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Noch Fragen?

Gast

Bodennahe Baumfällung

Wie bodennah darf ein Baum abgesägt werden bzw. wie viele cm über dem Boden darf der Baumstumpf maximal abgesägt werden?
Frage Nummer 3000040504
Antworten (12)
12 cm, alles andere wird mit Kerker bestraft.
So tief, dass die Kettensäge nicht im Erdreich verschwindet.
Wer solche Fragen stellt, sollte besser keinen Baum fällen. Ich befürchte, da wird einer erschlagen bei der Aktion.
Hm, ich fand die Frage nach den Zündkerzen (Öl im Kühlwasser) toppt diese hier doch um einiges.....
Vielleicht hat sich der Gast nur ungeschickt ausgedrückt.
Es kommt natürlich darauf an, was anschließend mit dem Baumstumpf passieren soll.

Soll er durch Hilfsmittel samt Wurzel aus der Erde gezogen werden, oder soll dekorativ eine Schale mit Blumen drauf gestellt werden?

Da empfielt sich eine Höhe von mindestens 50 cm.

Soll der Stumpf im Laufe der Jahre verrotten, dann natürlich so nah am Boden wie möglich. Hilfreich ist in dem Fall, ein kleines Hügelbeet anzulegen. Mittels Rasenschnitt, Erde und Mulch kann so dem Verrottungsprozess nicht nur nachgeholfen werden, sondern der hässliche Baumstumpf kann auch durch ein kleines, einjähriges Beet optisch unsichtbar gemacht werden.
Gesetzlich gibt es keine Vorgaben, solange es sich um ein Privatgrundstück handelt und der Baum nicht unter Naturschutz steht, bzw. sein Stamm nicht einen Umfang von 90 cm überschreitet (könnte abhängig vom Bundesland sein) was eine Fällung sowieso ausschließt.

Hier werden leider immer wieder Gäste vergrault, indem wie die Axt im Walde mit ihnen umgegangen wird.

"Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß."
Marie von Ebner-Eschenbach
Ich hoffe das niemand es Falsch versteht aber bisher waren alle Antworten reine Spekulationen.

Die höhe eines Stumpfs hängt ab von

a) Baumart
b) Stammdurchmesser
c) Wurzelart
d) Verwendungszweck
e) Fälltechnik
f) Sicherheitsanforderungen

Das Minimum sollte 20cm nicht unterschreiten, außer bei Gehölz das zur Fruchtnutzung (Weihnachtsbäumen) vorgesehen ist.

Sinnvoll ist es in jedem Fall vorher den zuständigen Revierförster auf zu suchen, Einfach Bild mitnehmen sowie die Daten (Höhe, Alter und Umfang). Die meisten Förster beantworten entsprechende Anfragen heute auch per Mail.

Um ein verrotten zu beschleunigen, sowie ein neues Austreiben zu verhindern (Bei Laubgehölzen) ist es Positiv die Schnittfläche grob einzuschneiden und Waldklee auf dem Stumpf zu Pflanzen. Ist auch im eigenen Garten sehr Dekorativ.
Fahre regelmäßig an einem Waldstück vorbei. Dort sind dünne Bäume zwischen 40 bis 90 cm hoch abgesägt, genau an der Straße. Also, wenn da ein Auto von der erhöhten Straße abhebt und in den Wald "fliegt"..., möchte ich auf keinen Fall darinnen sitzen.
Nun es geht bei Straßen nahen Stümpfen um die Häufigsten Unfalle, das ist eben dagegen Rutschen oder Fahren, Fliegen tun Autos eben nur bei unangepasster Geschwindigkeit
Als ich das Haus bezog, in dem ich jetzt wohne, habe ich acht Bäume fällen lassen (müssen). Diese habe ich so bodennah wie möglich absägen lassen. Die Bäume wuchsen in einer Reihe am Nachbargrundstück entlang und ich habe auf den Stümpfen Hügelbeete angelegt, mit Schichten aus Rasenschnitt, Erde und Mulch im Wechsel. Darauf wachsen nun diverse ein- und mehrjährige Stauden, sowie Efeu und wilder Wein, um den Zaun zu begrünen.

Es dauert ca. 5-6 Jahre, bis die Stümpfe anfangen werden zu verrotten.
Du darfst den Baum so bodennah absägen, wie du möchtest, und du darfst den Baumstumpf so lang lassen, wie du möchtest.
möchte man den Baum anschließend entwurzeln, sollte etwas Stamm übrigbleiben, je mehr desto gut, wg.Hebelgesetz.
Ich habe bei mir einige Bäume fällen müssen. Die Bäume wurden so dicht wie möglich über dem Boden abgesägt. Wenn man danach die Baumstümpfe nicht haben will, kann man sie von Spezialisten einschließlich der oberen Wurzeln abfräsen lassen. Kostet etwas, aber danach hat man ebenes Gelände.