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Noch Fragen?

Ab welchem Alter ist eine Zeckenimpfung bei Kindern ok? Wie sind da eure Erfahrungen?

Frage Nummer 32448
Antworten (3)
Ob man die FSME-Impfung wirklich durchführen will, sollte man sich generell, egal ob bei Erwachsenen oder bei Kindern, genau überlegen. Die Impfwut wird zunehmend kritischer und als möglicher Auslöser für Autoimmunkrankheiten betrachtet. Gerade die FSME-Impfung ist oft überflüssig. Sehr viel häufiger wird Borreliose durch Zeckenbisse übertragen, gegen die es aber keinen Impfschutz gibt. Auch gegen FSME bietet die Impfung nur teilweise Schutz. Effektiver ist das gründliche Absuchen und frühzeitige Entfernen nach dem Aufenthalt in möglicherweise zeckenverseuchten Gebieten.
Die Impfung kann in Hochrisikogebieten aber durchaus Sinn machen.
Kinder sollten nur mit konkretem Anlass vor dem 3. Lebensjahr geimpft werden. Bis zum 12. Lebensjahr sollte nur die halbe Dosis verabreicht werden.
Man sagt, dass Kinder unter 6 Jahren nicht gegen Zeckenbisse geimpft werden sollen, da sehr schwere Nebenwirkungen des neurologischen Systems auftreten können, die irreparabel sind. Das Risiko, dass ein kleines Kind an FSME erkrankt, ist sehr selten. Wenn es doch diese gefürchtete Krankheit übertragen bekommen sollte, so hat diese meist den Verlauf, wie eine normale Grippe.
Für Kinder unter sechs Jahren sollte eine Zeckenimpfung Tabu sein und sie wird wahrscheinlich von keinem Arzt vorgenommen werden. Die Nebenwirkungen, die diese Impfung mit sich bringen könnte, wären sehr schwerwiegend für den kleinen Organismus zu verkraften, da es bei den Kleinen vor allem zu neurologischen Schäden kommen könnte.