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Gast

450€ Job - Krankenversicherung

Seit 1.10. arbeite ich auf 450 € Basis.
Mein Mann ist Privat versichert.
Zu welchen Konditionen werde ich freiwillig weiter versichert ?
Frage Nummer 3000131249
Antworten (3)
Es wird ein fiktives Einkommen von knapp 1040,- Euro angenommen und darauf zahlt man als freiwillig Versicherter den normalen Satz der jeweiligen Krankenkasse. Das sind derzeit im Schnitt etwa knapp 160 Euro für die KV und ca. 30 Euro für die PflV.
Und da es keinen Arbeitgeber gibt, zahlst Du das alleine.

Warum sprichst Du nicht mal mit Deinem Minijob-Arbeitgeber?
Ein Minijob ist dann und nur dann interessant, wenn man auf anderem Wege sozialversichert ist. Für Dich ist er das nicht.
Und auch für Deinen AG eigentlich nicht. Er bezahlt Dir 450 Euro und dazu noch einmal etwa 150 Euro pauschale Steuer und Sozialversicherung, von der Du aber gar nichts hast. Du kostest ihn also etwa 600 Euro/Monat.
Vereinbare mit ihm einen Lohn von 500 Euro!!!
Das kostet den AG keinen Cent mehr, weil er dann keine vollen Pauschalen abführt, sondern nur noch halbe reguläre Beiträge.
Du aber wärst pflicht(!)versichert, würdest Deine Beiträge nicht mehr auf über 1000 Euro bezahlen, die Du gar nicht bekommst, sondern nur noch auf 500, und davon übernimmt der AG die Hälfte.
Unter dem Strich bleiben Dir dabei 400 € netto anstelle von 450 minus 190 = 260 €.
Selbst bei nur 451 € bleiben Dir etwa 100 Euro mehr im Portemonnaie als jetzt (da spart der AG dann etwa 60 € im Monat)
Die erste Antwort ist schlicht und ergreifend falsch. Minijobs sind nicht krankenversicherungspflichtig.

Aber: Du solltest auf jeden Fall mit der PKV Deines Mannes reden. Es kann durchaus sein, dass diese etwas von Deinem Einkommen abbekommen möchten. Und das kann recht teuer sein.

Kläre das also bitte dort, wo die kompetenten Antworten kommen und nicht irgendwo im Internet.

Zudem hätte ich das VOR Arbeitsaufnahme getan. Vielleicht lohnt sich nämlich der Minijob gar nicht.
@fiete: Textverständnis ist wohl nicht so Dein Ding.

Richtig ist: Minijobs sind nicht krankenversicherungspflichtig. Aber das hatte Gast schon festgestellt (und das habe ich oben schon geschrieben).
Und eben weil sie das nicht sind, MUSS sich Gast selber freiwillig versichern.

Es wäre also besser, statt des Minijobs einen versicherungspflichtigen Job zu haben. Dafür reicht es, einen Euro mehr zu verdienen als 450,- Euro. Ich habe diesen Rat bereits mehrmals in meinem Umfeld verteilt und er ist nachweislich in der Praxis richtig.