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Noch Fragen?

Aktuelles Thema Hunde

Dort wo ich und viele andere Hundebesitzer ihre Hunde laufen lassen, seit ca. 20 Jahren, läuft seit einigen Tagen ein Jogger herum, einer unter vielen. Mit dem kleinen Unterschied zu den anderen vielen, er läuft mit ausgestreckter Pfefferspraydose herum, mit Drohgebärde. Er macht sich aber auch nicht vorher bemerkbar und läuft auffällig dicht an den Hunden vorbei, obwohl durchaus Platz wäre. Ich war heute morgen kurz davor, ihn zu Boden zu bringen und ihm seine eigene Ladung Pfeffer zu verabreichen.
Wie seht Ihr das ?
Frage Nummer 3000033847
Antworten (9)
Früher habe ich oft gejoggt, hatte aber trotz eigener Hunde immer etwas "Bammel" vor freilaufenden Hunden. Ich bin nie gebissen worden, aber manchmal bekam ich schon etwas Angst. Ohne Spray oder ähnliches.

Als Postbote während der Schul- oder Semesterferien wurde ich allerdings öfter von Hunden bedroht. Es ist aber nie was passiert.
Ich verstehe nicht, was du damit meinst "er macht sich vorher nicht bemerkbar" . Was sollte er denn da machen?
Ich denke er hat Angst vor den Hunden. Die Drohung mit dem Pfefferspray verstehen ja die Hunde nicht. Das soll wohl den Hundebesitzern zeigen, daß sie ihre Hunde kontrollieren sollen. Wenn er erlebt, daß ihm nichts passiert, wird er mit der Zeit auch gelassener .
Es besteht auch kein Grund ihn anzugreifen. Er hat ja nichts getan. Du würdest wegen schwerer Körperverletzung verurteilt werden und zu Recht. Geh doch lieber auf ihn zu und versuche, ihm ein wenig von seiner Angst zu nehmen indem du ihn mit deinem Hund vertraut machst.
1. Du darfst Deinen Hund nicht in der Natur frei herumlaufen lassen, er könnte im Wald seine Losung absetzen. Das ist streng verboten.
2. Der Pfefferspraymann ist wohl übervorsichtig. Sein Verhalten klingt überzogen.
Sorry Elfi, aber wenn mehrere Hundebesitzer plaudernd miteinander spazierengehen, die Hunde mit sich selbst beschäftigt sind, gibt es keinen Grund für irgendwelche Drohgebärde, den Hunden die Spraydose hinzuhalten.
Ich sehe erst einmal ein Gewaltpotential. Bevor man einen unliebsamen Jogger zu Boden bringt und ihn mit seinem Pfefferspray "behandelt", könnte man ihn genau so gut ansprechen.
Musca das mit der Angst ist so eine Sache, die man nicht immer nachvollziehen kann. Menschen mit Angst reagieren oft übertrieben oder irrational. Daß er den Hunden die Spraydose hinhält zeigt das schon. Die Hunde haben keine Ahnung, was das ist. Er könnte ihnen genauso gut eine Banane hinhalten. Die Hunde fühlen sich davon sicher nicht bedroht. Ihr ärgert euch, weil er das macht. Komm mal wieder runter und überlege, was ihr dagegen machen könnt, ohne dass es eskaliert.
Nach einem Glas Merlot bin ich zu folgender Erkenntniss gekommen : Auch der Mensch hat ein Revierverhalten, in der Vergangenheit funktionierte das Zusammenleben von Joggern, Radfahrern, Kindern und dutzenden von Hunden auf dieser großen Spielwiese problemlos. Jetzt kommt ein neuer Eindringling, er akzeptiert die Spielregeln nicht.
ich werde in Ruhe darüber nachdenken, danke für Eure Beiträge, sie werden mir dabei helfen.
Gast
Ich habe drei Hunde. Es ist ja eigentlich fast überall verboten und strafbar , Hunde ohne Leine laufen zu lassen. Nun ist es aber sinnfrei, mit drei großen Hunden an der Leine zu laufen, es sei denn in der Stadt. Ich habe selbst diese penetranten Jogger erlebt, die dich als Ersatzwächter des Ordnungsamtes sehen. Lass ihn doch mal sprühen, dann kannst du ihn festhalten und deinen Hund zum Tierarzt bringen. So habe ich einen dieser Spinner zur Strecke gebracht. Es kam einiges zusammen, das Zauberwort heißt Verhältnismäßigkeit der Mittel. Er hat wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung eine heftige Strafe bekommen. Tiere werden vor dem deutschen Recht als Sache gesehen, deshalb die Sachbeschädigung;die Tierquälerei hat der Tierschutzverein als Nebenkläger durchgesetzt. Die Entstehung der Beule an seinem Kopf, konnten alle Hundebesitzer bezeugen, kam von dem Sturz auf das Pflaster.
Ich gehe mit meinem English Setter auch oft in so eine Art Wiesengrund mit angrenzendem Wald. Das Zusammenleben mit den anderen Naturteilnehmern ist reibungslos. Ein Hundehalter hat allerdings Probleme ausgerechnet mit einem Yorki. Er hat das Tier nicht im Griff und der Hund greift größere Hunde an und geht auch auf Radfahrer und Jogger los. Natürlich fürchtet sich weder Tier noch Mensch vor dem kleinen Hund. Aber er selbst wurde schon böse gebissen. Leider ignoriert der Mann alle Hinweise auf eine Hundeschule.
Der Jogger mit der Spraydose hat evtl. schon schlechte Erfahrungen mit nicht gut erzogenen Hunden gemacht.