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Noch Fragen?

Bin ich ein Glückspilz?

Heute erhielt ich folgende mail:
Dear Email Owner,

We are delighted to inform you,that your e-mail addresses with your on-line Winning ticket number (11 14 18 20 37 41 46) have won you this lottery in the 2nd category. Your prize was release on the 20 FEBUARY-2013, from the Lotto Max lottery incorporated program.
You are therefore been approved to claim a total sum of £2,000.000 Great British Pounds. To file your claims fill the form below and send it to us via E-mail:freelott@ymail.com
Frage Nummer 58334
Antworten (27)
Ja,Spitzen-Englisch (oder Rumänisch?)
Also,was zögerst Du noch,Glückspilzin???☺☺☺
Hey, dann geb ich allen einen aus. Geht einfach an euren Kühlschrank, nehmt euch euer Lieblingsgetränk und schickt mir die Rechnung! Mit 2 Mio. GBP kein Problem.
Teil uns aber bitte mit, wie hoch die Verwaltungsgebühr ist, die sie bei dir abbuchen, damit du den Gewinn geltend machen kannst.
@skorti: Dir gebe ich keinen aus. Freu dich doch mal mit mir. Immerhin gewinnt man nicht jeden Tag 2 Mio.
Wenn der Text exakt übernommen wurde, steht hinter der 2 ein Komma und KEIN Punkt. Du wärest also stolzer Gewinner von 2 Pfund. Das reicht evtl. für einen Caipi während der "Happy Hour".
@Amos

Im amerikanischen Sprachraum sind Punkt und Komma vertauscht.
In England ebenfalls: hier
Und was bedeutet dann an dieser Stelle das KOMMA, wenn in England dort ein Punkt stehen müßte? Verstehe ich nicht. Hinter der dritten Null steht ja auch ein Punkt. Eine Unterscheidumg muß ja wohl existieren. Dann müßte nach Deiner Auffassung es sich um 2000 Pfund handeln?
Genau, es wären 2000 Pfund!
Ok. Man kann hier tatsächlich noch dazu lernen. Mir wurde es in der Schule im Englischunterricht anders beigebracht. Danke.
Mal was neues, dass sich mal einer für eine Richtigstellung bedankt. :)
Die Bundeswehr hat z.ZT. diverse Helikopter günstig im Angebot, für den solventen und ambitionierten Outdoorfreak ein absolutes Muss.
Hast du an der Lotto Max lottery teilnegommen? Richtiges Englisch ist das nicht, was da steht, Nigeria-Connection vielleicht. Lass da bloß die Finger von.
@dara: Nee, das ist ja das tolle. Noch nicht einmal teilgenommen und trotzdem gewonnen. Im Netz habe ich dann gelesen dass schon viele gewonnen haben, häufig aber nur 1 Mio. USD. Prost!
Und wo kommt das Geld her? Verschenken tut niemand etwas, dahinter steht bestimmt ein "Geschäftsmodell", das vermutlich auf Abzocke Gutgläubiger beruht.
Ich kann keine Gefahr erkennen. Nichts, was meine Alarmglocken zum Klingeln bringen würde. Und wenn das nicht schon misstrauisch macht, dann füll doch das Formblatt aus und sende es an die angegebene Mail-Adresse. Und halt uns auf dem Laufenden, was dann passiert.
Ich kann nur warnen, ich würde nicht einmal die email-Adresse kontaktieren. Und wenn doch, auf jeden Fall das Kleingedruckte lesen. Und nach wie vor: Das ist kein einwandfreies Englisch, da wird jeder außer bh_roth misstrauisch.
freu Dich, mach 'ne Flasche Sekt auf und feiere.
Ist doch schön, für einen Abend aller Geldsorgen ledig zu sein.
Und weil am Wochenende eh' keiner arbeitet, kannst Du Dir das Gefühl bis Sonntag sichern. Einfach so tun, als hätte man 2 Mio "Great British Pounds" (was immer das für eine Währung ist).
Ich habe mal in der Türkei einen einen Kaffee mit einem 5-Euro-Schein bezahlt, da bekam ich u.a. einen 1Mio-Lira-Schein zurück. Die Illusion, Millionär zu sein, war einfach toll. Make Your day....
wer einen zweiten einen findet, weiß, dass es zwei Kaffee waren...
Solche emails habe ich schon häufig bekommen. Sind alle im Papierkorb gelandet. Ist eigentlich immer unseriös. Es kann auch sein, dass die üherprüfen wollen ob deine email aktiv ist. Falls ja, wird sie dann an zig Spammer weitergeleitet.
@Dara: Natürlich erkenne ich, dass es sich hier nicht um ein korrektes Englisch handelt. Und man kann natürlich vermuten, dass eine Betrugsmasche dahinter steckt. Aber ich kann einfach nicht erkennen, was gefährlich daran ist, das Formblatt auszufüllen und abzuschicken. Vielleicht kannst du dich ja mal dazu äußern, wo du konkret Anhaltspunkte siehst, dass es gefährlich werden könnte für die Fragestellerin. Höchstwahrscheinlich würde ich selbst auch nichts abschicken, aber nur zu sagen "Mach das bloß nicht" ist ziemlich dünn. Wenn du einschlägige Erfahrungen hast, wie solche Maschen ablaufen, dann schreib uns doch, nach welchen Mechanismen so etwas funktioniert.
Ok, zombijaeger, das ist ein Argument, aber sollte es so einfach sein? Immerhin könnte ich ja eine Wegwerf-Email benutzen.
@ bh_roth
Zum Glück habe ich keine einschlägigen Erfahrungen machen müssen. Das kann daran liegen, dass ich Ratschläge kluger Leute befolge und nicht auf ominöse Gewinnversprechen hereinfalle, niemals ominöse Email-Anhänge öffne, sondern gleich lösche, und all das. Ich glaube auch nicht, dass unserer Venezuelaner Heli fliegt, sondern in Köln-Chorweiler morgens im Jogginganzug beim Bäcker um Brötchen ansteht. Aber StechusKaktus zu animieren, auf eine Betrugsmasche hereinzufallen, halte ich für unverantwortlich. Und wenn ich schreibe, mach das bloß nicht, ist das nicht dünn, sondern richtig.
Habe bei "fraudwatchers" nachgesehen. Es ist ein scam. Im perfidesten Fall schicken sie einen Scheck, dessen mangelnde Deckung erst nach Moanten klar wird. Wenn man dann aus irgendwelchen Gründen schon Geld an den Betreiber überwiesen hat, ist alles weg. Muss wohl doch noch weiter arbeiten gehen. Vielen Dank an Dara, der/die mich beschützen wollte.
Und ich wollte dich keinesfalls reinreißen. Ich will nur Mechanismen verstehen, wie Betrugsmaschen funktionieren. So weiß ich z.B. nicht, was ein scam ist. Diese Lücke werde ich gleich schließen.
Unklar ist mir jedoch dein Hinweis, dass man vielleicht Geld an einen Betreiber überweisen müsste. Was könnte mich veranlassen, für einen Gewinn Geld zu überweisen? Und warum kann ein Scheck, der mir zugeschickt wird, mein Schaden sein, wenn er sich als nicht gedeckt herausstellt?
Ich tappe da von einem Nebel in den nächsten, gelichtet wird keiner, und Tipps, wie z.B. "mach das bloß nicht" sensibilisieren zwar, helfen aber nicht, dahinter zu kommen, wo konkret die Gefahren lauern.
Wenn du also der Meinung bist, ich wollte dich reinreißen, entschuldige ich mich dafür, das war nicht meine Absicht.
Für alle, die ähnlich dumm sind wie ich:
Antwortet man per E-Mail, erhält man zahlreiche offiziell aussehende Schreiben von einer Bank oder sonstigen, meist fiktiven Behörden, in denen er als Empfänger der Millionensumme eingetragen ist. Die angebliche Freigabe der Gelder wird anschließend durch unterschiedliche fiktive Behörden wie „The Presidency - Debt Reconciliation Committee”, „The Foreign Payment Office”, „Debt Management Department”, „Office of the Accountant General”, „Federal Inland Revenue Service”, „Central Bank of Nigeria - Department of Foreign Operation”, „Fund Release Authority”, „International Fund Remittance” u.ä. bestätigt.
Es werden Provisions-, Verwaltungs- oder Versicherungsgebühren fällig, die von dem „Geschäftspartner" gefordert werden.Hat dieser dann Vorauszahlungen geleistet, verzögert sich die Auszahlung des Millionenbetrages immer wieder wegen unterschiedlichster „Schwierigkeiten", die nur durch Zahlung weiterer Beträge beseitigt werden können.
Ich halte mich an die Regel : dubiose Mails löschen, niemals einen Mailanhang öffnen. Ausnahmslos.
Neulich bekam ich eine Mail mit dem Hinweis, meine Kreditkarte wäre gesperrt und ich sollte im angehängten Formular meine Daten neu eingeben.. Ich frage mich, ob wirklich jemand so bescheuert ist, sowas zu tun.