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Noch Fragen?

Aus welchen Beweggründen finden Menschen zum Satanismus?

Ich kapiere einfach nicht, was einen Menschen (ausserhalb der Pubertät) ernsthaft zum Satanisten werden lässt. Gibt es tatsächlich erwachsene Menschen, die eine solche Religion aus Überzeugung gut finden? Warum? Hat das was mit psychischen Problemen zu tun? Abscheu gegen etablierte Religionen könnten ja nun auch zum Atheismus führen.
Frage Nummer 19482
Antworten (15)
Hm.
Aus welchen Gründen finden Menschen zum Christentum? Zum Islam?

UND WAS bitte unterscheidet diese Religionen vom "Satanismus"??????

Doch nur deine moralische Einstellung (und die des Mainstreams)
ich würde es nicht als Religion bezeichnen, eher als den Versuch, sich gegen religiöse Dogmen aufzulehnen, hierfür dient Satan als Symbolfigur. Alle Religionen haben eine dem Menschen "übergeordnete" Gottheit, dieses wird von Satanisten möglicherweise nicht akzeptiert. In manchen Fällen, z.B. Gothicbewegung halte ich es einfach nur für eine Subkultur ohne weiteren (anti)-religiösen Hintergrund.
Abscheu gegen eine Religion der ich mal angehörte, habe ich auch, sehe aber trotzdem keinen Grund, deswegen zum Atheisten zu werden.
Da es keine geschlossene Definition von "Religion" gibt, aber durchaus einen theistischen Satanismus kann man diesen durchaus als Religion bezeichnen.
Auf die Frage nach dem "warum" noch eine Antwort..

Vielleicht weil manche Menschen eher etwas mit den hier aufgeführten Grundsätzen anfangen können als mit der schwülstigen Verlogenheit der etablierten Kirchen?
Dahinter steckt der Wunsch, etwas besonderes zu sein, zu wenigen Eingeweihten zu gehören, sich von anderen abzugrenzen, also Geltungsdrang. Das findet man im Satanismus, Okkultismus, religösen Extremismus usw. ist aber keinesfalls auf religiöse Aspekte begrenzt. Diese geschlossenen Zirkel, die sich abgrenzen bzw. andere ausgrenzen findet man häufig. Selbst bei kleinen Kindern findet man das, die andere Kinder im Sandkasten nicht mitspielen lassen wollen.
Aus Dummheit. Ganz ohne moralische einschätzung ;-))
@mantrid: Würdest du diese Antwort auch geben, wenn gefragt würde, wie jemand ernsthaft an Gott oder Allah glauben kann?
und wenn nein - warum nicht?
Alleine aufgrund der Zahl der Anhängerschaft?
@Alex64: Was mir an deinen "Antworten" nicht gefällt, ist deine negative Grundhaltung zu all denen, die sich in einer religiösen Gemeinschaft geborgen fühlen (und damit meine ich weder die Extremisten noch die Pädophilen). Es gibt sehr viele Menschen, die zu den von den Religionen vermittelten Werten stehen und auch aktiv für diese eintreten, z.B. in der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Alten und Schwachen der Gesellschaft. Eine solche Wertegemeinschaft gleichzusetzen mit einer Art "Rockerclub" mit dubiosen Ritualen zeugt in meinen Augen von einer gewissen Unreife. Sorry.
Zum Glück ist es ja jedem freigestellt, an was er glaubt oder auch nicht glaubt.
Solange nicht im Namen Gottes, Allahs oder meinetwegen auch Satans Menschen unterdrückt , misshandelt oder umgebracht werden. Was leider allzu häufig geschehen ist und weiterhin geschieht. Und darum sollte man Menschen, welche auf welche Art auch immer ihre Spiritualität auf friedfertige Weise ausleben, nicht diffamieren.
@ Alex64
Das ist hier eine Wissencommunity, keine Glaubenscommunity. Was du also glaubst oder nicht glaubst, ist relativ unerheblich, solange du kein WISSEN zu bieten hast. Auch der Atheist weiß nicht mehr als andere, er glaubt nur etwas anderes. Zu den „Satanischen Grundsätzen“: Natürlich gibt es Menschen, die mit diesen Grundsätzen etwas anfangen können, zwischen 1933 und 1945 gab es sogar besonders viele davon
@stechuscactus – ob dir meine Antworten zu diesem Thema gefallen oder nicht ist mir eigentlich egal.
Was MIR nicht gefällt, ist, dass du (und andere hier) anscheinend eure Moral (und die eures Glaubens respektive der indoktrinierten "christlichen" Werte) als einzig richtig anseht. Die "moral" hinter dem theistischen Satanismus ist eben eine andere – ob eure letztendlich "richtig" ist oder nicht kann durchaus hinterfragt werden.
@ingenius – ich weiss. Aber wozu es führt, wenn diese Frage rein rational, ohne Berücksichtigung von "richtiger" oder "falscher" Moral beantwortet und ein "Glaube" mit dem anderen verglichen wird sieht man ja oben.
Und ausserdem bekommst du hiermit "1 point godwin".
@musca – Danke. Genau so
Alex64,
ein Poisitivist glaubt nur das, was nachgewiesen ist, alles andere schließt er aus seinem Gesichtskreis aus. Wenn ihm das genügt, ist er eben sehr genügsam. Anderen genügt das nicht, sie stellen Fragen nach dem Sinn hinter allem, und finden Antworten in den Religionen, egal welchen, ich will hier nicht moralisieren. Es gibt ein universelles Grundwissen der Menschheit über eine höhere Macht, auf der ganzen Welt und seit Beginn der schriftlichen Aufzeichnungen vor 5000 Jahren in Ägypten und Indien dokumentiert. Erst der „aufgeklärte Mensch“ erklärt das alles für Humbug; nicht weil er es besser wüsste, sondern weil er den Gedanken an eine Macht über sich einfach nicht ertragen kann. Den „Godwin“ gebe ich hiermit zurück, da er anscheinend aus der Arroganz des Nichtwissens verliehen wurde. Es war doch Nietzsche, dessen Gedanken zu einer Ideologie führten, die für die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts verantwortlich war.
@Alex64 Die Zahl der Anhängerschaft spielt keine Rolle, lediglich der Faktor, dass diese üblicherweise keine Wurzeln in der Gesellschaft gefunden haben und deshalb etwas Besonderes suchen. Das findet man übrigens auch in religiösen Moden wieder, die ab und an durch die westliche Welt schwappen.
Meistens aus Hass auf die Menschheit im Allgemeinen und auf die Eltern im Besonderen.
BEELZEBUB ist ein Erzengel und er war sogar Gottes vertrautester. Er hat sich gegen den Willen Gottes gewandt. Er wollte nicht die Menschen vor dem Bösen bewahren. Das ist das Schlimmste, was es gibt, wenn ein Krieger Gottes sich gegen seinen Schöpfer lehnt.

Als Gott in seinen hasserfüllten Augen sah, streckte Gott seine Hand aus und sein Zorn kam über ihm. Gott riss ihm die Flügel aus seinem verdorbenem Fleisch und er fiel. Er fiel tiefer, als wir graben können. Denn dort wo wir wandeln gibt es nämlich noch Gutes (Aber auch böses). Dort wo wir wandeln dürfen wir lernen und erfahren, um uns dann für eine Seite zu entscheiden.

Durch den Aufprall hinterließ er neun Krater (Trinität mal Verhöhnung ist die Hölle bloß umgekehrt, da es sein ewiges Gefängnis ist 3*3=9). Und dort brennt man. Gott gab uns die Sonne bzw. das Feuer zum Leben, während in der Hölle die verdorbenen Seelen mit dem Feuer gepeitscht werden.

SATANISMUS ist der christliche Glaube, aber der explizite an Beelzebub oder Luzifer, Diabolus, Mephisto etc. bzw. die Verehrung.

Die Menschen sind schlecht und verdammtes Ungeziefer, das sich selbst und alles was sie berühren vergiften, ausrotten und leiden lassen nur für ein unbedeutendes kurzes Leben (Ansichtssache) aber vor allem sind sie Heuchler (Wie ich, da ich auch ein Mensch bin). Außerdem hat das Böse etwas Verführerisches an sich. Und natürlich geht es auch um die Macht. Beelzebub und Gott können nicht viel auf der Erde machen, da aber Gott uns den freien Willen gegeben hat, können wir hier viel machen....

ICH PERSÖNLICH finde Satanisten schwach. Ich hasse auch die Menschheit und würde in manchen Situationen auch am liebsten jeden brennen sehen. Aber ich kämpfe so wie es Gott von mir verlangt. Das Gute und das Böse existiert. Ich habe Dinge erlebt, die nicht von dieser Welt sein sind. VOR DIESEN ERLEBNISSEN WAR ICH MEIN HALBES LEBEN LANG ATHEIST.