Fuchs. Bei dem Chemiekonzern Bayer gibt es eine 50 Prozent-Regelung: „Bei uns dürfen nur zwei der vier Vorstände im selben Flugzeug sitzen“, so ein Sprecher.'

Die Quelle ist kann von jeder Suchmaschine gefunden werden.
@Cheru
Oben in der Frage geht es um genau 2 Personen.
Erste Antwort dschinn: "In vielen Firmen ist es Usus, dass Entscheidungsträger nicht im gleichen Flieger sitzen, obwohl sie das gleiche Ziel haben."
Bei der nächsten Antwort werden es nicht mehr als 3 und bei der Deutschen Bank nur eine bestimmte Anzahl.
Was wäre denn die bestimmte Anzahl? Die Deutsche Bank hat 6 Vorstände mit sehr unterschiedlichen Aufgabengebieten, weshalb sollten also alle 6 auf ein Mal unterwegs sein?
Gleiches gilt bei der Telekom.

Linienflüge, wie Matthew uns erzählen will, fliegt kein DAX Vorstand. Alles Charter und wenn zu zehnt dann eben zu zehnt.
Der Learjet kostet ein Bruchteil der Arbeitsstunde eines Dr. Dieter Zetsche. (Mir ist bewusst, der war Vorstand, den kennt aber jeder)
Was alles fuer ein Unsinn.In den Steuertopf greifen und bezahlen. Basta.

"Das Geld wurde ja schliesslich niemanden weggenommen"

Seid bitte nicht so geizig, wenn unsere Politiker eben auch mal groß auf die Kacke hauen wollen