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Gast

Arbeitsrecht

Schönen guten Tag. Meine Frau hatte am Donnerstag einen Kaiserschnitt und hat mir eine kleine Tochter geschenkt. Da es leider Komplikationen bei der op gab, braucht sie eine Haushaltshilfe weil wir auch noch einen kleinen 3,5 jährigen Sohn haben.

Sie möchte gerne das ich das mache, weil sie keine fremden Personen im Haushalt haben möchte.

Ich war leider sechs Wochen lang krankgeschrieben wegen Nervenzusammenbruch. War jetzt zwei Wochen wieder arbeiten und habe ihm gestern die Kündigen auf den Tisch gehauen. Habe noch alten Urlaub. Will mit aber keinen unbezahlten sonderurlaub geben. Bestätigung von der kk habe ich schon.

Wenn er mir den sonderurlaub wirklich nicht gibt, ich aber mich selber krankgeschrieben lasse, weil ich einen Bandscheibenvorfall habe.

Kann ich dadurch irgendwelche konsequenten bekommen?
Frage Nummer 3000001786
Antworten (7)
Ja, drei Monate Sperre von der Arbeitsagentur.
Es sei denn dein Arzt erstellt ein Gutachten das du deinen Job nicht mehr ausüben kannst. Wenn die Arbeitsagentur das annerkennt evtl mit Vorstellung beim Amtsarzt hat sich das mit der Sperre erledigt und du bekommst vom ersten Tag an ALG1.
erst mal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs.
1) bist Du wirklich krank, hat die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Arztes für Dich keinerlei negative Konsequenzen. Du solltest aber damit rechnen, dass Dein AG das überprüft.
2) wenn das nicht funktioniert, hast Du nach §2PflegZG Anspruch auf bis zu zehn Tage unbezahlter Freistellung für die Akutpflege Deiner Frau
3) wenn das zusammen mit Deinem Resturlaub nicht reicht und Du der Arbeit fern bleibst, musst Du mit einer fristlosen Kündigung des AG rechnen. Das hätte meines Wissens eine Sperrfrist beim AL-Geld zur Folge. Da Du aber selber gekündigt hast, bekommst Du die ohnehin.
Eine Trennung vom AG in Frieden mit einem guten Zeugnis erscheint so oder so recht unwahrscheinlich. Auf den brauchst Du dann eher weniger Rücksicht zu nehmen.
ing bzgl. Arbeitszeugnis
War 20 jahre in einer Firma, hab dort auch gelernt und wir sind nicht freundlich auseinander gegangen. Mein Arbeitzeugnis war nach 20 Jahren zugehörigkeit eine halbe Seite lang.
Bei jedem Vorstellungsgespräch damals war immer die Frage "20 Jahre im Betrieb und dann nur ne halbe Seite????" Da hat mich meine damalige Chefin bis heute ordentlich gef*****. Diese miese Schl*******!!!!!
auch wenn es Coredlier jetzt nichts mehr nutz, trotzdem der Hinweis:
ein Arbeitszeugnis verfolgt einen bis an sein Lebensende. Deshalb sollte man sich entweder selber damit auskennen (wie sollte die Form aussehen, wer unterschreibt mit welchem Datum, was sollte drinstehen, welche Formulierungen sind Schlüsselsätze) oder jemanden sehr(!) zeitnah dazu befragen.
Das Zeugnis muss "wohlwollend" und "angemessen" sein. Ist es das nicht, sollte man sich nicht scheuen, dagegen anzugehen.
ing, das war anfang 2008, nach 7 1/2 Jahren brauch ich da auch nicht mehr gegen vorgehen, bin froh das ich mit dem Laden nix mehr zu tun hab. Aber meine Chefin noch mal Ärgern würd mir schon gefallen, hehehe.
War damit auch beim Anwalt für Arbeitsrecht um das zu überprüfen und der sagte:"Damit wär alles in Ordnung, wohl formuliert und nix auszusetzen aber ebend ordentlich kurz" und ich sollte da nix weiter unternehmen, kostet nur viel Geld wenn er da jetzt aktiv werden würde für anderhalb Seiten mehr.
Ich habe seinerzeit mal ein sauschlechtes Zeugnis bekommen, weil der Chef mich nicht mochte (Mobbing etc). Habe trotzdem danach eine Superstelle bekommen.