User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Besitzt einer von Euch Miethäuser? Ich überlege diesbezüglich zu investieren. Wie sind Eure Erfahrungen?

Frage Nummer 20041
Antworten (5)
Hohe Investitionen, viel Arbeit, ständige Instandsetzungen und säumige Mieter. Wenn du auf eine Nachsteuerrendite von 3% kommst, bist du gut.
Viel Erfolg!
es ist natürlich auf lange sicht gesehen lukrativer, ein mietshaus zu kaufen, da die einnahmen auf längere sicht höher sind, als wenn du das haus wieterverkaufst. allerdings musst du mit viel arbeit rechnen: du bist als vermieter für alle reparaturen verantwortlich und musst dich immer darum kümmern miete zu bekommen und ähnliches. und die lage ist entscheidend.
Kaktus hat Recht; aber es gibt Ausnahmen (12-15% Rendite sind möglich): In Ostdeutschland ein 6-8 Parteienhaus kaufen (billig, wirklich!) selbst einziehen, Hausmeister , Verwalter, Renovierer und Gärtner machen. Die Miete der anderen kommt sicher vom Sozialamt. Wenn Du Tätigkeiten delegierst, kommt die Rendite natürlich nicht mehr hin.
Das solltest du nur machen, wenn du wirklich Kapital hast. Bedenke, dass alle größeren Reparaturen an dir hängen bleiben und diese oft verpflichtend sind. Auch wenn jemand seine Miete nicht bezahlt, bleiben die Kosten oft jahrelang an dir hängen, wenn du Pech hast, auch für immer.
Man spricht ja allgemein auch von Betongold. Wenn du dich im Vorfeld über Lage und Zustand des Objektes, die Hauskosten, eventuellem Renovierungsstau, Mieteinnahmen und Mieterstruktur umfassend informierst und deine Mieteinnahmen deine Finanzierungskosten decken können, kann das natürlich ein lohnenswertes Invest sein.