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Noch Fragen?

Als den aktuellen Dienstplan sah, traf mich der Schlag: drei mal von der Nacht- in die Frühschicht. Darf mein Arbeitgeber das überhaupt?

Frage Nummer 46093
Antworten (9)
Du kannst doch reden, oder?
Dann rede mit ihm.
Es müssen mindestens 11 Stunden Pause zwischen Arbeitsende und Arbeitsanfang sein. Das ist die gesetzliche Vorschrift.
Ich habe als Schüler während der Ferien bei der Deutschen Bundespost gearbeitet. In der Sortierung und im Postfachdienst. Abends bis 22 Uhr, am nächsten Morgen ab 5 Uhr. Konnte dafür aber umsonst in die ganze Welt telefonieren .... Hä,hä! Später habe ich als Notarzt 24 Stunden plus anschließend 12 Std. Dienst gehabt. Also scheißt Euch nicht in die Hose!
Auf Scherzfragen darf man natürlich antworten, wenn es Spaß macht. Nur vorführen sollte man sich nicht lassen, das wäre peinlich.
Ihr Arbeitgeber kann Sie leider so einteilen. Er muss aber auch vorher davon ausgehen, dass Sie zwischen der Nachtschicht und der kommenden Frühschicht mindestens 11 Stunden Freizeit haben (§ 5 ArbZG). Er kann Sie jedenfalls nicht so einteilen, dass Sie zum Beispiel am Donnerstag Nachtschicht haben, der ja bis Freitag früh geht, und anschließend gleich Frühschicht haben. Reden Sie darüber am besten mit dem Betriebsrat in Ihrer Firma. Eine Ausnahme gibt es aber: Krankenhäuser
Eigentlich darf eine Arbeitsschicht nicht auf die nächste folgen. Eventuell sollten Sie dies Ihrem Arbeitgeber mitteilen und auf die Berufsrisiken hinweisen. Denn bei Übermüdung kann es schnell zu Unfällen führen, für die Ihr Arbeitgeber dann haften muss, da er die Bestimmungen missachtet hat. Hier sollten Sie definitiv Einspruch bei Ihrem Arbeitgeber einlegen.
Ja er darauf es. Es gibt keine bestimmten Regeln bezüglich der Früh- und Nachtschicht bzw  im Bezug auf den Wechsel davon. Man sollte dabei einfach auf den Arbeitsvertrag schauen und was dort festgehalten ist. Wenn es aber so darin steht, so kann man wohl nichts dagegen machen und muss in den sauren Apfel beisen.
Leider ja, allerdings muss er darauf achten, den Dienstplan rechtzeitig an Sie zu versenden. Ansonsten könnte man dagegen eventuell betriebsrechtlich vorgehen, sofern er es absichtlich und permanent macht.
So lange dein Arbeitgeber die Ruhezeiten einhält, darf er das leider machen. Wenn dich Details zum Thema Rechtslage in solchen Dingen interessieren, findest du die hier: https://www.quinyx.com/de/zeiterfassung