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Bayerischer Dialekt klingt oftmals nicht mehr deutsch. Woher kommt das?

Frage Nummer 23224
Antworten (3)
Wahrscheinlich weil kaum ein anderer Dialekt heute noch so konsequent genutzt wird. Früher unterschieden sich die Dialekte weit mehr, weil untereinander kaum Kontakt war. Bairisch wird heute im GEgensatz zu anderen Dialekten noch als zusätzliche Sprachkultur angeseehn und gepflegt.
Das liegt u. a. daran, dass das Bairische z. T. einen älteren Lautstand als das Standarddeutsche beibehalten hat. So finden sich in diesem Dialekt noch Diphthonge, die in vielen anderen Dialekten und in der standardisierten Aussprache des Hochdeutschen längst zu Monophthongen geworden sind, etwa in Wörtern wie "Bruada, guat, liab" ("Bruder, gut, lieb") usw.
Der Dialekt in Bayern ist noch immer sehr stark ausgeprägt und für Nicht-Bayern daher oftmals nur schwer zu verstehen, zumal viele Wörter gebraucht werden, die außerhalb von Bayern unbekannt sind. Aber das Bayrisch Nicht-Dezutsch klingt solltest du lieer keinen Bayern hören lassen! ;-)