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Noch Fragen?

Aus welchen Faktoren setzt sich ein Bausparplan zusammen? Hätte gern Tipps, bevor ich zum Berater gehe.

Frage Nummer 19341
Antworten (4)
Da gibt es die Sparquoten, die Kreditmöglichkeiten und die Fristen. Insgesamt wird schlicht und einfach auf eine gewisse Zeit hinaus versucht, eine Immobilien-Finanzierung auf die Beine zu stellen. Das wird dir dann aber auch der Berater erklären. Passe aber auf, dass du dich nicht überhebst.
Der enthält natürlich zunächst einmal die Laufzeit und die Summe, über die der Vertrag abgeschlossen wird, daneben die Tarifart (es gibt unterschiedliche Modelle), Sparzins, Darlehenszins, die Mindestsumme, die bei einer möglichen Zuteilung angespart sein muss, die Abschlussgebühr, die Regelsparrate sowie die Tilgungssätze.
Normalerweise durchläuft eine Bausparvertrag 3 Phasen, in der ersten zahlst du Geld ein und erhälst Zinsen und nach einer bestimmten Bindungsfrist auch staatliche Fördergelder. Ist das vorher festgelegte Mindestguthaben erreicht, kannst du dir das Geld entweder auszahlen lassen oder ein Darlehen beantragen. Wichtig sind gute Konditionen!
Bausparen ist "Zeit x Geld". Wenn 10 Menschen je 10.000 EUR im Jahr sparen können und jeder eine Immobilie für 100.000 kaufen möchte, muss jeder nur für sich 10 Jahre warten, bis er das Geld zusammen hat. Wenn diese aber das Geld zusammen legen, kann der erste sofort bauen, und dann jedes Jahr ein anderer, d. h. im Durchschnitt ca. zur Hälfte der Zeit. Je eher viel Geld in einen Bausparvertrag gelegt wird, desto besser ist bei variablen Tarifen die Wahlmöglichkeit bei Zins und Tilgung und desto eher die Zuteilung. Vorsicht bei zwei Punkten: die Höhe sollte bedarfsgerecht sein (zum VL-Sparen reichen 10.000 - diese können SPÄTER erhöht werden), und ein Riester-BSV lohnt sich nur, wenn auf jeden Fall im Inland eine selbstgenutzte Immobilie (meines Erachtens erst in vielen Jahren) damit finanziert werden soll.