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Noch Fragen?

Ab welchem Monat bekommt man eigentlich Schlechtwettergeld? Was ist steuerlich zu beachten?

Frage Nummer 26220
Antworten (3)
Das gibt es schon lange nicht mehr. 1996 kam das Winterausfallgeld und seit 2006 heißt das jetzt Saison-Kurzarbeitergeld. Diese Schlechtwetterzeit beginnt am 1. Dezember und endet am 31. März. Für Gerüstbauunternehmen beginnt sie schon am 1. November.
unabhängig von der aktuellen Bezeichnung:
das Geld ist grundsätzlich steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt.
Vereinfacht ausgedrückt:
Es wird Deinem Einkommen hinzugezählt, dann wird der Steuersatz auf der Basis des somit höheren Betrages bestimmt.
Dieser etwas höhere Protentsatz wird dann auf Dein tatsächlich zu versteuerndes Einkommen angewandt.
Diesen Begriff gibt es eigentlich garnicht mehr, heute heißt es Saison-Kurzarbeitergeld und kommt aus dem Baugewerbe. Wenn aufgrund von Witterungsbedingungen keine Arbeit verrichtet werden konnte, dann zahlt das Arbeitsamt Ausgleichszahlungen, damit die Bauarbeiter trotzdem ihren Lebensunterhalt bestreiten können.