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Gast

Wie kann ich meiner Freundin helfen?

Hallo,
meine Freundin arbeitet in einem Autohaus als Verkäuferin und arbeitet jeden Tag von 08:00 bis 18:00 (eine Stunde Mittagspause). Auch jeden zweiten Samstag muss Sie arbeiten von 08:00 bis 13:00 (hier nur eine Viertel Stunde Pause). Am Monatsende werden Ihre mehr geleisteten Stunden auf Null gesetzt. Sie arbeitet jeden zweiten Samstag und auch unter der Woche jeden Tag eine Stunde mehr und das ohne dass Sie mehr Geld bekommt. Freizeit bekommt Sie auch nicht, da Ihre Stunden auf Null gesetzt werden. Gesundheitlich geht Ihr das mittlerweile auch schon nahe, da Sie nicht mehr so viel Freizeit und damit Zeit zum Erholen hat. Darf das wirklich ein Arbeitgeber verlangen?
Ich hoffe mir und meiner Freundin kann geholfen werden.
Vielen Dank
Frage Nummer 3000113313
Antworten (3)
Neuen Arbeitgeber suchen... aus die Maus.
???
Das alles ist irgendwie nicht verständlich. Man kann nur vermuten und interpretieren.

Nur soviel auf den ersten Blick würde ich sagen alles gut, alles schick.
Deine Freundin arbeitet in der 1. und 3. Woche je 45 h und in der 2. und 4 Woche je 50 = 190 h / 4 Wochen zu 6 Tagen
D.H. sie arbeitet 190h/24 d= 7,91666 h/d
Es ist eine richtig blöde Verteilung der Arbeitszeit, ich würde mir Gedanken was ich will (AZ-Auteilung etc. etc.) dann mit der AG ein ERGEBNISOFFENES Gespräch suchen und danach in aller Ruhe und in Abhängigkeit vom Gesprächsausgang evtl. mir einen anderen AG suchen.
Nein, darf er nicht - dieser Arbeitgeber missachtet auf jeden Fall gesetzliche und wahrscheinlich einzelvertragliche Regelungen.

1) gesetzlich
die tägliche Arbeitszeit darf in der Regel 8h nicht überschreiten. Eine Erhöhung auf bis zu zehn ist zulässig, wenn dafür innerhalb von sechs Monaten Freizeitausgleich gewährt wird.
Ein solcher ist nicht zu erkennen, da die regelmäßige Arbeitszeit annähernd 48h/Woche im Schnitt beträgt und das die gesetzliche Wochenarbeitszeitgrenze darstellt.

Die 48h als solche und die regelmäßige Samstagsarbeit sind aus gesetzlicher Sicht dagegen nicht zu beanstanden.

2) einzelvertraglich
Es sollte im Arbeitsvertrag eine Regelung geben, bei der grundsätzlich eine wöchentliche Arbeitszeit festgelegt wird, meist zwischen 35h und 42h pro Woche.
Alles, was darüber hinaus geht, ist auszugleichen oder zu bezahlen. Punkt. Ausrufezeichen.
Gibt es keine Klausel, gilt die "betriebsübliche" Arbeitszeit. Arbeiten allerdings alle Kollegen solange, hat sie in dem Fall schlechte Karten ...

Unterm Strich: change it, love it or leave it ...
jemand, der ernsthaft 48h/Woche festlegt, ist von vorgestern. Der wird sich auch nicht überzeugen lassen, "change" ist keine erkennbare Option.
"Love" auch nicht, sonst hättest Du die Frage nicht so gestellt.
Bleibt nur noch "leave", und zwar am Besten schnell, solange die Autohäuser noch Autos verkaufen ...