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Bellum iustum / Gibt es einen gerechten Krieg?

„Gerechter Krieg“ - Die Theorie vom Gerechten Krieg soll die Beurteilung ermöglichen, ob eine Anwendung militärischer Gewalt vom moralischen Standpunkt her erlaubt oder sogar geboten ist. Hierbei wird zwischen zwei Kategorien unterschieden: dem „ius ad bellum“ (Recht zum Krieg – unter welchen Umständen darf Krieg geführt werden?) und dem „ius in bello“ (Recht im Krieg – Regeln zur legitimen Kriegführung). Gibt es einen gerechten Krieg?

Frage Nummer 37857
Antworten (3)
Eine gerechte Sache liegt im Auge des Betrachters. In der Vergangenheit gab es gerechte Kriege, die in dem Moment ungerecht wurden, als sie verloren waren.
Oft werden gerechte Kriege von extremen Religionen geführt, und können von uns nicht verstanden werden.
jeder behauptet doch, dass seine eigene Sache "gerecht" sei. Gerechtigkeit ist in den meisten Fällen subjektiv; das Empfinden richtet sich nach den Werten, mit denen wir erzogen wurden, nach unserem Weltbild und nach der Zeit, in der wir leben. Daher kann es einen allseits als solchen anerkannten "gerechten Krieg" nicht geben.
Wenn wir uns den aktuellen Konflikt anschauen in den die Welt gerade hineinläuft, dann gibt es Sympathie mit dem Iran oder mit Israel. Entsprechend mit der Symphatie (Verständnis, Logik) wird die Anwendung militärischer Gewalt als gerecht empfunden.
z.B.
Der Iran muß die Welt und Israel fürchten und dass verhindert derzeit dumme Dinge.
Aber gleichzeitig ist die Scham "öffentlich" den Schwanz einzuziehen vor der Welt und Israel größer als ein verlorener Krieg.