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Noch Fragen?

Bauknecht Geschirrspüler

Vor etwa 1 Stunde macht es plötzlich "klick", und mein laufender Geschirrspüler schaltet sich ab. Fehler F2 wird angezeigt. Im I-Net schnell gefunden: Wasser steht in der Auffangwanne, ein Schwimmerschalter hat ausgelöst. Ein etwa 1" dicker, 4 cm langer hochflexibler Gummischlauch hat ein Loch. Abziehen geht nicht, ist verklebt. Also abschneiden. Sichtprüfung ergab, dass sich der Schlauch von innen auflöst.
Wie kann sowas denn sein? Ist so ein Schaden vielleicht gewollt von Bauknecht?
Frage Nummer 47712
Antworten (8)
Nein, der Schaden war nicht gewollt. Die Maschine ist 1. schon etwas älter, 2. wenig gelaufen. Wenn die Maschine wenig läuft, greifen Rückstände aus dem Spülmittel die Schläuche an. Leider nicht zu vermeiden, es lässt sich nur verbessern wenn täglich mindestens1 Mal die Maschine läuft. Schlauch tauschen und die Maschine öfters laufen lassen, das Nächste ist ein Leck an dem Pumpengehäuse und dann hilft nur noch wegschmeissen. Sollte ich Recht haben und die Maschine ist älter, eine neue kaufen die spart Energie, Wasser und hat das Problem an den Schläuchen und Dichtungen nicht. Da hier zuviele Deppen sich melden, das ist ein ernst gemeinter Tipp.
Schläuche sind in fast alle Geräten ein Schwachpunkt.
Es kann tausend Gründe haben, warum sich grade Dein Schlauch auflöst.
Wenn Du einen neuen einbauen willst, Finger weg von PVC und PU. Gummi und PP sind Deine Kunststoffe, wenn Du eine gute Quelle hast, gerne auch PTFE.
@rayer: Du kannst dich darauf verlassen, dass ich eine ernst gemeinte Antwort als solche erkenne. Die Maschine ist jetzt 6 Jahre alt. Sie läuft mindestens alle 2 Tage.
Morgen werde ich versuchen, die Stelle mit einem 1" Gummischlauch aus dem Gartenbereich zu flicken, bis ich ein passendes Originalersatzteil habe.
@ wiki
Die Lösung mit dem Gartenschlauch beinhaltet das Risiko, dass er sich bei unsachgemäßer Befestigung löst. Dann gibt es Hochwasser in der Wohnung
@ antwortomat
PTFE (Teflon) ist zu weich, ist also ungeeignet.
@Dara: ich dachte, das Risiko beherrschen zu können. Der alte Schlauch war mit einer Schlauchklemme befestigt, zumindest auf der einen Seite, auf der anderen war er verklebt, also nehme ich 2 gute Schlauchschellen. Und Überschwemmung hoffe ich nicht zu bekommen, weil, wenn der Schwimmerschalter in der Bodenwanne, der ja jetzt auch die Maschine ausgeschaltet hat, die Maschine wieder ausschalten würde, und gleichzeitig der Zulauf elektrisch geschlossen wird.
Also denke ich: minimales Risiko.
Das einzige Risiko ist, dass ich es so lasse, wenn ich es dicht bekomme- ich kenne mich!
@ wiki
Das sollte nur ein Tipp zur Anregung zur Vorsicht sein.
@Dara. PTFE zu weich? Wie kommst Du denn auf die Idee?
Hast Du Angaben zur Druck- oder Unterdruckfestigkeit? 'Nen Durchmesser vielleicht?
Eine Idee, welche Wandstärke benötigt oder ggf. vorhanden ist?
Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was man mit PTFE-Schläuchen für Druckwerte erreichen kann, wenn sie eine Metallumflechtung haben.
Na , das war ja mal eine Super Antwort. Erst einmal befinden sich in allen Geräten, nicht nur Bauknecht, Bauteile die aus allen Teilen der Weld kommen.
Dann ist es auch so das Bauteile "altern", insbesondere Gummiteile. Die benutzten Reinigungsmittel tragen auch dazu bei. Es gibt wohl kaum jemanden der zB. an einer Waschmaschine die 10 Jahre auf dem "Buckel" hat noch nicht eine kaputte Dichtung,Schlauch etc. hatte. So kann das auch bei einer GS passieren.
Wo ich zustimmen muss ist, das zb: bei Waschmaschinen zum größten Teil bei den Motoren auf den Ablaufschutz der Kohlen verzichtet wird. Früher war das Standard. Das führt dazu das die Motoren dann völlig defekt sind durch ein Teil das einige Cent kostet. Ich habe mir es zur Angewohnheit gemacht, hängt natürlich vom Kaufpreis ab, eine Garantieverlängerung zu kaufen. so habe ich dann 5 Jahre Garantie.