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Noch Fragen?

Ab welchem Punkt spricht man von einer hohen Fluktuation der Mitarbeiter bei einer Firma?

Frage Nummer 25631
Antworten (5)
Das macht jeder, wie er will. Beim genannten Begriff handelt es sich nicht um einen geschützten Terminus.
Das kann man nicht so allgemein sagen, das hängt von der Branche ab. Im öffentlichen Dienst ist sie sehr gering, in gut geführten mittelständischen Betrieben vielleicht so um die zwei Prozent, bei Aktiengesellschaften fünf Prozent. Was darüber liegt, könnte als kritsch angesehen werden. Im Finanzsektor und IT-Bereich ist die Fluktuation sicher allgemein höher als in der Realwirtschaft, aber deren Umfang entzieht sich meiner Kenntnis.
Eine genaue Prozentzahl lässt sich da wohl nicht festlegen. Wenn die Belegschaft ständig wechselt, dann ist die Fluktationsrate sehr hoch. Erkennbar ist es auch daran, dass der Anteil der Angestellten, die länger als 5 Jahre im Unternehmen sind, immer kleiner wird.
In diesem Begriff werden freiwillige und unfreiwillige Wechsel des Arbeitsplatzes gefasst. Nach einer Kienbaum-Studie von 2007 lag die durchnittliche Rate des Arbeitsplatzwechsels in allen Unternehmen bei 10,3%. Im Handel und bei Großunternehmen lag diese bei 12,6 bzw. 12,9 % - was als überdurchschnittlich hohe Rate angesehen werden kann.
Davon spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum die Mitarbeiter ständig wechseln. Es werden neue Mitarbeiter eingestellt, die dann kurzfristig wieder aufhören, dann werden wieder welche eingestellt, die dann wiederum kurzfristig aufhören. Wenn das über Jahre so weitergeht, dann kann man über ständige Zu- und Abgänge sprechen!