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Noch Fragen?

Blockheizkraftwerk auf Öl oder Flüssiggasbasis ?

Hi,

spiele mit dem Gedanken auf ein Blockheizkraftwerk umzurüsten. Momentan heize ich mit Öl jedoch ist diese Heizanlage defekt und somit muss Ersatz her. Jetzt frage ich mich ob ich bei Öl bleiben sollte oder direkt auf Flüssiggas umsteigen sollte.
Meine Eckdate :
35kW Leistung der Heizung
Ölverbrauch 5000 L
Frage Nummer 34174
Antworten (19)
Bleib bei Öl.
BHKW ist schon mal gut, ob mit Öl oder Gas ist da erst mal wurscht. Allerdings dürfte ein BHKW erst interessant werden, wenn man mehrere Gebäude zu versorgen hat. Ansonsten ist die Leistung vieel zu hoch.
Ich würde ein Kernblockheizkraftwerk bauen, mit ca. 2 - 3 Brennstäben. DIe fallen noch unter dem Atomiumprogramm durch.
Ich würde das Gas wählen! Und wenn man schon dabei ist, dann auch gleich Biogas. In dem Fall kann ich das BHKW von LichtBlick empfehlen. Es stimmt zwar, dass eine "Umrüstung" kostspielig ist und sich erst bei "mehreren Immobilien" auszahlt, aber ein BHKW ist eine gute Sache ;) Umweltschutz sollte keine Frage des Geldes sein!
@Captain_nougat: 1. Werbung ist nicht erwünscht. 2. Der letzte Satz ist Schwachsinn: nicht jeder kann sich finanziell Umweltschutz leisten!
Diese ganzen kleinen ins-Netz-einspeiser werden uns noch mal umbringen!
(Gilt natürlich auch für Solardächer etc.)
Hallo Amos

Vielen Dank für diese überaus konstruktive Kritik! Deine Kaliber kenne ich zu gut ... ich formuliere gerne um. Umweltschutz sollte keine Frage des Geldes sein. Aber da rede ich sicherlich gegen eine Wand ;)
Sollte ich da irgendeine Art von Ironie herausgehört haben? Oder willst Du mich einfach nur verar***en?
Hm ... so ein sonniger Tag und die Leute lassen sich trotzdem von Kleinigkeiten stressen. Nimm es wie du möchtest ;)

Ich finde das BHKW System sehr positiv. Und der eine Anbieter ist mir PERSÖNLICH auch positiver auf diesem Feld aufgefallen als andere. Nenne es ruhig Werbung ... sage es sei Schwachsinn an die Umwelt denken und dabei mehr investieren zu wollen, jeder darf hier seine Meinung frei äußern.

Vielleicht ist der Ton beim nächsten Mal weniger scharf? Aber wohl eher nicht ...
Liebe Captain_nougat: da ich mich seit längerer Zeit hier herumtreibe, wissen die meisten, daß ich selten böse oder ausfallend werde. Vielleicht hast Du meine Antwort überbewertet. Sorry.
Nein Amos, sie oder er hat deinen Beitrag nicht richtig gelesen.
Amos schrieb: nicht jeder kann es sich finanziell leisten
da steckt keinerlei Bewertung für den Umweltschutz drin, lediglich dass es nicht für alle machbar ist.
Ich bin immer dafür, gründlich lesen, evtl. nachfragen und nicht gleich verdammen.
Ohne jetzt einen Streit vom Zaun brechen zu wollen: natürlich meinte ich, daß nicht jeder die finanziellen Mittel hat, um sich ein BHKW zuzulegen. Vielleicht war es auch mein Ausdruck "verar***en", der die Dame irritiert und aufgebracht hat.
Ach der Umweltschutz ist doch geschenkt!
Das Problem ist die Netzstabilität!
Die Dame meldet sich mal zu Wort ;) Der Ausdruck Schwachsinn war mir etwas unsachlich, nicht die Aussage an sich :) Bin auch dafür, dass man zunächst lesen sollte und dann "verdammen"
Schwachsinn war salopp ausgedrückt. Es hätte ein "unüberlegt " gereicht. Wir zählen schon mal Erbsen, aber nicht hauptsächlich und verbissen.
Ich entschuldige mich für meine Verbissenheit, bin leider anderen Umgangston gewohnt (was auch immer an der Aussage "unbedacht" gewesen sei) und lenke das Thema vorsichtig wieder Richtung Ursprung --> BHKW ... auch wenn man hier scheinbar lieber gegeneinander arbeitet, als sachlich zu diskutieren
Ich formuliere es mal um.
"Es wäre gut, wenn Geld beim Umweltschutz keine Rolle spielen würde, und es alle bezahlen könnten. "
Unbedacht war , das als Forderung (die ja leider nicht erfüllbar ist) in den Raum zu stellen. Das ist auch salopp ausgedrückt. Denjenigen gegenüber, die sehr gerne etwas für den Umweltschutz tun würden, aber nicht das Geld dafür haben. Die fühlen sich dann schlecht und angegriffen. Und Amos hat sie stellvertretend verteidigt. Weil er so ein Guti ist.
Versuchen wir´s mal sachlich: der Grundgedanke von Lichtblick ist, möglichst viele Haushalte mit Bkhw´s auszustatten, meines Wissens wird die Anschaffung finanziell gefördert.Diese Bkhw´s sollen via Mobilfunknetz verbunden sein, bei Stromlastspitzen kann der Betreiber ohne Zutun des Hausbesitzers die Leistung hochfahren und Elektrizität ins Netz einspeisen,überschüssige Wärmeenergie gelangt in Pufferspeicher und kann vom Bewohner genutz werden. Dieser zahlt auch nur die entnommene Energie für die Heiz- oder Brauchwassererwärmung. Ein Idee, über die man zumindest nachdenken sollte.
Wie der Begriff Block -Heiz-Kraftwerk impliziert, ist es nur dann uneingeschränkt sinnvoll, wenn sowohl die Wärme als auch der Strom permanent abgenommen werden können. Für die reine Stromleistung ist der Wirkungsgard eines Großkraftwerkes höher.
Das legt den Einsatz in Schwimmbädern, Chemieanlagen, Groß- (und evetuell Klein-) küchen, größeren Wohnblocks mit nennenswertem Warmwasserbedarf und ähnlichen Einrichtungen nahe, in jedem Fall in einer Umgebung, die sich selten im Besitz einer einzelnen Privatperson befindet.