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Noch Fragen?

Benzinverbrauch

Ich fahre Motorrad. In dem Land, in dem ich lebe, wird der Verbrauch von Benzin mit 10% Ethanol forciert. Der Anteil soll in naher Zukunft auf 20% erhöht werden, da Zuckerrohr und Mais anscheinend sehr einfach in Ethanol umgewandelt werden können.
Ich habe eine Studie betrieben, die zeigt, dass ich einen Mehrverbrauch von ca. 10% habe, wenn ich dieses Gemisch benutze. So fahre ich z.B. 110km mit normalem Benzin und 100km mit dem Gemisch in gleicher Menge. Ich habe Kanister mit Benzin und Messglas dabei.
Meine Frage ist, verbrenne ich nun weniger, oder mehr oder gleich viel Benzin?
Ich würde mich freuen, eine Antwort zu bekommen, die eine Begründung gibt, und nicht nur "mehr" oder "weniger" oder gar ein ein YT Musik video.
Frage Nummer 3000046512
Antworten (27)
Schade, dass man in dem Land, in dem du lebst, offenbar nicht Rechnen lernt. Du bist nicht einmal in der Lage anzugeben, wieviel Kraftstoff du verbrauchst. Treffe ich also eine fiktive Annahme.
Mit 100 Einheiten Benzin fährst du 110 km, das ergibt einen Verbrauch von o,9o9. Mit dem Gemisch fährst du 100 km, das ergibt einen Verbrauch von 1,0. Davon sind 90% Benzin, also 0,9. Demnach verbraucht du mit dem Gemisch 0,009 weniger Benzin.
Ja, Dorfdepp, ich lebe in einem Land, in dem man Rechnen weder lehrt noch lernt. Deshalb wende ich mich ja an diese hochqualifizierte WC.
So wie du es darlegst, verbraucht man also weniger Benzin, wenn man Ethanol dazu mischt. Das verstehe ich. Danke.

Um meine dusselige Frage zu vervollständigen, so dass du sie verstehst, bevor du sie beantwortest hast, hier kommt mein Ergebnis.

110km mit 91 Octane Rating = 3 Liter,
100km mit E10 (das heißt 10% Ethanol) = 3 Liter.

Der Unterschied ist also gering. Ich frage mich, weshalb man das Ethanol da hineingießt.
Völlig richtig, Paul. Ich verstehe es auch nicht. Denn der Anteil an Benzin, der verbrannt wird, ist nahezu gleich. Und damit auch die freigesetzten Schadstoffe. Dazu kommt natürlich noch das verbrannte Ethanol. Was wird da an Schadstoffen freigesetzt? Dazu müsste man mal jemanden fragen, der sich mit Chemie auskennt.
Was bleibt unter dem Strich? Höhere Kosten für den Fahrer, (nahezu) gleiche Schadstoffbelastung + die Schadstoffe des verbrannten Ethanols, geringere Reichweite bei vollem Tank.
Tolle Wurst. Gut, dass diesen Ethanol-Wahnsinn nicht alle mitmachen.
Wir sollten generell nur Fahrzeuge benutzen, welche mit Brennstoffzellen betrieben werden. Da Wasserstoff nun mal überall verfügbar ist und nicht erst energieaufwändig durch elektrische Energie oder eben solche chemischen Vorgänge erzeugt werden muss, wäre das doch der Weisheit letzter Schluss, oder nicht?
fast alle ernsthaften Studien gehen von einem Mehrverbrauch von gut 1,5% aus, einige wenige von bis zu 3%.
Aber was zählt das schon im Vergleich zu Pauls Kanister und Messglas.
Who cares?
BTW ing, am Anfang eines Satzes wendet man ein Majuskel.
machine
Majuskel ist feminin
"Substantiv, feminin - Großbuchstabe (in einer lateinischen Schrift); Versal" (Duden)
wenn, dann "wende" ich nicht sondern "verwende" - man sollte eine Sprache besser beherrschen als der, den man korrigieren möchte
@ Panther
Ich hätte ja aufrunden können, aber dann wäre herausgekommen, dass 10% Ethanolanteil den Benzinverbrauch um 10% verringern. Aber genau das ist nicht der Fall, das war wohl auch der Sinn der Frage, darum habe ich es mathematisch korrekt hergeleitet. Also sind mit dem Messglas 3 Liter nicht ganz 3 Liter.
Jedenfalls scheint hier die Kompetenz in Orthographiefragen größer als die in einfachen Berechnungen zu sein.
Hallo Panther
Das von dir verwendete Benzin hat vermutlich einen Heizwert von etwa 41 MJ/kg, das Ethanol dagegen nur ca. 27 MJ/kg.
Damit hat dein Gemisch nur einen Heizwert von 3960 MJ/kg gegenüber reinem Benzin mit 4100 MJ/kg.
Das entspricht einem rechnerischen Mehrverbrauch von ca. 6% Gemisch.

Du verbrennst also weniger Benzin als bei reinem Benzinbetrieb, die kürzere Reichweite wird vom geringeren Energiegehalt des Ethanol verursacht.

Ich hoffe im Sinne der Frage geholfen zu haben.

R.
Danke dorfdepp und Bh_roth
es scheint also als erwiesen, dass durch ing793s Google Erkenntnisse und meinen extensiven Experimenten mit Kanister und Messglas wir zu dem Ergebnis gekommen sind, dass ein Zusatz von Ethanol zum normalen Benzin keinen Vorteil bring, es sei denn als dass die Farmer von Zuckerrohr und Mais einen neuen Markt haben.
@ Rentier_BV
ing793 kommt auf 1,5 bis 3 % Mehrverbrauch, du auf 6%. Damit wäre das Gebiet der Esoterik auch behandelt.
*schluchz*
Und wie komme ich auf ca 10%?
Ich hab das wirklich getestet unter verschiedenen Wetter-und sonstigen Bedingungen und skeptischen Blicken meiner Nachbarn. Wer fährt schon rum mit Benzinkanister und Messglas auf einem Motorrad zum Einkaufen zum Supermarkt?
Ich akzeptiere 6%, denn ich bin ja nicht gerade jener, an dem man international Benzinverbrauch messen (oder vermessen) sollte.

Ich bedanke mich für eure Antworten, und ich werde Ethanol vermeiden, so lange es geht.
*hihihi*
Hallo Panther

Das Eine:
Ethanol wird verwendet, weil es wesentlich sauberer verbrennt und aus nachwachsenden Rohstoffen ist.
Das Andere:
Lass dir mal von jemand wissendem ausrechnen, wie das Verhältnis der Heizwerte den Verbrauch bestimmt.
Dabei sind noch nicht einmal die unterschiedlichen Dichten von Benzin & Ethanol berücksichtigt; denn der Hw bezieht sich auf die Masse (kg) und du misst das Volumen(L).
Alles in allem dürfte sich die Rechnung bei 8...8,5% Mehrverbrauch einpendeln.
Die restliche Differenz zu deinem "Messungen" dürfte mit
thermischen und mechanischen Unterschieden begründet sein.

Gruß
R.
Lieber Dorfdepp,

ich habe deine erste Antwort noch einmal durchgelesen, die damit begann [Zitat] "Schade, dass man in dem Land, in dem du lebst, offenbar nicht Rechnen lernt."

Kannst du mir bitte erklären, weshalb du die Bürger eines ganzen Landes versuchst zu beleidigen, nur weil ich eine Frage stellte?

Insbesondere da deine Antwort falsch ist. Ich schreibe deshalb ja nicht, "schade, dass man in eurem Land nicht Rechnen lernt".

Also bitte keine aalglatten Ausflüchte á la Amos, sondern eine schlüssige Antwort darauf, weshalb du versuchst, die Menschen eines ganzen Landes zu beleidigen.
Dorfdepp,
keine Antwort, weil du dich schämst?
So etwas nennt man "Induktion". Dieses Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet etwa Herbeiführung oder Veranlassung. Sie wird weiterhin auch als verallgemeinerndes Denken bezeichnet. Unter ihr versteht man die Ableitung einer allgemeinen Regel durch eine oder mehrere Bedingungen. Da aus Einzelfällen abgeleitet wird ist die Schlussfolgerung möglicherweise nicht wahr, allerdings können neue Erkenntnisse gewonnen werden.

In diesem konkreten Fall bedeutet das: aus den Angaben "Du kannst nicht rechnen" und "Du kommst aus dem Land X" wird induktiv gefolgert, dies sei im Land X allgemein so. Der mögliche Fehler wird durch das Wort "offenbar" eingeräumt.
Diese Vorgehensweise scheint bei ihm gängig, denn auch aus den Bedingungen "Die Schweiz hat keinen Euro" und "der Schweiz geht es mindestens so gut, wenn nicht besser als Deutschland" folgert er auch -quasi zwingend- "Deutschland ginge es ohne den Euro besser".

Ich persönlich ziehe bei dem dünnen Datenbestand die deduktive Denkweise vor. Allerdings muss man durchaus konzedieren, dass bei der induktiven Denkweise mehr "neue" Ansätze entstehen (deren Wahrheitsgehalt allerdings der Überprüfung bedarf).
Panther,
bisher keine Antwort, weil ich nicht 24/7 online bin.
Da kein konkretes Land genannt wurde, habe ich niemanden konkret beleidigt. Die fiktiven Bewohner, die nicht rechnen können, waren als Abmilderung dafür gedacht, dass ich eigentlich dich gemeint habe, aber so frontal wollte ich dich nicht angehen, daher die Verallgemeinerung.
Panther,
der Einzige, der hier immer wieder pauschal ein konkret genanntes Volk beleidigt hat, war Bananabender.
Du wolltest also mich beleidigen. Danke.
@ Panther
Langeweile? Ich beleidige niemanden, bin schließlich nicht Bananabender. Die Feststellung, dass jemand etwas nicht kann, ist keine Beleidigung. Ich wollte es nur netter verpacken.
[Zitat] Die fiktiven Bewohner, die nicht rechnen können, waren als Abmilderung dafür gedacht, dass ich eigentlich dich gemeint habe.

Weißt du eigentlich was du schreibst?
Dorfdepp,
ich beende jetzt die Konversation mit dir.
Deine Antwort bezüglich des Benzinverbrauchs war inkorrekt. Du bist der einzige, der einen geringeren Verbrauch errechnete, obwohl der Verbrauch sich um bis zu 8% erhöhte.

Das ist für mich kein Grund, zu versuchen dich, oder gar alle Menschen in dem Land, in dem dem du lebst, versuchen zu beleidigen.

Ich hatte eine Frage gestellt, die du nicht befriedigend beantworten konntest, anstatt hast du versucht, mich zu beleidigen.

Mach mit deinem Leben was du willst, mache ich ja auch. Und nimm noch ein paar Unterrichtsstunden in Rechnen, bevor du noch einmal eine Antwort gibst, die verkehrt is.
@ Panther
So, meine Antwort ist inkorrekt, wei ich als einziger auf einen geringeren Verbrauch kam? Ich bin auch der einzige, der die Frage korrekt beantwortet hat, die da nämlich lautet; „Meine Frage ist, verbrenne ich nun weniger, oder mehr oder gleich viel Benzin?“
Natürlich verbraucht man weniger Benzin, das ist ja der Sinn der Sache, in deinem Beispiel sind es 0,9%. Dass man dafür mehr Gemisch verbraucht, steht bereits in der Frage.